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Bin ich unfähig geworden, richtig zu lieben

Atomicblue
Zitat von Frau_Stern:
Wenn ich das alles so lese, dann bezweifele ich, dass ich jemals wieder eine Beziehung haben werde. Ständig soll man sich optimieren, Bücher lesen, ...

Nein, so drastisch sehe ich das nicht.

Auf der einen Seite ist es richtig, dass man sich mit seinen Baustellen oder Macken durchaus mal beschäftigen soll.
Reflektieren und hinterfragen, warum man wie auf gewisse Dinge reagiert.

Ich habe mal einen netten Vergleich dazu gelesen: das ist wie Festplatte putzen oder Fehler auslesen in der Autowerkstatt.

Aber auf der anderen Seite sind mit steigendem Alter und mit der Anzahl der Beziehungen auch unsere Antennen schärfer.
Ich denke dass viele hier (mich eingeschlossen) so manchen Partner/Partnerin aus der Vergangenheit heute nicht einmal mehr mit der Kneifzange anfassen würden. Und trotzdem waren sie lehrreich für uns.

Dein Verstand hat bei diesem Mann zurecht drei mal laut „Nein!“ gerufen. Natürlich sind da die Gefühle, die man auch nicht so einfach abstellt. Aber Dein Verstand hat Dich nicht getäuscht - ein Partner der an Dir herumerziehen will und Dir „Ratschläge“ für deine Frisur gibt.. wer will denn sowas?
Der Typ ist innerlich eine ganz unsichere Wurst. Und Du spielst da nicht mit, das ist gut

Ich kannte auch ma so einen, der war echt in allen Belangen hochkompliziert. Da kamen auch solche „Wünsche“, dass er mich gerne mehr in Kostümchen sehen würde, so Businesslike mit engem Rock und so (in meinem Beruf eher unüblich!). Oder wie schade er es findet dass ich keine Brille trage. Oder welches Auto ich mir kaufen soll. Wie ich meine Wohnung einrichten soll.. und ich vergesse nie wie er es schaffte, einen wunderschönen sonnigen Sonntag zu versauen, weil er mir nicht glauben wollte dass es bei uns in der Gegend keine gelben Säcke gibt. Der hat sich da reingesteigert, mit seltsam hoher Stimme rumgekeift, mich als dumm hingestellt und mehrfach gegoogelt bis er es kapiert hat. Und den restlichen Tag dauernd wegen diesem gelben Sack herumgemeckert.

Heute würde ich diesen Fritzen schon bei dem Hinweisen auf die Klamotten und dem Gemecker über meine Wohnung (seine Küchenlampe (?!) sei ja viiiiiiel hochwertiger und warum ich so viel „Spiddl“ (er meinte meine Bücher!) da in den Regalen hätte. damals war ich halt Mitte 20 und entsprechend naiv, er sah gut aus aber dass der Typ ein Pfosten war merkte ich erst ein paar Wochen später.
Als ich diese Beziehung beendete wurde er auch noch frech, dass er ja bereits eine andere kennt die übrigens schon mit gerade mal 20 ein eigenes Haus hat (geerbt), jaja - eine ganz tolle Karrierefrau sei das!
(Mit dem Mädel wurde es übrigens nie was, die hatte nur mal kurz mit ihm auf einer Party gequatscht. Ich kannte sie auch. Und was man so über ihn hört ist er bis heute solo, seine Beziehungen haben eine maximale Halbwertszeit von 3 Monaten)


Kurz: Du kannst Dich sicherlich immer etwas optimieren.
Aber Du „musst“ Dir auch nicht mehr alles bieten lassen. Und wenn Du Dich mit einem Partner nicht wohl fühlst, dann ist es dein Recht hier den Schlussstrich zu ziehen.

x 4 #31


Sonnenschein85
Zitat von Atomicblue:
Nein, so drastisch sehe ich das nicht. Auf der einen Seite ist es richtig, dass man sich mit seinen Baustellen oder Macken durchaus mal beschäftigen ...

