sanin
Mitglied
- Beiträge:
- 1464
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 476
- Mitglied seit:
Zitat von Uli:Bisher war es ja für Verlierer sehr erträglich, da eine schöne Hintergrundbeziehung lief.
Und was macht die Ehefrau um sich diese Beziehung erträglicher zu machen?
Ist es wirklich fair, wenn nur einer sich sein Ventil sucht und findet?
Wenn schon, dann hätte er mit seiner Frau über eine neue Form der Beziehung sprechen müssen.
Gleiches Recht für alle.
Zitat:Trennung könnte das Beste sein, allerdings manches sollte man ruhig mit ins Grab nehmen, um den Anderen nicht nachträglich über Gebühr zu verletzen, was dann vielleicht jahrelang Therapien nach sich ziehen könnte. Ein sauberer Schnitt...und beide fangen neu an.
Würden wir hier über einen kleinen Fehltritt sprechen, könnte ich dir recht geben. Aber hierbei handelt es sich um die Änderung der Beziehung, aber nur für einen.
Einer nimmt sich das Recht die Beziehung zu einer 3er Beziehung zu öffnen, und lässt seinen Partner darüber im dunklen.
Das macht ihn zu einem anderen Beziehungspartner als er vorgibt zu sein.
Eine lange Doppelbeziehung passiert nicht einfach. Man muss Lügen erfinden, man muss verstecken, man ist sehr aktiv beteiligt.
All das gegen seinen eigenen Partner.
Der Partner allerdings lebt in einer Lüge ohne es zu wissen. Vielleicht will seine Frau die Beziehung gar nicht mehr, aber bleibt bei ihrem "treuen" Ehemann.
Ich muss leider sagen, ich kann es nicht mehr hören, dieses schützen einer Person mit einer Lüge ohne dessen eigene Entscheidung, bei einem Seitensprung gerne. Aber nicht bei einem geführten Doppelleben.
Vielleicht hat sich die Frau schon öfter die Frage über sein verändertes Verhalten gestellt, und sucht nach der Antwort.
Was wenn sie es irgendwann doch per Zufall rausbekommt?
Ist es wirklich fair, dem Partner die Chance zu nehmen an der Wiederherstellung der Beziehung aktiv mitzuarbeiten?
