Zitat von Yoffi: Daher der Ansatz erstmal selbst zu lernen und zu fühlen, dass es Missbrauch war und dann kann man das auch so transportieren. Momentan glaubt sie aber selbst noch, dass es Betrug war.
Ehrlich, ich krieg gerade das Kotzen, wenn ich sowas lese.
Da wird jemandem eingeredet, sie müsse erst lernen, dass es Missbrauch war – obwohl sie das selbst gar nicht so empfindet. Was ist das bitte? Man will sie also so lange „begleiten“, bis sie überzeugt ist, Opfer einer Straftat zu sein?
Missbrauch ist etwas, das man erlebt, nicht etwas, das man im Nachhinein eingeredet bekommt. Wenn sie selbst sagt, sie hätte es als Betrug oder Fehler empfunden, dann sollte das respektiert werden.
Ihn danach noch zu sehen, ihm zu schreiben, er reist ihr hinterher – das passt einfach nicht zu dieser Erzählung.
Und ja, rechtlich kann Betrunkenheit ein Faktor sein. Aber wenn jemand später erst durch andere „überzeugt“ werden muss, dass es Missbrauch war, dann stimmt doch was nicht.
Gebt der Frau bitte die Freiheit, selbst zu erkennen, was passiert ist – anstatt sie in eine Opferrolle zu drängen, die sie gar nicht als ihre empfindet.
Ich kanns echt nicht in Worte fassen wie angewidert ich bin