@moonshineBC
Zitat:Diese Signale hast Du drauf oder eben nicht. Ich habe nicht nur von Worten gesprochen, es kann auch Körperhaltung sein, gewisse Blicke, einfache das gewisse Etwas an einer Frau, das nicht so einladend bzw. verlockend rüberkommt.
das sehe ich ganz ähnlich. Egal ob im Mini oder eher zurückhaltend gekleidet.
@weiblich
Zitat:ein Mann sagte an einen Abend zu mir: ich weiß gar nicht mehr was S. ist, kommst du mit mir? Ich sagte zu ihm: nur auf einem Parkplatz, anders bin ich nicht zu haben.
Das allein zeigt schon, dass er keinen Respekt vor Dir hatte. Du wirst Dich wahrscheinlich durch meine Worte provoziert fühlen, aber ich will damit nicht ausdrücken, dass Du Schuld an diesem Gebaggere bist. Du kannst aber lernen, Dich auch ganz ohne Worte besser abzugrenzen, so dass so ein Typ gar nicht wagt, so freches Zeug daher zu reden. Deine Reaktion finde ich übrigens auch nicht sinnvoll.
Ich kann es auch schlecht erklären, aber man kann so schauen, sich so verhalten, dass selten ein Mann wagt, so mit einem zu sprechen.
Ich habe früher viele Übergriffigkeiten erlebt und hatte dann irgendwann den Dreh raus, wie ich mich verhalten kann, damit die Männer respektvoll mit mir umgehen, mögen sie auch heimlich heiß sein.
Vllt kann man es als etwas stolzes, strenges Verhalten bezeichnen. Ich finde keine Worte dafür. Und damit meine ich auch nicht, ständig wie eine Diva herum zu stolzieren. Ich selbst bin überhaupt kein Diventyp, sogar eher etwas schüchtern.
Und natürlich haben das eher reifere Frauen an sich, als junge Mädchen. Wie alt bist Du denn eigentlich?
Generell würde ich sagen, dass es gar nicht so Kommentare braucht wie: dafür bin ich nicht zu haben, oder- Du bist verheiratet etc. Das wirkt eher hilflos. Ideal ist es, wenn es schon vorher gelingt, dem Mann zu signalisieren, dass er so nicht mit einem sprechen darf.
Ich finde es sagenhaft, wie viel man da nonverbal lenken kann. Diesbezüglich sind wir alle sehr instinktgetrieben und erfassen ganz unbewusst in Milisekunden, wie weit wir gehen können.
Wenn ich es doch mal erlebe, dass ein Mann im Begriff ist, zu forsch zu werden, schaue ich ihn meistens einfach ruhig und ernst in die Augen und sage nur Bitte? oder dergleichen, wie es eben gerade passt. Und wirklich fast per Gesetz steht dann sofort etwas brav im Mann stramm, als würde er parieren
Ein anderes Mal ging ich am Bahnsteig an einer Horde betrunkener Fußballfans vorbei und die gröhlten und pfiffen dann auch los. Ich fand das schon wieder lustig weil ich mir wie im Zoo vorkam, legte aber eine strenge Miene auf, streckte mich noch etwas durch und fragte höflich, ob ich durch dürfe. Wie die Deppen wichen sie zurück und machten mir Platz, für einen Moment absolute Stille und ich bezwang mich sehr weil ich mein Lachen unterdrückte.
Alle, die studiert haben, kennen ja sicherlich diesen Lärm im Vorlesungssaal, bevor die Vorlesung beginnt. Die meisten Profs müssen wiederholt um Ruhe bitten. . .Ich hatte eine übrigens sagenhaft schöne Professorin, die niemals ihre Stimme nur erhob oder um Ruhe bitten musste. Wenn sie sich ans Pult stellte, herrschte Stille. Interessanterweise ist sie auch die Einzige, die nie darum bitten musste, dass dieser Handywahnsinn bitte abgestellt würde. Auch ich benahm mich wie im Reflex vorbildlich
Ich würde mich eher mit Körpersprache, nonverbalen Signalen und der inneren Haltung befassen, als mit aggressiven Abgrenzungsmanövern, die dennoch manchmal (bei gestörten Kandidaten) auch nötig sind.
Und noch etwas ganz anderes: ja, man kann recht viele Männer rein säggsuell ansprechen, also das Treibhafte erleben (ob nun gewollt oder nicht) aber mMn macht es wenig Sinn, dem Glauben zu verfallen, dass alle Männer immer nur pobbm wollen.
Natürlich tun das viele gerne, aber in jedem einigermaßen intelligenten und feinfühligen Mann kann man daneben auch ganz andere Seiten in ihm ansprechen. Die hat ja jeder Mann in sich. Wenn Du einem Mann nicht zentral säggsuell begegnen willst, kannst Du es ohne direkte Ansage so steuern, dass er andere Seiten mit Dir teilt.
Wie das im Einzelfall genau abläuft, finde ich sehr schwer zu erklären weil es immer spontan geschieht und jedes Mal anders abläuft. Ich erinnere jetzt gerade spontan nur einen Mann, der schon im Begriff war, die lüsterne Fährte zu betreten Er sagte irgend etwas, das in diese Richtung ging und ich hatte spontan eine literarische Assoziation. Also konfrontierte ich ihn mit einem Roman, den fast jeder kennt. Er ganz kultivierter gut situierter Bildungsbürger kam in Verlegenheit weil er den Roman nie gelesen hatte (ich finde sowas total unwichtig! Aber in diesem Fall spielte ich damit). Und so sabbelte ich etwas wichtigtuerisch und so sachlich über Literatur, dass ihm 1. seine Lust verflog, und er 2. ein bisschen zum beschämten Schuljungen wurde, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat höhö. Und schwups nahm das Gespräch eine ganz neue Wende. Traurig erzählte er mir, dass er fast nur arbeitet, seit Jahren nicht liest und eigentlich gar nicht das tut, was er will usw. usf. Bliblablubb.
Was ich damit sagen will: man kann das Verhalten/die Themen sehr gut mitlenken, statt nur auf den Mann zu reagieren.
Das war jetzt kein Top-Beispiel, aber mir fällt gerade kein besseres ein. Bringe einfach mal eine unerwartete Wende/Frage ins Gespräch ein, die den Mann stutzig macht, konfrontiert, heraus fordert. Zack muss er reagieren und Du bist nicht mehr die Beute, sondern diejenige, die heraus fordert.