Oje dieser Kerl klingt ja furchtbar. Da hört echt der Spaß auf. Ja, man lässt sich nicht mehr soviel gefallen wie früher. Das ist bei mir auch so. Ich achte schon mehr drauf. Und wenn mir einer so kommt wie der Mann bei dir, dann beende ich es lieber direkt.

x 3 #32


A


Bin ich unfähig geworden, richtig zu lieben

x 3


J
Erst musste ich mich durch alle Nachrichten durchlesen, daher werde ich nicht jeden einzeln zitieren sondern mehr allgemein schreiben.

Nach jeder negativen Erfahrung egal ob in Beziehung im Beruf oder... sollte man Selbstreflektion betreiben. Ob hierfür Bücher heran gezogen werden oder mit der Freundin drüber quatschen, ist jedem selbst überlassen.
Wichtig ist, dass man jeden Fehler nur einmal macht und daraus lernt.

@Idieh15 / Zur TE - ganz klar NEIN du bist nicht unfähig geworden zu lieben. Jeder Mensch kann lieben, viele tun das auf ihre eigene weiße. Es gibt keine Definition von Liebe - soweit ich weiß - also kannst du da nicht unfähig sein.
Wichtig für dich ist mit dem Thema abzuschließen - Selbstreflektion betreiben. Du hast geschrieben, du hast dich in die enge getrieben gefühlt; Hattest du in Beziehungen davor eine negative Erfahrung diesbezüglich, wenn ja hier vielleicht noch nacharbeiten. Zu Beginn war es für ihn sicher, vielleicht für dich auch eine Art Freundschaft + in der ihr euch verliebt habt. Im Grund ist es doch so dass wenn man verliebt ist und die rosarote Brille aufhat, dass man über viele "schlechte" Eigenschaften - besser gesagt was einen am anderen stört - hinweg sieht. Umso länger man zusammen ist und die Brille abgenommen wird, kommen diese Themen dann auf. Ich denke auch im gewissen Maß kann man sich auch anpassen und sollte sich auch. Den es heisst immer so schön aus dem ich und dem du wird ein wir, da müssen beide Seite Abstriche machen. Hier wissen wo die Grenze ist, die ist bei jeder Person auch unterschiedlich, ist entscheidend.
Du hattest das mit dem Föhnen angesprochen, so wie du es geschrieben hast ist es ein No-Go. Ich denke wenn er dir gesagt hätte, wenn du die Frisur so machst, findet er sie Klasse, dann wäre es zu einer offenen Kommunikation geworden und ihr hättet konstruktiv darüber sprechen können. Er kann begründen was er daran schön findet und du deine Meinung sagen Beispiel, das dauert so lange oder dabei gehen die Haare kaputt (extra Negatives aufgezählt). Dann kommt es darauf an wie kompromissbereit ihr seid. Er findet es schön, also wäre es gut wenn du diese Frisur für ihn manchmal machen würdest und er müsste einsehen, dass du es nur für ihn zu speziellen Anlässen machst - wenn dann beide mit dem Ergebnis zufrieden seid, dann kommt ihr weiter.

Ich nehme hier auch gerne den Vergleich zu einem Baum her, jeder Mensch ist ein Baum. Bäume werden regelmäßig ausgeschnitten - dass sind die Veränderungen/Kompromisse die wir eingehen - schneidest du aber den falschen Ast ab, dann stirbt der Baum und somit geht der Mensch ein.

x 2 #33


Frau_Stern
Ich verstehe aber die TE, wenn es um den Gedanken geht, "nicht mehr lieben zu können". So kommt es mir nämlich auch vor, weil ich mich ständig hinterfrage und dann eben keine Antwort mehr weiß. Beispiel...habe in einem Antikladen in der Möbelabteilung einen Bekannten getroffen. Der meinte, er fährt nachher noch zu XY ( einem noblen Einrichtungshaus hier ), das seien da ja schon andere Preise". Das ist jetzt halt Interpretationssache. Sagt er das, um mich abzuwerten ( " Du kannst dir nicht leisten, bei XY zu kaufen, ich aber schon" ) oder will er mir durch die Blume verklickern, er sei ein gut situierter Kerl und vermitteln, dass er finanziell gut aufgestellt sei. Mich also nicht abwerten. Ich hinterfrage ständig alles mögliche und mittlerweile hab ich keinen Plan mehr, was ich glauben soll.
Wahrscheinlich brauche ich einen Coach, der mir das erklärt....

