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Zitat von Dude0815:Der aktuelle Forschungsstand ist weiter. Epigenetik beweist eindrucksvoll, dass Veränderungen am Genom bereits nach einer Generation auftreten - nicht nur können, es passiert tatsächlich.
Epegentik ist doch keine Veränderung am Genom, oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Sondern eine Art biochemischer Schalter, der Erbmerkmale in der bestehenden DNA an- oder ausknipsen und nach noch nicht bekannten "Triggern" (zumindest bei Mäusen bislang wohl im Versuch) im Sper. vererbt werden kann?
Das Feld ist wirklich faszinierend, aber die Gesamtdymnamik der Evolution wird nicht beeinflusst. Schau Dir unser Gehirn an,
zusammengewürfelt aus verschiedensten Bauphasen aller Säugetierzeitalter, und mit einem "Bussystem" zusammengepatched.(btw. Buchtipp der Woche, ist genial: "Das Gehirn: ein Unfall der Natur: Und warum es dennoch funktioniert", David J. Linden). Wenn mich die Evolution mal fragt, was sie sehr schnell verbessern könnte, dann unser
unfertiges Gehirn.
Da ändern sich so schnell keine angeborenen Arterhaltungsstrategien. Menschen sind nicht gleich, Mann und Frau sind nicht gleich, sie haben beide völlig andere Paradigmen bei der Fortpflanzung und verhalten sich nach diesen.
Wir können gerne zu meinem Lieblingsbeispiel gegen des Genderwahn diskiutieren. Prost.. Sind nur gesellschaftliche Normierungen der Grund, warum sich weltweit über alle Kulturkreise 99,9% Frauen und nicht Männer Prost., oder gibt es da bei den Fortpflanzungsstrategien nicht doch ein biologisches, angeborenes Grundmuster?
