watchy79
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ich stehe gerade an einem Punkt, der mich innerlich ziemlich hin- und herreißt. Nach meiner Scheidung vor knapp 4 Jahren, bin ich (46) bin seit 1,5 Jahren mit einer Frau (37) in einer Beziehung. Wir reisen sehr viel, verstehen uns gut, lachen viel, können über alles reden und sind uns mittlerweile sehr vertraut. Auch mit meinem 6 jährigen Sohn, der die halbe Woche bei mir wohnt, versteht sie sich sehr gut. Eigentlich ist vieles da, was ich mir wünschen würde – nur der Sex passt einfach nicht und er wurde über die Zeit auch nicht wirklich besser.
Wir haben auch schon darüber gesprochen, doch wir sind hier sehr unterschiedlich. Während für sie kuscheln und streicheln ausreicht, sehne ich mich z.B. nach Orals. oder auch mal einem Stellungswechsel zwischendrin.
Ich fühle mich schlecht, weil sie ein wunderbarer Mensch ist, der mir wichtig geworden ist. Gleichzeitig merke ich, dass mir etwas Entscheidendes fehlt: der Spaß im Bett, die Lust, die für mich einfach zu einer Liebesbeziehung dazugehört. Und genau das lässt mich zweifeln, ob wir langfristig glücklich sein können.
Ist es egoistisch, so etwas zu beenden – nur, weil es körperlich nicht harmoniert? Oder ist es ehrlicher, sich einzugestehen, dass eine Beziehung für mich mehr ist als Vertrautheit und Nähe?
Ich frage mich auch, ob sich so etwas überhaupt noch entwickeln kann. Hat jemand von euch erlebt, dass sich das noch bessert oder vielleicht mit zunehmenden Alter der Sex ganz in den Hintergrund rückt?
Ich will sie nicht verletzen, aber ich will mich auch nicht selbst belügen.
Aber so weiter machen möchte ich auch nicht.
Wie würdet ihr mit so einer Situation umgehen?
Danke fürs Lesen – und fürs ehrliche Feedback.