Hier im Thread ja auch gespaltene Lager : einmal böse TE und armer Kerl...oder einfach andersrum " sei froh, dass du ihn los bist". Wo ist denn nun die Realität verortet ?

x 2 #34


J
@Frau_Stern
Ich denke du hast die Antwort schon selbst gegeben. Es kommt auf deine eigene Sichtweise darauf an, bist du negativ oder positiv gestimmter Mensch.
Ich denke wichtig ist sich im klaren zu sein, dass wir erst nach etliche Jahren evtl. wissen wie eine andere Person tickt und somit seine Aussage bewerten können. Weshalb die Person das gesagt hat weißt du also nicht und solltest dir keine Gedanken dazu machen. Auch ob es da schönere ob bei euch schönere Möbele gibt ist eine subjektive Wahrnehmung - jeder kann eine andere Meinung haben und beide sind richtig.
Ja dein Gedanke mit dem ständigen Hinterfragen wäre gut zu "bearbeiten", je nach dem wie du lernst, manche hilft in Foren zu schreiben und surfen, andere lesen Bücher und wiederum andere gehen zu einem Coach / Psychologen - ich mache alle 3 je nach Situation.

Ich denke wichtig für TE ist aus dem Fehler zu lernen, und es wurde nicht gesagt dass sie böse ist, sondern dass sie Verbesserungspotential hat z.B. keine On/Off Beziehung - einmal richtig entscheiden und dabei bleiben.
Leider hat sie ihn gedanklich noch nicht los, hier kommen die Trennungsphasen die sie durchlaufen muss/sollte.

x 2 #35


NineNinchen
@Frau_Stern so wie dir geht's mir inzwischen auch. Was ist wahr und was nicht, stimmt meine Wahrnehmung? Ist das noch normal oder übertrieben?

Es katt schön, dass wir das Internet haben, aber es macht viele Dinge nicht leichter uns nimmt uns am Ende auch keine Entscheidungen ab. Ich glaube man will alles richtig machen und kommt dann so zu keinem Schluss. Sich auch mal falsch zu entscheiden gehört wohl einfach zum Lebensrisiko.

x 3 #36


Frau_Stern
Ja, da hast du absolut recht. Ich fühle mich unsicher, weil ich vermittelt bekomme, meine Entscheidungen seien falsch. Muss ja, denn ich bin Single. Aber wenn da ein "Problem" auftaucht, hängt die Lösung immer von der Sache ab, welche gerade von der Person, die ich frage, verfolgt wird.
Bei meinem letzten Date fühlt ich mich nicht so wirklich wohl. Da meinte meine Freundin, dass ihr Coach sagt, man müsse eine Person öfters daten, weil man sich an sie gewöhnt und damit überwinde man auch alte Muster, die man so ins sich trägt. Und der Mann in dem Fall habe ein Haus in der angesagten Wohngegend ( also MUSS ich mir praktisch schönreden ), also soll ich ihn nehmen. Frage ich woanders, heißt es " nee, bloß nicht, weil er der ewige Opfertyp ist und in mir eine Retterin sucht." Weiter fragen will ich gar nicht, weil jeder mir nur die Meinung an den Kopf wirft, die er oder sie gerade selber raustherapiert hat. Ok...also gibt es keine Lösung, aber was ich fühle ist falsch, weil ich noch nicht in Therapie war ? OK, gibt keine Therapieplätze, weil vielleicht jeder denkt, er könne mehr auf andere als auf sich selber vertrauen ....
Mich entmutigt das...

