MaraLou
Gast
Ja, ich versuche auch jeden so zu behandeln, wie ich mir wünsche, behandelt zu werden, d.h. ich schlage nicht unter die Gürtellinie, versuche weitestgehend nachzuvollziehen, welche Beweggründe jemand hat und was wohl in ihm vorgehen mag. Emotionale Ausbrüche kann ich nicht immer unterdrücken, aber sie fallen trotzdem noch verhältnismäßig gesittet aus.
Aber wenn ich etwas nicht verstehe oder es klar ausgedrückt einfach unter aller Sau finde, dann sage ich das auch - in angemessenem Tonfall, aber sehr deutlich.
Mein Exfreund weiß genau, was ich von seinem Abgang halte und er hat sich in dem Moment in Grund und Boden geschämt. Aber ich begnüge mich damit, es einmal zu sagen. Er soll es wissen, doch ich werde nicht darauf rumreiten.
Und was mir wichtig ist: Es ist eine Sache zwischen uns beiden. Ich hüte mich davor, die andere Frau zu beschimpfen, da fiel kein einziges böses Wort meinerseits, weil mich mit ihr nichts verbindet und sie mein Vertrauen nie genoss, also auch nie missbrauchen konnte. Er schon. Mit ihm hat mich etwas verbunden, er und ich waren uns nah, also sage ich ihm auch, was mich diesbezüglich bewegt.
Ihr Verhalten finde ich ... ziemlich daneben, aber was habe ich mit ihr schon zu tun? Die Rechnung wird sie bekommen oder auch nicht. Das ist nicht meine Sache und auch nicht meine Aufgabe.