FireWoman
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Hallo ihr Lieben!
Seit Tagen habe ich überlegt mal ein Update zu posten - jetzt bin ich bereit
Wir sind also nach wie vor auf Abstand (nun seit 3 Wochen). Die ersten 11 Tage haben wir uns gar nicht gesehen und ich hab es auch vermieden täglichen Kontakt zu ihm zu haben. Inzwischen haben wir uns nun 2x richtig/länger gesehen.
Ich hänge gefühlt nur noch wenig bei dieser Nacht selbst, die da damals war. Sondern mehr an der Zeit danach. Auch habe ich nochmals intensiv und deutlich gefragt (bei unserem ersten Treffen glaube ich), ob er sich sicher ist, dass ich nun alles weiß. Da ich es nicht dulden werde, sollte später noch etwas herauskommen - egal in welcher Richtung bzgl. anderer Frau.
Er bejahte, dass ich alles weiß und sagt, er ist vollkommen leer in der Hinsicht, dass er mir mehr Wahrheit nicht schenken kann - ich wisse über alles Bescheid.
Ein bisschen frage ich mich, ob die Klinik ihm gut tut - gefühlt fängt er nun noch mehr an alles in seinem Leben zu zerpflücken, zu hinterfragen bzw. das ist ja grundlegend nicht schlecht - sagen wir eher anzuzweifeln. Aber vielleicht kommt das nun erst im weiteren Verlauf, dass da mehr mit Ressourcen gearbeitet wird bzw. auch lösungsorientiert.
In einer Hinsicht jedoch tut sie definitiv gut: Ihm wurde nun nochmal vollends bewusst, wie abhängig er sich von mir gemacht hat und dass dies eine absolut ungesunde Basis ist. Dies ist auch etwas, das er dauerhaft angehen muss und sollte - auch in einer Therapie über die Klinik hinaus - denn ich brauche wieder Luft zum atmen und er muss wieder ganz auf eigenen Beinen stehen, sonst wird mir das auf Dauer zu eng. Auch das haben wir gemeinsam nochmal thematisiert. Wir hatten offene und sehr reflektierte Gespräche würde ich sagen.
Was nun ihn und mich betrifft bin ich in mir schon recht klar, dass ich uns diese Chance geben möchte. Merke aber auch, dass ich aufpassen muss, nicht zu mauern: Ich stelle meine Gefühle zu ihm in Frage, obwohl ich mir dazu Zeit geben sollte (ich neige nach Verletzungen dazu dicht zu machen statt zu vergeben - da liegt meine eigene Baustelle. Nicht für ihn, sondern damit ich für mich in Frieden kommen kann).
Also insgesamt ist es noch etwas chaotisch in mir: Ich frage mich inzwischen, wie es wird, wenn der Alltag wieder da ist (der geht mir schnell mal auf den Keks) und ob wir es schaffen ihn bunter zu gestalten. Ideen habe ich schon und auch er hat es schon selbst angesprochen. Ein anderes Mal bin ich wieder unsicher, ob ich noch genügend Gefühl einbringen kann... Und ich bin auch unsicher, ob er sich in absehbarer Zeit wieder ansatzweise festigen wird...
Dies sind die Dinge, die momentan so in mir herum schwirren...
Liebe Grüße an Euch
Seit Tagen habe ich überlegt mal ein Update zu posten - jetzt bin ich bereit
Wir sind also nach wie vor auf Abstand (nun seit 3 Wochen). Die ersten 11 Tage haben wir uns gar nicht gesehen und ich hab es auch vermieden täglichen Kontakt zu ihm zu haben. Inzwischen haben wir uns nun 2x richtig/länger gesehen.
Ich hänge gefühlt nur noch wenig bei dieser Nacht selbst, die da damals war. Sondern mehr an der Zeit danach. Auch habe ich nochmals intensiv und deutlich gefragt (bei unserem ersten Treffen glaube ich), ob er sich sicher ist, dass ich nun alles weiß. Da ich es nicht dulden werde, sollte später noch etwas herauskommen - egal in welcher Richtung bzgl. anderer Frau.
Er bejahte, dass ich alles weiß und sagt, er ist vollkommen leer in der Hinsicht, dass er mir mehr Wahrheit nicht schenken kann - ich wisse über alles Bescheid.
Ein bisschen frage ich mich, ob die Klinik ihm gut tut - gefühlt fängt er nun noch mehr an alles in seinem Leben zu zerpflücken, zu hinterfragen bzw. das ist ja grundlegend nicht schlecht - sagen wir eher anzuzweifeln. Aber vielleicht kommt das nun erst im weiteren Verlauf, dass da mehr mit Ressourcen gearbeitet wird bzw. auch lösungsorientiert.
In einer Hinsicht jedoch tut sie definitiv gut: Ihm wurde nun nochmal vollends bewusst, wie abhängig er sich von mir gemacht hat und dass dies eine absolut ungesunde Basis ist. Dies ist auch etwas, das er dauerhaft angehen muss und sollte - auch in einer Therapie über die Klinik hinaus - denn ich brauche wieder Luft zum atmen und er muss wieder ganz auf eigenen Beinen stehen, sonst wird mir das auf Dauer zu eng. Auch das haben wir gemeinsam nochmal thematisiert. Wir hatten offene und sehr reflektierte Gespräche würde ich sagen.
Was nun ihn und mich betrifft bin ich in mir schon recht klar, dass ich uns diese Chance geben möchte. Merke aber auch, dass ich aufpassen muss, nicht zu mauern: Ich stelle meine Gefühle zu ihm in Frage, obwohl ich mir dazu Zeit geben sollte (ich neige nach Verletzungen dazu dicht zu machen statt zu vergeben - da liegt meine eigene Baustelle. Nicht für ihn, sondern damit ich für mich in Frieden kommen kann).
Also insgesamt ist es noch etwas chaotisch in mir: Ich frage mich inzwischen, wie es wird, wenn der Alltag wieder da ist (der geht mir schnell mal auf den Keks) und ob wir es schaffen ihn bunter zu gestalten. Ideen habe ich schon und auch er hat es schon selbst angesprochen. Ein anderes Mal bin ich wieder unsicher, ob ich noch genügend Gefühl einbringen kann... Und ich bin auch unsicher, ob er sich in absehbarer Zeit wieder ansatzweise festigen wird...
Dies sind die Dinge, die momentan so in mir herum schwirren...
Liebe Grüße an Euch
