Zitat von Vegetari:ER wollte eigentlich keine Kinder, hat dies nie konkret gesagt. ...Und nun einfach sagen, er wollte keine Kinder, klingt wirklich nicht nach Durchsetzungsvermögen und Wissen wer man eigentlich ist und was man will.
Ehrlich gesagt denke ich, dass das nicht von Anfang an seine Einstellung war, sondern dass er das Fazit gezogen hat, nachdem er gemerkt hat, dass er das Familenleben als anstrengend und mit vielen Einschränkungen/Verpflichtungen verbunden empfindet.
Zitat von Tiefes Meer:Ich finde Deine Reaktion echt cool.
Danke schön. Cool war ich allerdings ganz und gar nicht,als ich diesen Brief das 1.Mal gelesen hatte.
Zitat von Tiefes Meer:EDIT: Eventuell kannst Du den Brief sogar als Aufhänger nutzen, um per Anwältin höflich Dein Interesse an einer Mediation zu bekunden, bei welcher die genannten und sicher auch diverse weitere Trennungsfragen in beiderseitigem Einvernehmen vermutlich zügig geklärt werden können Wenn seine Anwältin nicht ganz doof ist , wird sie ihm raten, darauf einzugehen
Die Idee finde ich ganz gut, darüber werde ich nachdenken.
Zitat von Vegetari: Richtig ! Es geht nicht um Eherettung, sondern in diesem Fall :
Trennungsvereibarung , wo schriftlich fixiert wird :
Wo lebt man zukünftig , wo bleiben die Kinder , wer bezahlt für wen wieviel Geld, bis wann muss der Trennungsunterhalt überwiesen werden, wer kümmert sich um die Kinder ? Wer bekommt das Auto ? usw...,.
Mein Tipp: Mediation kostet nicht soviel wie Anwälte und das Gute dabei :
Beide können mit Hilfe der Mediation über ihre Bedürfisse und Wünsche verhandeln, sachlich vernüntige Lösung für alle Beteiligten
Mit der Mediationsvereinbarung kann man zum Notar gehen und das schriftlich , verbindlich abhandeln.
Wie gesagt, ich habe Mediation bereits meinem Mann gegenüber angesprochen und fände es eigentlich wirklich gut, das Ganze nicht mit einem Krieg über die Anwälte abzuschliessen.
Zitat von Mann:Zugewinn eben. Ist doch logisch. Einen Anwalt braucht man dafür eigentlich nur dann, wenn man sich eine Gutachterschlacht liefern möchte.
Das Thema Zugewinn ist doch wahrscheinlich erst bei der Scheidung relevant oder?
Da frage ich mich, wie der Wert des Hauses überhaupt bestimmt wird. Wir haben damals noch in DM gezahlt und durch Eigenleistung einiges gespart. Außerdem sind die Grundstücks- und Häuserpreise sind hier vor Ort seit damals ziemlich gestiegen.