Zitat von Sorgild:Das mag ja alles gut und gern so stimmen, allerdings unter der Voraussetzung, dass das das sexuelle Bedürfnis auch außerhalb befriedigt werden kann. Das ist hier aber so nicht. Ein Partner zieht auf Biegen und Brechen sein persönliches Ding durch, unter dem der andere Partner leidet. Das es dem TE mit den ...
Ich finde du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich sehe das wie du und @darkenrahl.
@Pluto1972, bei euch fehlt oder ist nur bedingt vorhanden, die Leichtigkeit, das Zugehörigkeitsgefühl, für
einander da sein, nichts tun, was dem LP weh tut oder gar schadet, zu wollen das es dem LP generell gut
geht, ausreichende Gefühle für einander, Respekt und Vertrauen und das sich aufeinander fest verlassen
können.
Ob deine Strategie bei deiner Frau aufgeht, kann dir hier niemand sagen. Allerdings wäre mir das Invest von
ihr noch nicht ausreichend um die Ehe wieder auf feste Fundamente zu stellen. Hinzu kommt die Ungewissheit,
wie weit sie bereits in BDSM herangeführt wurde, welche Prioritäten damit in ihrem Kopf verbunden sind und
ob sie auf BDSM und neue Erfahrungen zukünftig dauerhaft außerhalb der Ehe verzichten möchte und kann.
Ich wünsche dir das der von dir eingeschlagene Weg erfolgreich ist. Mein Eindruck ist jedoch, du spielst in
ihrem Spiel genau die Rolle die sie dir zugedacht hat und das beinhaltet ihr Nest momentan (noch?) nicht zu
verlieren. Für mich wäre das eine halbgare und unbefriedigende Situation. Meine Empfehlung ist daher ihr klar
kommunizierte Grenzen zu setzen und die Weiterführung der Ehe innerhalb dieser Grenzen zur Bedingung zu
machen. Anhand ihrer Reaktion könntest du dann erkennen, wo sie tatsächlich steht und ob sie überhaupt
gewillt ist und die Gefühle für dich (noch) ausreichend sind die Ehe zu retten und auf feste Fundamente zu
stellen.
Solange ein oder mehrere 3. im Spiel sind und sie ihre Neigungen (BSDM) ausleben will, wirst du wie auf einer
Rasierklinge laufen, mit jederzeitiger Absturzgefahr.