Zitat von nimmermehr:Ich würde ein Geständnis über eine Affäre einfach davon abhängig machen, ob es dem Partner und mir irgendwas NUTZT, dass er es weiß
Nutzen? Es soll dem Betrüger und dem Betrogenen einen Nutzen bringen, zu etwas dienen, dann kann man die Wahrheit sagen? Ansonsten lügt man und betrügt man munter weiter.
@nimmermehr
Glaubst du wirklich, dass dein verstorbener Partner sich allein wegen dem Seitensprung oder der Kurzaffäre ein Jahr später aufgehängt hat. Ist es nicht eher so, dass vieles andere hinzu kam?
Ein gesunder Mensch will die Wahrheit wissen. In einer Partnerschaft sind Ehrlichkeit, Offenheit, Loyalität, Treue neben der Liebe Pfeiler, die die Partnerschaft stützen.
Alles andere redet man sich "schön", wie man es gerade benötigt.
Es gibt keine Entschuldigung für Betrug und - wage es mal einfach so zu behaupten - Betrüger haben kein schlechtes Gewissen, weil sie Angst haben dem anderen Schmerzen zu zufügen, sondern sie haben Angst erwischt zu werden und dann wie ein ertapptes Kind mit der Hand in der Keksdose da zu stehen. Es geht allein um sie und nicht um den Partner. Würde es je um den Partner gehen....dann würde man ihm/ihr reinen Wein einschenken, eine Chance auf Wiederannäherung einräumen oder über die Beziehung oder das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Liebe reden.
Denn in einer Partnerschaft KANN UND MUSS man Versuchungen wiederstehen. Nicht aus Respekt oder einem schlechten Gewissen dem Partner gegenüber sondern aus Respekt vor sich selbst.
Aber wer tut das schon?
AF/AM her - und wenn es dann passt, dann trennt man sich......und da ist der verlassene Partner wohl der/die letzte auf den/die man Rücksicht nimmt.