Zitat:Womit ist er dir in den Rücken gefallen?
Dazu muss ich ausholen.
Es geht ja immernoch um die Sache mit der Mutter. Das Thema wurde dann wieder aktueller, als der Geburtstag dieser näher rückte. Wir sind beide seit letztem Jahr eingeladen. Die Einladung wurde zunächst mündlich ausgesprochen. Sie hat mich nicht direkt eingeladen per Telefon oder Mail, sondern über meinen Freund.
Ca 1 Woche vor der Feier sagte mein Freund dass sie mich ausgeladen hat. Eben aus den Gründen weswegen ich das Thema eröffnete. Er sagte er geht da trotzdem hin, auch ohne mich. Kurz darauf änderte er seine Meinung und kam dann an diesem Wochenende doch zu mir. Natürlich war von beiden Seiten, diesmal eher von ihm, redebarf da, da diese Situation ja als noch im Raum stand und einfach keine Lösung gefunden werden konnte. Er rief von sich aus seine Mama an und sprach mit ihr über die Ausladung, weil ihn das alles natürlich auch beschäftigt. Dann passierte, womit niemand wirklich gerechnet hat: Sie sagte ich wäre nie eingeladen gewesen. Und sie hätte im Gespräch zwischen ihr und mir auch nicht viel gesagt. Die beiden verblieben so, dass er sich am nächsten Morgen nochmal bei ihr meldet um ihr mitzuteilen ob er kommt oder nicht, dass obwohl er sich ja schon entschieden hatte. Die letzte Aussage der Mutter war "tue was du für richtig hältst"
Dieser ständige Meinungswechsel ist er durch und durch. Nur woher kommt der?
Er war danach ziemlich fertig, ich hatte viele Fragezeichen. Während des Telefonat mit ihr (ich saß daneben) viel mir zum ersten Mal auf, dass er mit ihr redete, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Wie ein kleiner Junge. Ganz schüchtern und verängstigt. Als ob er irgendwie unterwürfig ist.
Jedenfalls wollte er danach nochmal wissen, was ich mit ihr gesprochen hatte.
Er sagte es kann nicht sein dass sie behauptet ich wäre nie eingeladen gewesen, (wir haben uns letztes Jahr sogar direkt den Kalender angeschaut, um herauszufinden welcher Tag das ist und wann ich dann zu ihm fahre) und dass sie im Gespräch mit mir nicht viel gesagt hat.
Das war der Moment wo er mir in der Sache glaubte und mir das auch glaubhaft mitgeteilt hatte.
Er entschied sich daher, ihr mitzuteilen, dass er nicht kommen wird und weiter, dass die beiden sich zum Gespräch unter 4 Augen treffen sollen. Dem stimmte sie ohne zu zögern zu. Er lies aber auch durchsickern, dass er große Angst hat ihr das mitzuteilen und es ihn ankotzt dass er mit ihrer Aussage "tue was du für richtig hältst" vor die Wahl gestellt wird.
Ich habe rücksichtsvoll versucht zu fragen, wovor er so große Angst hat, was die Konsequenzen sein könnten.
Zum einen dass er zukünftig seine Hemden selbst waschen und bügeln muss (sie macht das lediglich für ihn, da sie die Maschine nicht voll bekommt und daher einmal die Woche Hemden für ihn und ihren Mann wäscht) und dass er nicht mehr unter ihrer Fittiche stehen würde.
Mutterkomplex?
Ich habe ganz genau gehört wie die beiden einen Termin für den Montag vereinbarten, um 20:00 Uhr bei ihm in der Wohnung.
Am Montag saß er bei sich und wartete und wartete nur um dann von seiner Mama gefr zu werden wo er denn bleibt. Ähm ja. War komisch. Denn wie gesagt war vereinbart dass sie kommt. Fanden wir alle uncool.
Weiter unten weshalb er mir dann in den Rücken gefallen ist.
Zitat von Gracia:Welche SACHE ?
Sas Thema des Telefonates?
Das Gespräch unter 4 Augen welches dann auf Dienstag verschoben wurde. Wir wünschten uns dass das Gespräch irgendetwas klärendes als Ergebnis hat.
Am Abend nach dem Gespräch rief er mich an.
Jetzt war ich wieder diejenigen die nicht die Wahrheit gesagt hat. Also ist er mir damit meiner Meinung nach in den Rücken gefallen. Toll...nicht.
Er würde sich wünschen dass ich zugeben kann, dass ich etwas falsch verstanden habe. Ich versuchte ihm klar, zu machen, dass ich nichts falsch verstanden habe, ihm erst am Samstag wieder das ganze Gespräch bis in Detail geschildert habe und es genau so war. Das konnte er nicht annehmen.
Er pickte immer wieder einzelne Brocken aus dem Gespräch zwischen mir und seiner Mutter heraus und fragte mich immer wieder wie es sein kann dass ich dies behaupte und seine Mutter was ganz anderes. Er würde uns beiden glauben, dann stellt er wieder in Frage was ich gesagt hab und wiederholte sein Wunsch dass ich zugeben soll, etwas falsch verstanden zu haben usw.
Bezüglich der Einladung ruderte er und auch sie zurück. Sie sagte wir waren zunächst beide mündlich eingeladen. Als sie ihm die schriftliche Einladung überbringen wollte, war das er Abend wo er sie auf das Gespräch zwischen mir und ihr angesprochen hatte. Mein Eingangspost. Sie war wütend und gab die Einladung nicht weiter. Später, wie oben beschrieben, erfolgte die Ausladung.
Von der mündlichen Einladung im letzen Jahr wurde kein Ton verloren.
Und das obwohl wir beide gehört hatten, wie sie am Telefon sagte dass ich nie eingeladen war. Gut es geht jetzt nicht unbedingt um die Einladung. Es zeichnet sich mit allem zusammen ein Bild ab, welches ich noch nicht genau deuten kann.
Zitat von Gracia:Hätte er, muss man aber nicht. Ich nehme an du meinst damit die jetzige Blockade.
Du hast ja auch einen klaren, sehr schnellen Cut gemacht. Dienstag Schluß gemacht, Donnerstag Sachen abholen. Bei eurem hin und her des tagelangen Nichtmeldens finde ich das nicht verwunderlich
Zumindest wäre es fair gewesen. Aber Fairness kann ich wohl nicht mehr erwarten. Zumal, ja Gracia, du hast ja recht, der schnelle Cut (im Affekt?), die Art und Weise, ich wurde auch lauter und war ziemlich wütend, meinerseits, auch unfair war. Das weiß ich ja. Man hätte anders mit der Situation umgehen MÜSSEN, wie ich das getan habe.