Da bin ich ganz bei der TE...ich habe keine Ahnung, wer jetzt wo was falsch gemacht hat. Ob der Mann ein Problem ist oder ich selber.

x 1 #37


Atomicblue
Zitat von Frau_Stern:
Beispiel...habe in einem Antikladen in der Möbelabteilung einen Bekannten getroffen. Der meinte, er fährt nachher noch zu XY ( einem noblen Einrichtungshaus hier ), das seien da ja schon andere Preise". Das ist jetzt halt Interpretationssache. Sagt er das, um mich abzuwerten ( " Du kannst dir nicht leisten, bei XY zu kaufen, ich aber schon" ) oder will er mir durch die Blume verklickern, er sei ein gut situierter Kerl und vermitteln, dass er finanziell gut aufgestellt sei. Mich also nicht abwerten. Ich hinterfrage ständig alles mögliche und mittlerweile hab ich keinen Plan mehr, was ich glauben soll.
Wahrscheinlich brauche ich einen Coach, der mir das erklärt....

Das könnte durchaus interessant sein, das mal mit einem Coach anzugehen, denn das ständige hinterfragen kann einen auch sehr anstrengen.

Es könnte Abwertung sein.
Es könnte ein Hinweis auf seine Finanzkraft sein.

Es könnte aber auch nur Prahlerei sein.

Oder auch: er hat in dem Antiquitätenladen nicht das gefunden, was er wollte und schaut nun in dem Nobel-Laden danach. Und meint das mit „den anderen Preisen dort“ eher bedauernd (sprich: er hätte lieber einen Schnapper im Antiquitätenladen gemacht und hat jetzt eigentlich keinen Bock darauf, in dem anderen Laden mehr zu zahlen).

x 3 #38


Frau_Stern
genau das meine ich, Atomicblue... was jemand sagt, ist doch generell abhängig von der Art, wie wir es interpretieren. Aber was ist jetzt richtig ? Prahlt er, will ich das nicht, weil blöd. Wertet er mich ab, auch blöd. Will er mir zeigen, dass er es ernst meint und stabil dasteht...gut....boah..
Aber hätten nicht alle Sichtweisen ihre Anhänger ?

Und warum ist es typisch "weiblich" sich verbessern zu müssen, um einem Mann zu genügen ? Die wenigsten Kerle rennen zum Psychologen oder zermürben sich selber, von wegen was dies/jenes denn soll oder nicht soll.

x 1 #39


J
@Frau_Stern Einspruch oder ich gehöre zu den "wenigsten Kerlen".
Ich mache mir viele Gedanken und gehe auch zum Psychologen, je nach Bedarf.
Ich kann nur jedem raten, bevor ein großes Problem da ist zu einem Psychologen zu gehen, denn die können auch präventiv euch etwas "lernen" damit ihr dann besser mit solchen Situationen umgehen könnt und das Problem nicht so groß wird.
Psychologen hatten, vor allem früher, einen negativen Touch - der hat eine an der Waffel. Ich sage immer, die Person die das sagt, hat eine an der Waffel und keine Ahnung was die Psyche beim Menschen alles machen kann.
Ich habe es geschafft über die Psyche (Macht der Selbsteinrede) mir eine medizinisch nachgewiesen Magenschleimhautentzündung einzureden. Denn ich wollte damals absolut etwas nicht tun, der "einzige" Weg war krank zu werden. Das war damals so heute sieht es wieder anders aus.

x 1 #40


GreenTara
@Frau_Stern
Oder der Mann ist gerade einfach nur in dem Eifer, das für ihn richtige Möbelstück zu finden. Für dich sind seine Absichten, falls er welche hatte, nicht wichtig. Wenn wir versuchen, für uns Unbedeutendes zu bewerten, fällen wir unnötige Fehlurteile.
Wichtig ist einfach, eine innere Stabilität zu erreichen. Das gelingt durch
Ehrlichkeit zu sich selbst, ohne harte Eigenverurteilung, aber auch ohne beschönigende Selbstbeweihräucherung. Ein neutraler Blick ins eigen Innere erzeugt Klarheit. Das ist eine Übungssache. Man erkennt seine Projektionen, und geht mit seinem wahren Ich in Resonanz.

