Ich bin auch nicht unbedingt für Ehrlichkeit um JEDEN Preis. Wenn es sich z.B. um einen betrunkenen bedeutungslosen Seitensprung/ONS gehandelt hat - nicht schön und hoffentlich wird derjenige mit entsprechend schlechtem Gewissen bestraft und lässt zukünftig so einen Mist - ja, dann kann ich verstehen, wenn man nicht beichtet.
Aber wenn es sich um echte Fremdverliebtheit, wochen- oder monatelange Affäre gehandelt hat und dann auch noch eigentlich durch Zwang beendet und nicht aus eigener Entscheidung - puh....und es würde vielleicht doch Jahre später rauskommen - es wäre dann sooooo viel Zeit, die man dann in Frage stellt. So viel Zeit, wo man sich fragt, was war echt und was nicht, bei welchen Urlauben war man zu zweit oder eher zu dritt usw....
Auch ich bedanke mich für die Offenheit von @Bpmg26120 und wünsche ihr, dass sie ihre Ehe wieder hinbekommt. Ich hätte da aber sehr große Bauchschmerzen. Ein Neustart ist es aus meiner Sicht jedenfalls nicht wirklich. Mir tut außerdem der EM leid, der von nichts weiß und keine Ahnung hat, wie sein Vertrauen missbraucht wurde (ja, da bin ich leider im Moment noch ziemlich parteiisch).
Davon abgesehen würde mich aber mal wirklich eine Ehe 2.0 aus Sicht eines Betrügers interessieren, der sich eben gegen die AF entschieden hat. Berichten die auch ein/zwei/drei Jahre später, dass die Beziehung besser und tiefer ist, als vorher? Z.B. der AM von @Bpmg26120. Er hat sich für seine Familie entschieden. Was würde der berichten?

Gibt es solche Fälle hier?