Zitat:Eines hast du allerdings bei all diesen Verantwortlichkeiten vergessen, so wie viele Andere deiner Zunft auch. Du bist auch für dich selbst verantwortlich! Sogar in allererster Linie.
Ach nee, wusste ich gar nicht
Ich empfinde eure Kommentare echt sehr emotional- also Dich, Urmel und den Roboter, lese Frust raus. Dauernd dieses "IHR habt es euch eingebrockt" usw.
Und nun sprichst Du von meiner Zunft

So als gäbe es hier zwei Fronten: die Frauen haben automatisch Meinung a, die Männer b.
Ich habe null Ahnung von diesen finanziellen Dingen im Scheidungsfall. Kenne aber keine einzige Frau, die nach einer Scheidung besondere finanzielle Vorteile genoss.
Eine Bekannte bekam nach der Scheidung ein Jahr Kohle von ihrem Exmann. Das war`s.
Für mich persönlich war immer klar, dass, sollte ich heiraten, die Finanzen getrennt werden müssen. Dafür gibt es doch so einen Begriff. Fällt mir gerade nicht ein. Und zwar deshalb weil ich den Mann, den ich liebe, nicht durch die finanzielle Lage meiner Familie belasten möchte.
Du sprachst davon, dass Du oder Männer im Allgemeinen sich heutzutage sehr gut überlegen, ob sie heiraten, eben wegen der Verantwortlichkeiten.
Nur darauf bezog ich mich. Habe eure ganzen Debatten gar nicht gelesen. Ich persönlich heirate ja nur, wenn ich mir klar über die Verantwortung bin, die ich in vielen verschiedenen Bereichen auch für ihn trage. Ja, und womöglich noch weiter trage, auch wenn ich ihn nicht mehr lieben sollte.
Ich dachte dabei nicht nur an das Geld. Der Mann, mit dem ich gerade angebändelt habe, ist wesentlich älter als ich. Bei so einem großen Altersunterschied mache ich mir schon darüber Gedanken, ob ich die Verantwortung auf mich nehmen möchte, falls er mal krank wird oder ähnliches. Auch ohne Heirat. Da würde ich mich mit Sicherheit auch nach einer Scheidung noch verantwortlich fühlen. Und säße er finanziell in der Tinte ebenso.
Und sehe ich das alles nach einer Scheidung dann doch ganz anders, ja, dann habe ich zuvor die falsche Entscheidung getroffen. Eule hat das sehr schön beschrieben.
Für mich bedeutet heiraten eben Family. Und für meine Family, also meine Verwandten trage ich doch auch lebenslange Verantwortung.
Ja und wenn man das alles nicht will, ist es doch in Ordnung. Dann heiratet man eben nicht oder macht entsprechende Verträge.
Zitat:Es geht ja darum, wie die Verantwortlichkeiten nach einer Trennung geregelt werden.
Fühlst du dich dann auch noch für ihn verantwortlich oder erwartest du, dass er nun für dich verantwortlich ist?
meine Güte. Siehe oben.
Ich war noch nicht verheiratet, aber ich habe es auch so nach Trennungen nicht erlebt, dass das Wohl des anderen einen nichts mehr angeht. Beidseitig das Gefühl noch eine gewisse Verantwortung zu tragen. Wir haben uns nach Trennungen immer in irgend einer Weise unterstützt. Egal, wer sich trennte. Einfach weil man doch möchte, dass es dem Anderen trotzdem möglichst gut geht.
Als es mir mal besser ging, habe ich einem Exfreund einfach über Monate Geld geschenkt. Ich wollte das. Habe es auch umgekehrt erlebt, also dass mir Geld geschenkt wurde.