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Bin verzweifelt

Gislason78

Es ist soweit, ich sitze Zuhause auf der Couch, mich übermannen gerade meine Gefühle und glaube, dass ich in ein tiefes Loch falle. Meine Geschichte lest ihr hier: ex-hat-wohl-einen-neuen-t50739.html

Ich könnte ausflippen, dass jemand anderes meine Kleine betatscht, küsst und alles andere. Es tut mir in der Seele weh, nichts tun zu können und wie gern würde ich jetzt zu ihr fahren, nur um sie zu sehen.

Ich liebe sie mehr denn je und es zerreißt mein Herz, wie die Situation gerade ist. Ich hasse mich selbst dafür, dass ich nicht eher gehandelt habe bzw es nicht eher gesehen habe, was los ist.

Jetzt habe ich vier Wochen nichts von ihr gesehen, gehört oder sonst was. Sie steht nur in meinen Träumen und Gedanken wahrhaftig vor mir mit ihrem Lächeln, welches man nicht überbieten kann.

Ich will in mein altes Leben zurück, zurück zu ihr

02.12.2018 00:59 • x 3 #1


Cornflakes


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Oh Mann, ich kanns nur zu gut nachempfinden.
Geht mir gerade ähnlich , weil ich weiß dass sie feiern ist und sich schnell ablenken wird.

Glaub mir, morgen wirst du dich stärker fühlen wenn du dem jetzt stand hälst!
Lenk dich ab!

02.12.2018 01:02 • x 1 #2



Bin verzweifelt

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Karina14


Ablenken ist definitiv super deswegen bin ich hier im Forum.. Emotionen lassen sich jedoch nicht nur verdrängen Wut kanalisieren über Sport hilft oder Holz hacken. Du hast schon 4 Wochen durchgehalten das ist schon mal gut in 11 Monaten spätestens hast du ihren Nachnamen vergessen

02.12.2018 01:12 • #3


Gislason78


Ich höre gerade unsere Musik und denke an alte Zeiten und daran, was wir eigentlich noch alles vor hatten...

02.12.2018 01:23 • #4


Gislason78


@derwolf, den Text habe ich gelesen, aber weder bin ich schon dazu bereit noch hasse ich sie. Wie kann ich sie hassen, wenn ich sie liebe? Klar, kann wütend auf sie sein, aber das war's dann auch schon an Negativität...

02.12.2018 01:44 • #5


Gislason78


Anfangs, als ich frisch getrennt war, habe ich im Internet nach den unterschiedlichsten Hilfen gesucht, um entweder über die Trennung hinweg zu kommen oder eben doch eine Möglichkeit zu finden, meine Ex für mich zurück zu gewinnen. Ich glaube, dass ich unbewusst nach einem Mix gesucht habe, sodass das Eine das Andere nicht ausschließt, nur habe ich die leidvolle Erfahrung gemacht, dass es eben nur entweder, oder geben wird. Es wird nicht diese eine Lösung geben, die mich entsprechend zufrieden stellen wird, insgeheim wünsche ich mir aber, dass sie natürlich zu mir zurückkehrt und es nicht mehr so zwischen uns ist wie kurz vor unserer Trennung. Irgendwie hoffe ich also, dass sich der Kummer auflöst und das sie wieder zu mir kommt - es ist alles ziemlich verwirrend, würde ich jetzt mal so behaupten. Sicherlich wird der ein oder andere mit der Stirn runzeln und sich zurecht fragen, was ich mit diesem Beitrag eigentlich sagen möchte. Ich gebe zu, ich weiß es selbst nicht so genau, allerdings sind das meine Gedanken derzeit und ich habe den Drang, sie niederzuschreiben, weil mir das Schreiben an sich hilft, negative Erlebnisse zu verarbeiten.

Nun, ich bin vor ein paar Wochen zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe recht schnell gesehen, wie hier einem geholfen werden kann. Einige Zeit habe ich mir diverse Geschichten durchgelesen und versucht, sie auf mich zu umzumünzen, besser gesagt die Ratschläge dazu für mich zu beanspruchen, aber dies hatte für mich keinerlei Wert, da sie für mich nicht hilfreich waren. Also habe ich mich vor ein oder zwei Tagen hier angemeldet und meine Geschichte erzählt und die Resonanz darauf war groß - an dieser Stelle vielen Dank!

