Gestern haben wir mal wieder ein längeres Gespräch geführt, eigentlich sollten ein paar Sachen geklärt werden.
Es hat aber mal wieder nicht so funktioniert.
Er will, dass ich schon mal Sachen vom Dachboden bei meinen Eltern einlagern, hat auch genaue Vorstellungen, wo und zwar in alten Nebengebäuden, die er selbst noch nie betreten hat.
(Eigentlich hieß es mal, ich musste nicht alles sofort mitnehmen)
Dann rechtfertigt er sein Handeln, ständig damit, dass ich ja vielleicht genauso oder noch extremer handeln würde ,wenn ich jemanden hätte.
Er muss sich ja gar nicht rechtfertigen, aber ich finde es einfach unfair mir sagen lassen zu müssen,wie ich wahrscheinlich an seiner Stelle handeln würde, wo ich es selber nicht weiß und er es jawohl erst recht nicht beurteilen kann. Und das ganze ja eigentlich nur, damit er sich besser fühlt.
Das Schlimmste aber war für mich etwas anderes.
Ich habe ihm gesagt,dass es mir unheimlich schwer fällt, die Großen quasi zurück zu lassen und dabei schossen mir Tränen in die Augen.
Da steht er da und sagt entnervt, dass ich nicht weinen soll und auf meinen Einwand, dass mich das nun mal traurig macht, kam erst etwas von loslassen ( ich kann loslassen, schließlich war mein Großer ja auch schon Mal 1 Jahr in einer WG und ich hab ihn nicht ständig belauert oder so) und dann setzte er obendrauf, dass er ja nicht wüsste, ob mein Weinen echt sei.
Ich bin sensibel, das weiß er und ich habe nie quasi auf Kommando weinen können und finde das auch nicht erstrebenswert.
Aber das jemand ,der mich so lange kennt, nun noch an meinen Tränen zweifelt, hat mich wirklich sehr verletzt!
Ende der Geschichte, ich habe eine fast schlaflose Nacht hinter mir , weil nein Kopf sich mal wieder nicht ausschalten lässt U d ich mich frage, was um Himmels Willen aus dem Mann geworden ist, den ich mal kannte.