Zitat von black rainbow:Vielleicht solltest DU dir jetzt erst mal eine Auszeit nehmen, um dich wieder zu erden. Du bist ja völlig kopflos und panisch
Das heißt: totale Kontaktsperre (bis du dich wieder meldest). Die Zeit solltest du nutzen herauszufinden was du eigentlich willst. Wohin die Reise gehen soll. Ob du mit so einem Charakter auf Dauer eine Beziehung führen möchtest.
Damit würdest du auch aus deiner passiven Opferrolle rauskommen und aktiv die Zügel in der Hand haben.
Meine Meinung: vergiss ihn. Der taugt nicht für eine erwachsenen Beziehung auf Augenhöhe. Denn egal, was furchtbares passiert ist, so geht man nicht mit seinem Partner um. Das ist respektlos und entwürdigend. Mal abgesehen von der seltsamen Loyalität seiner Mutter gegenüber. Deren Aktion war ja auch nicht ganz koscher. Von wegen Keil und so...
Wie oben schon jemand sagte. Hättest du dich nicht gemeldet, er Ich hätte es wohl nicht getan. Das sagt doch alles!
Vielen Dank. Deine Worte bauen mich auf. Man spürt regelrecht die positive Energie von dir.
Natürlich will ich so eine Beziehung auf Dauer nicht.
Jeder baut mal Blödsinn, keine Frage. Hab ich auch getan. Wir sind nur Menschen. Hier passiert aber was ganz anderes: Er entscheidet sich ja aktiv für dieses Verhalten. Und das Verhalten ist schon ein Muster. Ich will es nochmal erwähnen: Hätte er wenigstens mal bescheid gegeben, dass er ein paar Tage Zeit braucht. Kein Problem.
Da gegenüber stehen dann die guten Seiten, Zeiten und Eigenschaften von ihm.
Er sitzt in einem Zwiespalt, ja. Aber durch sein Verhalten zieht er mich ebenfalls in ein solchen Zwiespalt hinein und riskiert die Trennung meinerseits.
Ich war nie jemand die sich zurückziehen konnte. Ich hatte mich immer gebürstet und gesagt was ich nicht ok finde. Auch hier in dieser Beziehung. Rückzug war für mich immer Schwäche und Davonlaufen. Ich bin für möglichst konstruktive Konfrontation.
Ich weiß aber auch, dass das beim Gegenüber ganz ganz oft als Kritik ankommt.
Ich finde auch gerade in einer Wochendbeziehung ist Rückzug gefährlich. Da verliert man sich schnell aus den Augen, auch emotional.
Natürlich versuche ich mir den Gedanken einzuprügeln: Egal wieviel Distanz (räumlich) dazwischen liegt, wenn man etwas als wichtig erachtet, sollte das kein Problem sein. Man sollte darauf vertrauen können.
Das fällt mir schwer. Sowas wie eine Kontaktsperre hatte ich selbst noch nicht eingeleitet. Ich kann mir aber gut vorstellen dass es was hilft. Müsste ich ihm vorher bescheid geben?
Ja, man macht soetwas nicht mit seinem Partner! Man macht soetwas mit keinem Menschen der einem wichtig ist (Freunde, Familie,...)
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass er nicht anders kann. Wenn ich ihm schon gesagt habe, dass er sich nicht wundern braucht, dass Menschen ihm davonlaufen, antwortete er nur: "So trennt sich die Spreu vom Weizen"
Klingt schon Narzisstisch. Egal was für ein Problem er hat, wenn man das weiß und das weiß er zu gut, lässt man sich helfen. Er lehnt aber schon immer jegliche therapeutische Hilfe ab.. War nur damals kurz aufgrund depressiven Verstimmungen bei einer Therapeutin. Hat ihm nicht geholfen. Er würde entweder schweigen, oder erzählen was der Therapeut hören möchte.
Bis jetzt kam er damit gut durchs Leben, also wird er so weiter machen.
Jetzt wo ich das nochmal aufschreibe, wird mir einiges ganz klar

Erwische mich auf öfter dabei, wie ich seine Züge annehme. Bis auf ein bißchen mehr dickes Fell (laufe mit offenem Brustkorb umher), will ich so nicht sein und soetwas niemandem antun!