Aber, wie es so oft kommt, war natürlich keine zufriedenstellende Antwort dabei, denn wir Verlassene, die ihrem Partner hinterher trauern und ihn zurück haben wollen, können eigentlich keine Antworten und Ratschläge bekommen, die unserem Sinn entsprechen, ferner noch der Wunsch nicht mal ansatzweise groß genug ist, ihn zu vergessen oder sich nicht mehr mit ihm zu beschäftigen. Wir Verlassene kommen mit dem Umstand nicht zurecht, dass das eigene Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt wurde, ohne das wir es je wollten, es aber nicht zu verhindern wussten/verhindern konnten.

Ich weiß immer noch nicht, worauf ich mit diesem Beitrag hinaus will. Wahrscheinlich um einfach den Frust aus der Seele zu tippen, damit man wenigstens etwas Abbau betreiben kann. Die Resonanz hierauf wird wahrscheinlich den O-Ton "ja dann lass dir nicht helfen, wenn du dir nicht helfen lassen willst" sein, aber eben genau das will ich. Ich möchte, dass mir geholfen wird, auch wenn ich weiß, dass mir die Ratschläge, die ich bekommen habe, nicht genügen bzw nicht diese sind, die ich lesen möchte. Es ist verdammt verzwickt, das weiß jeder hier, denn sonst wären sie nicht hier, wenn so ziemlich uns alle das gleiche Leid eint, den einen mehr, den anderen weniger.

Ich möchte klarstellen, dass ich hier niemanden kritisieren oder dessen Absicht, zu helfen, untergraben möchte, sondern es toll finde, wie hier mit Empathie auf die Probleme einzelner eingegangen wird, aber für jemanden wie mich, der erstmalig verlassen wurde, ist es nicht so ganz einfach, sich damit auseinanderzusetzen, geschweige denn Ratschläge anzunehmen. Für Außenstehende ist alles immer einfach gesagt, das habe ich ja selber auch gemerkt, aber für Beteiligte hängt so viel mehr dran als bloße Aussagen und, um es mal so zu sagen, wollen wir logischerweise, dass jemand die eine Lösung für unser Problem parat hat, aber das ist utopisch und unrealistisch, was jeder nun weiß.

Und nach dem ich mir diesen Text aus den Rippen geleiert habe, weiß ich immer noch nicht, was ich hiermit eigentlich sagen will. Es sind Gedanken, die nach Sinn dursten, ich hoffe, ihr könnt ein wenig dabei helfen.

Vielen Dank für's Lesen.

02.12.2018 18:57 • #6


Michael170570


Zitat von Gislason78:
Anfangs, als ich frisch getrennt war, habe ich im Internet nach den unterschiedlichsten Hilfen gesucht, um entweder über die Trennung hinweg zu kommen oder eben doch eine Möglichkeit zu finden, meine Ex für mich zurück zu gewinnen. Ich glaube, dass ich unbewusst nach einem Mix gesucht habe, sodass das Eine das Andere nicht ausschließt, nur habe ich die leidvolle Erfahrung gemacht, dass es eben nur entweder, oder geben wird. Es wird nicht diese eine Lösung geben, die mich entsprechend zufrieden stellen wird, insgeheim wünsche ich mir aber, dass sie natürlich zu mir ...


Gern geschehen!

02.12.2018 18:59 • #7


trauer37


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Nun, die wirklich zufriedenstellende Antwort kann es nicht geben, denn natürlich wünschst du dir die Vergangenheit zurück und wünschst dir, dass die Probleme nicht da wären und deine Beziehung noch Bestand hätte. Das wird aber auch durch die best gemeinten Ratschläge nicht passieren, und es ist klar, dass das schwer hinzunehmen ist.

Du musst irgendwie an den Punkt gelangen zu akzeptieren, dass deine Beziehung beendet ist.. dass du verlassen wurdest.

Dazu gehört aber auch, dass du die Trauer um die Beziehung zulässt. Gib dir die Zeit. Jede Veränderung im Leben macht Angst und tut auch weh, wenn man etwas verliert. Das ist ein ganz normaler Vorgang, versuche es zu akzeptieren. Mehr kann ich leider auch nicht dazu sagen, den ultimativen Ratschlag, der dir sofort über alles hinweg hilft, wird es nicht geben.

