Zitat von nimmermehr:Will ich aber mit dem Partner gar nicht zusammen bleiben, was bringt es denn bitte dem Partner zu wissen, dass ich nicht nur nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte sondern auch noch fremdgegangen bin? Was bringt ihm dieses Wissen außer Schmerz? Nichts! Ich verletze ihn nur noch mehr.
@nimmermehr @Nepomuk
Nein, es ist nicht "nichts". Es ist schlicht die Wahrheit.
Als Betrogener muss man viele Lügen verdauen. Wäre es da nicht gnädig, wenigstens am Ende die Wahrheit zu erfahren?
Was glaubst ihr denn, wie der Betrogene sich fühlt, wenn die Wahrheit dann später von anderen publik gemacht wird. Denn es bleibt doch nicht unentdeckt.
Spätestens wenn sich das "neue Paar" präsentiert, wird derjenige es erfahren.
Das ist doch nicht gnädiger.
Nein, es stellt sogar die Wahrhaftigkeit der vorherigen Beziehung ernsthaft in Frage - und das sogar zu Recht.
Jetzt seid mal ehrlich. Es wird doch nicht verschwiegen, weil man seinen (bald ehemaligen) Partner schützen will, sondern aus Angst und Feigheit.
Es dient dem puren Selbstschutz, um sich nicht den dann folgenden unangenehmen Vorwürfen auszusetzen.
Somit kann ich @darkenrahl nur Recht geben.
Zitat von darkenrahl:Gott oder die Natur haben mir ein Leben geschenkt, über das ich selber bestimmen kann und will. Wenn jetzt jemand meint, über mich und mein Leben bestimmen zu dürfen und das auch macht, ist das in meinen Augen verwerflich.
Ganz genau!
Und damit sind auch falsche Gründe gemeint.
Denn es ist ein falscher Grund, wenn man es ausschließlich der Zerrüttung der Ehe zuschiebt, wenn es parallel eine Dreiecksgeschichte gab.
Völlig frei, was da zu was führte, am Ende zählen die ehrlichen Fakten, und die werden verschwiegen.
Ja dazu gehört Mut, Mumm, Courage und Verantwortungsbewusstsein.
Naja, dass sind alles Eigenschaften, die, wären sie vorher vorhanden gewesen, es vermutlich dann keine Affäre gegeben hätte, sondern andere Wege.