Zitat von tesa:Die Frau des Alk. befriedigt ihr Gefühl, gebraucht zu werden. Kaum ist der Alk. - der in der Beziehung emotional abwesend ist - trocken, braucht er die Frau nicht mehr in dem Maße, wie vorher. Und plötzlich fällt für sie dieses "gebraucht werden" weg. Die eigentlichen Bedürfnisse werden nicht mehr befriedigt.
Sehr gutes Beispiel! Du bringts es mal wieder auf den Punkt, wie schon so oft. Danke liebe Tesa!
Zitat von tesa: Sie, die dir bisher (im übertragenen Sinn) nachgelaufen ist, die die emotionale Stütze war, wird in Kürze "arbeitslos" sein.
Ich verstehe was du meinst, gehe da aber eher mit Blume.
Zitat von blume94: Ich würde sogar sagen,dass diese Angst lebenslang einen Teil von einem sein wird.
Das wird nicht so schnell aufhören, wenn es denn überhaupt möglich ist, die Wunden zu heilen.
"Ich werde nicht mehr gehen, egal was jetzt noch alles auf uns zu kommt" , das waren meine (ungefähren) Worte meiner Freundin gegenüber. Und die meine ich verdammt ernst. Es reicht. "Arbeitslos" wird sie dadurch nicht (so gesehen gottseidank) Nur weil ich mich dem jetzt stelle, ist noch lange nichts verschwunden. Der Fluchtgedanke, und all die 1000 Dinge die noch damit zusammenhängen, ist nicht at acta gelegt. Im Gegenteil. Diese Gefühle sind verdammt mächtig. Der einzige . .
. . ups, aus versehen auf Senden geklickt . ich schreibe einfach weiter . .
Der einzige Gegenpol, der mich davon abhält ist meine Liebe zu ihr, mein Wille diesen Mist zu durchbrechen, und die Klarheit darüber, wie dieses Schei*spiel funktioniert.
Die Frage, die sich mir jetzt konkret stellt, ist WIE ?
Wie integrieren wir das alles, ohne das es die Beziehung so sehr belastet, das sie deswegen auseinanderbricht.
Ich fragte mich schon in meinem anderen Thread, ist es sinnvoll ihr zu sagen, WAS genau diese Fluchtgedanken sind, welche Trigger es für mich gibt. Ich habe mich dafür entschieden, weil es nunmal relevant für uns beide ist. Und habe es jetzt beim 1. Mal gnadenlos in den Sand gesetzt.
Das war ein wenig zuviel für sie "Fluchtgedanken sind immer noch da" (So schnell?).
Auch was das genauer heißt habe ich ihr erzählt, was mir mein Gehirn einflüstert.
Das sind Dinge wie "Du hast es doch fast geschafft, noch ein wenig Trauer, und dann bist du raus aus der Nummer", "wer weiß was sich dann ergibt", "wir sind jetzt so vorbelastet, es wäre einfacher mit dieser Klarheit, diesem Wissen etwas neues zu beginnen", "wie lange hast du schon nicht mehr mit einer anderen Frau geschlafen? Wäre doch auch mal wieder schön" . endlose Kopftiraden.