guten morgen!
ich finde die teils feministische Dynamik in einigen threads (auch in diesem) recht schräg und unheimlich.
hier gehts darum, dass (praktisch alle) vergebenen männer aushäusig auf perfideste weise frauen anbaggern, pauschal keine grenzen anerkennen...
in etlichen anderen threads gehts um frauen, die praktisch gegen ihren willen wiederum auf perfide art und weise von einem mann (widerlich!) in eine affäre gezwungen wurden. eigenverantwortung? Fehlanzeige! hier wie dort. das - diese pauschale verurteilung von männern - stört mich!
habt ihr mal herr der fliegen gelesen? da gehts darum: durch domestikation lässt sich nun mal die natur des menschen nicht komplett anpassen, vieles ist nur gesellschaftlich aufgezwungen.
ich mag pauschalierte aussagen absolut nicht. aber der aussage
Zitat von Finder:Wo es tatsächlich Unterschiede gibt ist, dass Männer mehr S. wollen als Frauen (Alles auf die Gesamtheit bezogen)
finde ich zutreffend - ja, vermutlich ist das so, wenn man es auf die gesamtpopulation bezieht , altersstandardisiert.
ja, und?
ich finde es extrem befremdlich zu erwarten, dass man in Alk. gesellschaft KEINE grenzüberschreitungen erwartet.
wenn ich es hasse, auf plumpe weise angebaggert zu werden, begebe ich mich nach möglichkeit nicht dorthin, wo viel alk. fließt und populationen logischerweise enthemmt SIND. bzw wäre das für mich der letzte ort, wo ich erwarten worden, männer KENNENZULERNEN!
ums ganz klar zu sagen: s. übergriffe sind hier NICHT gegenstand der diskussion und da gibts überhaupt kein zweifel, da sind wir uns alle einig, , aber das trenne ich nochmal ganz deutlich von bloßer - teils wohl auch nerviger - anmache!
ich habe mich auch viele jahre über gewundert, warum ich mich oftmals in von mir unerwünschten, teils durchaus brenzligen situationen wiedergefunden habe - erst sehr viel später habe ich meine individuellen signale kapiert und konnte besser grenzen setzen. es ging bei MIR an, bei meiner inneren einstellung, nicht bei den typen.
also anmache empfinde ich als einigermaßen normal, ob gebunden oder nicht, ist dabei völlig nachrangig! ein mensch wird doch nicht dadurch monogam, indem er heiratet oder kinder hat? frauen vermutlich eher als männer. hört bzw liest man (hier) ja auch immer wieder, dass männer vorrangig zum zeugen des nachwuchses s. haben dürfen und danach läuft praktisch nix mehr....
ja, meine güte- ist das so verwunderlich?
wenn ich einmal akzeptiert habe, dass es ist, wie es ist - kann ich doch damit umgehen!
ich glaube absolut nicht an die ewige treue, das ist ein feministisches denkerzeugnis, das es aus meiner sicht realiter einfach nicht GIBT, geben KANN!
jede, die vor den altar tritt und das glaubt, ist für mich blind oder realitätsfern.
sicher gibts da graduelle unterschiede - der eine glotzt und phantasiert evtl nur, der andere baggert wie blöde, vor allem wenn GELEGENHEIT (zB Alk. plus passende odb) verfügbar sind.
für mich ist das völlig normal.
und sich dagegen sträuben ist vergebene mühe!
ich lese hier sehr oft, dass beklagt wird, dass der / die partnerin eine affäre begonnen hat und nach einiger zeit kommt dann heraus, dass die partner schon lange keinen s. mehr hatten. für mich ist das nicht verwunderlich - ich entschuldige das damit keineswegs, aber ich VERSTEHE es.
und auch hier überwiegt sehr, sehr oft die feministische notation: die affärenfrauen wurden in so vielen fällen vom bösen mann in die affäre gelockt, dort gegen ihren willen geheilten und sie, die affärenfrau, hat gar keine verantwortung .
das ist echtes männerbashing, das fällt mir leider auch oftmals auf.