Zitat von kleinessternchen:der Thread ist etwas eingeschlafen

mal etwas nach oben schubsen
was empfindet eigentlich ein typischer BA'ler (sich seiner Problematik bewusst und darunter leidend), wenn er merkt, dass sein Angstobjekt endgültig aus seinem Leben verschwunden ist? Nie mehr erreichbar für ihn ist? Er nicht mehr "zurückgreifen" kann? Erleichterung? Wut, Frust, Kummer...?
Danke fürs anschubsen des Themas @kleinessternchen

Ja, ist eingeschlafen... Alle glücklich geworden zwischendurch ?
Hach, das wäre toll!
Hab viel daran gedacht wieder zu schreiben, wiederzuerwecken

.. und kam dann doch immer wieder davon ab. Keine Zeit, keine Lust, keine Kekse.
Mal vielleicht ne kleine Zwischenmeldung der Entwicklung meinerseits. Ich dachte, Thema ist abgehakt, habs verstanden, kann ich mit umgehen, fertig damit. Ist leider nicht so einfach. Ist definitiv keine leichte Prägung, und nichts was man verstehen und damit einfach abhaken kann. Mit meiner Freundin hat sich ja alles wieder eingerenkt, wir sind wieder zusammen, gehen offen mit dem Thema um, .. ich dachte ich habe das Ruder jetzt in der Hand und fühle mich nciht mehr fremdgesteuert durch alte Themen, zumindest diesem. Trugschluß. Mir gehts seit einiger Zeit seelisch nicht so prickelnd, kann schwer sagen warum eigentlich genau, anderes kann ich benennen (und damit auch gegenhalten)
Was das nach sich zieht sind leider auch die alten Zweifel, Gefühle ob ich mich wirklich so binden kann und möchte, ob es nicht doch "besser passende" Beziehungen für mich gibt, dies und das was mich stört .. und einen breiten Strudel öffnet den ich weit weg glaubte. Also, Thema ist nicht erledigt, und zudem anscheinend ziemlich leicht wieder anpingbar. Das empfinde ich als imens verstörend, und es könnte auch reale Konsequenzen haben. Wieder stellen sich die alten Fragen nach dem "was will ich, reicht mir was ich "habe", ist es nur eine persönliche negativ Phase die Wellen schlägt aber irgendwann wieder abebbt, oder kann/soll ich meinen Gefühlen trauen ..." Es ist zum würgen.
Zu deiner Frage: aus meiner Sicht/Erfahrung empfindet er/sie eher das Gegenteil von Erleichterung (abgesehen von den ersten Tagen) . Es ist ja die Krux, wenn man sich darüber bewußt ist was im Hintergrund läuft, das dadurch auch alles wieder in Frage gestellt wird. Z.B: "war es die richtige Entscheidung, oder habe ich aus Zwängen heraus gehandelt? "