02.12.2018 19:05 • #8


Neboolah

Neboolah


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Was hättest den gerne? Nen beziehungs ADAC die das ganze vor Ort reparieren?

Jeder Mensch und jede Beziehung ist si individuell wie das Umfeld und die Umstände die sie ungeben. Es gibt keine kompakt Lösung.

Was helfen kann ist schonungslos reflektieren. Die Trauer zulassen und aus diesem Loch empor steigen. Ja leichter gesagt als getan. Um meine erste liebe hab ich lange getrauert. Aber ich lernte als ich nicht damit rechnete eine tolle frau kennen die mir zeigte wie schön eine Beziehung sein kann.

Es gibt ein paar Standard Tipps die zwar kein Allheilmittel sind aber helfen. Wenn du eine gute Lektüre brauchst, kauf dir die Psychologie der untreue.

Selbst wenn du nicht betrogen wurdest. Da steht verdammt viel drin zu Beziehungen.

02.12.2018 19:35 • #9


Angi2


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Ich denke, das Gislason die Antwort von der "richtigen Person" sucht/möchte/ersehnt.

Hoffst du diese Person in Foren zu finden, Gislason?

03.12.2018 14:41 • #10


Gislason78


Es ist verdammt schwierig für mich, allein weiterzumachen und neu anfangen zu müssen. Vor diesem Szenario habe ich mich in all der gemeinsamen Zeit mit ihr immer gefürchtet. Alles, was wir miteinander hatten, war für mich von unschätzbarem Wert. Daher ist alles für mich noch nicht optional oder rational, gerade weil erst vier Wochen ins Land gegangen sind seit unserer Trennung. Ich bin momentan noch weit davon entfernt, mich neu zu ordnen und ja, es ist mir bewusst, dass ich damit alsbald mal beginnen sollte. Aber ich hänge immer noch sehr an ihr, also versteht mich bitte nicht falsch - ich bin nicht beratungsresistent oder kann keine Kritik ab...

@angi2, das ein oder andere Mal dachte ich zwar, dass ich sie hier gelesen habe, aber im nächsten Moment schien mir das doch sehr abwegig. Daher besteht auch keine Hoffnung meinerseits, sie hier zu finden oder zu lesen.

03.12.2018 15:38 • #11


Angi2


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Zitat von Gislason78:

@angi2, das ein oder andere Mal dachte ich zwar, dass ich sie hier gelesen habe, aber im nächsten Moment schien mir das doch sehr abwegig. Daher besteht auch keine Hoffnung meinerseits, sie hier zu finden oder zu lesen.


Ob Hoffnung besteht, sie hier zu finden oder zu lesen, weiß ich natürlich nicht - aber für abwegig halte ich es nicht.
Wenn auch sie Probleme mit der Trennung hat, warum sollte sie nicht ebenfalls Rat in Foren suchen?

03.12.2018 16:07 • #12


Gislason78


Ich kenne sie logischerweise sehr gut und ich schätze sie nicht so ein, dass sie sich ausgerechnet im Internet Hilfe sucht, wenn sie sich nicht mal ihren Eltern anvertraut/anvertrauen kann.

03.12.2018 16:17 • #13


Angi2


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Zitat von Gislason78:
Ich kenne sie logischerweise sehr gut und ich schätze sie nicht so ein, dass sie sich ausgerechnet im Internet Hilfe sucht, wenn sie sich nicht mal ihren Eltern anvertraut/anvertrauen kann.


Sich anonym anvertrauen, ist oft leichter, als mit Verwandten oder Bekannten über Gefühle und Probleme zu reden. Verwandte oder Bekannte sind auch oft genervt, wenn nicht alles glatt läuft.

03.12.2018 17:07 • #14


Gislason78


Dem kann ich zustimmen, denn in meiner Familie stoße ich zu meinem Leidwesen auf Unverständnis. Wie kann es mir nur einfallen, nach vier Wochen noch nicht über sie hinweg zu sein? So könnte man den O-Ton beschreiben.

03.12.2018 17:32 • #15



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