Emma75
Gast
Um sein Doppelleben geheim zu halten, musste er einen ziemlichen Aufwand treiben - wie z.B. meinen Zugang zu unseren Kontodaten verhindern. Das hat er sehr kreativ geschafft und ich konnte nicht sehen, dass er seine Partnerbörsen (damals kostenpflichtig), Sex-Hotlines, Hotels usw. von unserem gemeinsamen Konto zahlt.
Außerdem brauchte er diverse Alibis (seine Schwester, ein Freund usw.) um Zeit für seine Affären zu haben.
Er ist auch sicher nicht wegen irgendwelcher Gefühle bei mir geblieben - ich sollte die Kinder hüten, den Haushalt schmeißen und das Geld nach Hause bringen. Als wir am Ende ein Haus bauten, dass ich alleine finanzierte hatte er ganz klar den Plan, dort mit meinen Kindern und der neuen Frau einzuziehen (die war unterwürfiger und noch mehr bereit ihm alles zu glauben). Mich wollte er so fertig machen, dass ich in irgendeiner Weise aus dem Weg geräumt bin (im Nachhinein vermute ich das Beste wäre mein Selbstmord gewesen, Entmündigung hat er versucht ist aber grandios damit gescheitert).
Diese perfide Planung+Bauernopfer finde ich wirklich verwerflich und kann bis heute nicht verstehen, wie ein Mensch so wird. Dagegen scheint mir eine Affäre, bei dem wenigstens einer ein schlechtes Gewissen hat und eine Klärung der Situation anstrebt auch nicht nett, aber verständlicher.