x 3 #41


Frau_Stern
Nun ja, es dauert hier 3 Jahre, bis man überhaupt mal auf die Warteliste eines Psychologen kommt. Vielleicht auch, weil zu viele Leute sich einbilden, sie bräuchten psychologische Hilfe, weil ihr Selbstbild wackelt, ihre Nase zu groß und ihre Brüste zu klein sind. Termine gibt es nur noch für Selbstzahler und da hab ich keine Lust zu. Auch kenne ich durch meinen Job einige Psychologen und muss sagen.....nee....da ist alles bei. Narzissmus, Schönheitswahn inklusive OPs, Alk. usw....wer sagt, dass die Psychologen nicht selber mitunter Psychologen brauchen ? Grinsendes Gesicht.
Geht es darum, sein Selbst der Außenwelt anzupassen und zu negieren, was man fühlt ? In meinem Fall...klar hab ich keinen Bock auf Bindung und möchte kein Zusammenleben mehr mit jemandem. Weil ich zweimal gehen musste ( Männer in meinem Leben waren großzügig, wenn es um Probleme geht, die sahen keinen Handlungsbedarf ) und zweimal neu anfangen musste, mit nix als paar Koffern. Und ich bin zu alt, um das nochmal haben zu müssen... dennoch bin ich beziehungsfähig, aber zu meinen Bedingungen, getrennte Wohnungen.

Ich reagiere auch allergisch, wenn jemand schon im Vorfeld komische Sachen sagt. So was wie" Muss einem dein Whatapp Bild gefallen?". Da wittere ich schon einen Kerl, der gerne abwertet. Aber muss ich mir das raustherapieren ?
Geht es immer nur darum, nicht liebenswert zu sein ?
Liebe ist nur für die Austherapierten da oder wie ?

Ich habe selber eine 3 Jährige Ausbildung zum Coach....nur nebenbei....

x 1 #42


K
Zitat von Frau_Stern:
Ich verstehe aber die TE, wenn es um den Gedanken geht, "nicht mehr lieben zu können". So kommt es mir nämlich auch vor, weil ich mich ...

Warum eine Wertung hineininterpretieren, die noch dazu mit dir zu tun hat? Du könntest es auch neutral sehen... Er war gerade hier schauen, es ist hier billiger. Nachher schaut er noch dort hin, nur ist dort teurer.

Ebenso hier. Die TE hat den Mann dreimal verlassen, per Nachricht ist schon "etwas" unschön
Dennoch kann es richtig gewesen sein, sich zu trennen, weil er für sie in Wirklichkeit nicht der richtige war und er sie kritisierte und ändern wollte.

x 3 #43


NineNinchen
Zitat von Frau_Stern:
Aber muss ich mir das raustherapieren ?
Geht es immer nur darum, nicht liebenswert zu sein ?
Liebe ist nur für die Austherapierten da oder wie ?

Ich glaube es kommt auch immer auf die Form der Therapie an und wie gut man die Dinge annimmt. Meine Therapeutin ist zum Beispiel auf Bindung spezialisiert. Sowohl zwischen Paaren, aber auch zwischen Eltern und Kindern. Sie hilft z.B. überhaupt Muster erst du erkennen und woher sie kommen und versucht das Vertrauen wieder herzustellen was z.B. gebrochen wurde durch Partner oder Eltern. Was man damit macht, wenn man Muster erkennt ist jedem selbst überlassen. Man kann auch weitermachen wie vorher. Es geht auch um Selbstliebe , damit einen sowas wie das mit der Frisur oder dem Kommentar nicht mehr juckt sondern, dass man dann eben solche Menschen nicht mehr näher an sich heranlässt, statt ihnen unbedingt beweisen zu müssen wie wertvoll man doch sei. Therapie ist nur dann sinnvoll, wenn man selbst mitwirkt.

x 2 #44


Frau_Stern
@GreenTara, wenn wir eine Sache für "unbedeutend" halten, bewerten wir sie doch auch


wie bei der TE. Er kritisiert die Frisur. Gut, kann ich ja als Frau einrichten, dass es mir egal ist und auch nicht emotional drauf anspringen. Aber was sagt das über den Mann aus ? Für mich, dass er einfach nicht der Richtige ist, denn scheinbar braucht er ein Ungleichgewicht in einer Beziehung

x 1 #45


A


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