Zitat von J_Eulenspiegel: Die 3 wissen wie sie z.B. Weihnachten feiern und als neue Partei muss man sich dem fügen und man kann sich nichts eigenes aufbauen.
Ich habe mit so einer Konstellation keine Erfahrung, mag dir aber meine Gedanken dazu mitteilen. Wenn es gut läuft, dann denke ich, dass im besten Fall so nach und nach neue Abläufe entstehen. Ich denke, ich verstehe, was du meinen könntest. Das Kind ist aber, so wie ich lese nun schon 10. Das ist dann bald eine Phase, in der neue Übergänge geschaffen werden können, weil das Kind nicht mehr klein ist. Und stabil. Und sich auch damit arrangieren kann, dass sich Abläufe auch ändern. Im besten Fall, wird dann der neue Partner, so würde ich das vermutlich machen, denn er ist die neue Liebe, also wird der neue Partner, je nachdem, ob ihm das wichtig ist oder nicht, mit integriert und rückt mit an die erste Stelle. Das könnte z.B. bedeuten, dass er den ersten Feiertag bekommt, und mit den beiden (Frau und Kind) feiert. Oder das Kind, wenn es nun schon 10 ist, vielleicht dann den ersten Feiertag bei seinem Vater feiert, und die Mutter dann am 2. Tag dort hin fährt. Also flexibel bleiben, und überlegen, ob feste Abläufe in einem neuen Jahr mit neuem Partner abgeändert werden können.
Dazu würde für mich gehören, das Fest nicht emotional zu überladen. Und auch, den neuen Partner zu fragen, was ihm wichtig ist, also ob ihm das Fest wichtig ist und wie man das gestalten könnte. Kann ja sein, dass der Vater z.B. gerade keine Partnerschaft hat und auch dadurch sehr froh ist, den Heiligen Abend mit seinem Kind zu verbringen.
Wenn es also möglich ist, würde ich, aus meinen jetzigen Gefühl her, den neuen Partner als Prio behandeln. Gerade das erste gemeinsame Weihnachten für ein neues Paar ist auch wichtig. Für das Kind ist es das 11. Weihnachten. Für den eigenen neuen Partner das erste. Das fände ich dann sehr wichtig, ihn, wenn es ihm wichtig ist, am Heiligen Abend und am ersten Feiertag zu sehen. Ich denke, wenn alle versuchen, das Fest nicht zu überladen, aber auch an alle zu denken, kann man für diese doch besonderen Tage, ein Vorgehen finden, wo alle zumindest einen Teil ihrer Wünsche erfüllt bekommen.
Der neue Partner sollte dann auf jeden Fall seinen Raum bekommen.
Alles im Leben ist im Fluss. Nichts bleibt immer gleich.