Humbee
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ich habe mich nach ständigem On und Off heute zum x- ten Mal getrennt.
Ich habe seine Nähe nicht mehr ertragen, da sie ständig einer Achterbahnfahrt glichen, mal war er mir zugewandt und da habe ich gespürt, dass er etwas bis viel für mich empfand und mal war er emotional völlig unerreichbar, äußerte gleichgültiges Verhalten.
Da wir trotz allem sehr intensive Momente und sehr intime Gespräche führen, wo beide ihr innerstes offenbart haben, bin ich mir sicher, dass es kein bewusstes Ausnutzen, sondern Bindungsangst ist.
Ich entwickelte mich durch sein Mauern und ambivalentes Verhalten(in dem er von jetzt auf gleich, voll sein Ding machte und auf mich keines Weges reagierte und offensichtlich auch auswich)immer klammernder und vll sogar symbiotisch. Ich nahm mich zurück,damit er entspannen konnte und seine schlechte Laune nicht mehr auszuleben vermag.
Ich möchte hier betonen, dass er überhaupt kein Player ist, sondern eher hochsensibel und durch den wenigen emotionalen Draht zu sich selbst, spürt er seine eigenen Gefühle nicht und kann sich entsprechend eingeschränkt sich mir gegenüber empathisch verhalten.
Er sagte zu mir, dass er keine Kinder mehr haben möchte und deshalb keine gemeinsame Zukunft mit mir sieht und er überzeugt ist, dass ich eines Tages welche haben wollen würde. Deshalb verspüre er keine Verliebtheit mehr.
Außerdem sagte er auch, dass er mit sich und seinem Leben überfordert sei und meine Wünsche nicht gerecht werden kann, da er keine Versprechungen machen kann und auch keinen gemeinschaftlichen Haushalt führen möchte. Obwohl er sehr viel Nähe braucht und teils auch geben kann, ist er kein Freund von familiären Leben. Seine Freunde , Mutter und Ex wissen von mir, dennoch trennt er mich aus all seinen Lebensbereichen. Sein Kind habe ich nie kennengelernt, dafür wäre es mir auch zu früh gewesen und an mir gelegen, dass er den richtigen Zeitpunkt für sich abgewartet und gefunden hätte. Puh, ich habe mich ganz schön in was verrannt, was. !?
Uns trennen 10 Jahre, er lebte bereits mehrfach langjährige Beziehungen. Ich zeige mich sehr verbindlich, dennoch hatte ich bisher immer Männer, die sich irgendwann entweder gleichgültig oder respektlos verhielten. Die Ursache hierfür, sehe ich in meiner Prägung aus der Kindheit. Mein Vater verhielt sich gleichgültig, ambivalent. Mal mit ein wenig liebevoller Zuwendung und dann plötzlich unverhältnismäßig sehr strafend.
Ich weiß, dass diese Verbindung nicht gesund ist, weder für ihn noch für mich.
Ich habe ihn nur so fest in meinem Herzen geschlossen und Verlassenheitsängste und weiß nicht wie ich aus diesem Abhänigkeitsstrudel herauskommen soll.
Fällt euch irgendetwas auf, was ich falsch gemacht haben könnte?
Ich möchte weiterkommen im Leben und einen Menschen an meiner Seite, der mir richtige Liebe schenken und auch annehmen kann.
Zu mir: 25 Jahre alt, Studierende
Er: 36 Heilerzieher
Ich bin für jede Antwort dankbar!
LG,
Humbee