Zitat von Broken93: Das grausame ist das ich ihn noch immer liebe. Obwohl das alles passiert ist liebe ich ihn noch.
Deine Gefühle sind ja auch kein Lichtschalter den man einfach ausknipsen kann. Dafür ist bei dir alles viel zu frisch. Du bist ja auch gerade erst aufgewacht, mitten in einen Alptraum hinein.
Ich hoffe inständig für dich, daß du nicht schwanger bist. Wenn ihr zuhause seid, würde ich IHN bitten dass er auszieht und woanders unterkommt, bis du dich einigermassen sortiert hast und einen Notfall-Plan erstellt hast.
Hast du an deinem Heimatort ein soziales Netz, Familie, Freunde wo du Hilfe bekommen könntest. Hättest du dort jemanden bei dem du unterschlüpfen kannst?
Der Job wäre mir in dieser Situation jetzt mal zweitrangig. Zur Not lässt du dich Krankschreiben, du bist ja auch in einer psychischen Ausnahmesituation. Selbst wenn du den Job verlierst, ist das nicht gleich das Ende der Welt - selbst falls du schwanger sein solltest (dann würde die Kündigung eh nicht mehr zählen).
Versuche einen Schritt nach dem anderen zu planen. Zumindest wie es die ersten Tage zuhause weitergehen soll, das würde ich mit ihm besprechen. Da würde ich darauf bestehen, dass er geht und dich in Ruhe lässt.
In der Zeit kannst du schauen, wie es für dich weitergehen kann.
Ich würde definitiv versuchen in die Heimatstadt zurückzukehren. Erstens weil du an SEINEM Ort niemanden hast, zweitens um soviel Abstand wie möglich zwischen euch zu bringen.
Irgendwie kommt mir vor, der will dich in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihm bringen.
Solltest du tatsächlich schwanger sein, und das Kind in seinem Wohnort bekommen, wirst du kaum mehr zurück in deine Heimat ziehen können. Denn dann kann er das als Vater verhindern, das du wegziehst.
Auch hier wäre mir der Job erstmal zweitrangig.
Oh man, ist das eine Kacke was er dir zumutet. Fühl dich gedrückt.