Das kommt noch, piccard. Ich habe z.T schon gewusst, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe. Nur nicht, wie sehr ihn das belastet hat.
Ich war manchmal viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt; fühlte mich nicht verstanden oder gewertschätzt,...usw
Sprich: Ich war (genau wie er) unzufrieden. Wir konnten auch nicht "richtig" miteinander reden, weil wir Kritik am Verhalten des anderen manchmal falsch formulierten - oder zu persönlich nahmen.
Das ist heute anders
Es wird Situationen während der Paartherapie geben, wo auch du dir darüber bewusst wirst, nicht immer "einwandfrei" gehandelt zu haben.
Du wirst auch erfahren, wie dein Partner sich dadurch gefühlt hat (und umgekehrt)...
Wie gesagt: Solche Situationen gab es einige in der Therapie. Das waren oft auch die Momente, wo ich alles hinwerfen wollte. BESONDERS nach den Sitzungen....
Ich hatte - nach Beendigung der Therapie - noch viele Phasen, wo ich Schwierigkeiten hatte, ihm zu vertrauen. Auch zu Beginn diesen Jahres noch. Wenn er beruflich über Nacht weg musste, war das für mich ein Alptraum.
Heute geht es mir damit besser. Ich weiß, er meldet sich, wenn er am Bestimmungsort ankommt; ich weiß, wo er ist; ich weiß, dass er erreichbar wäre, WENN ich ihn anrufen wollen würde;
Das Vertrauen musste ich erst wieder lernen. Er hat mir dabei geholfen, indem er mich Verstand; meine Ängste ernst nahm usw.
Das war sehr wichtig.
Heute Nacht bin ich auch allein. Ich freu mich ehrlich gesagt darauf. Das war früher nie der Fall.
LG
kk