Ich finde Euch immer noch niedlich.
Mein Empfinden war, dass einerseits immer noch auf dem Punkt des Vorgehens (Brief ansprechen oder nicht) herum geritten wurde, als die TE längst etwas dazu geschrieben hatte, wie sie vorzugehen gedenkt. Da sie sich hier weder besonders rege beteiligt noch besonders wankelmütig oder unsicher in ihrer Entscheidung gezeigt hat, empfand ich dieses (von mir als Intervention wahr genommene Verhalten mancher User) z.T. übergriffig und bin froh, dass die TE sich nicht von ihrem Weg hat abhalten lassen.
Das wurde dann abgelöst davon, dem Mann nach seiner Reaktion bloß nicht glauben zu müssen, weil es ja auch anders sein könnte. Die TE glaubt ihm und ist für den Moment damit zufrieden. Wie beharrlich dann immer wieder darauf verwiesen wurde, dass die Lebenserfahrung etwas anderes sagt, empfand ich ebenso übergriffig.
Was am Ende wirklich war und ist, werden wir erfahren oder nicht.
Die TE hat ein Problem gehabt und es zumindest kurzfristig für sich gelöst. Diskussionen sind ja schön und gut, aber m.E. war das hier grenzwertig.
Wobei ich in anderen "Verarbeitungsphasen" ganz bestimmt an der einen oder anderen Stelle zu denen gehörte, die dann eben auch nicht locker gelassen hat. Ich denke, das hat ganz viele damit zu tun, wo der jew. Verfasser eines Beitrages mental gerade so hinsichtlich seines eigenen Gemütszustandes steht. Ich würde jetzt z.B. denken (obwohl auch warm ausgewechselt), warum soll die TE nicht einfach mit ihrer Entscheidung zufrieden sein dürfen und genießen, dass mögliche Befürchtungen (vielleicht zunächst) nicht wahr wurden? Mal ganz davon abgesehen, dass ich selber auch nicht in einem Umfeld von Misstrauen leben wollte, was ich vermutlich tun würde, wenn ich eine Eherettungsodyssee hinter mir hätte. Aber wer damit zufrieden ist, soll es doch bitte sein, warum sollte ich jetzt immer wieder in Frage stellen, ob DAS wohl wirklich das Gelbe vom Ei ist, wenn die Betroffenen es doch so empfinden?
Ja, das kann man natürlich anders sehen und von sich weisen (hätte ich womöglich auch getan), dass man es übertrieben hätte, aber MEINE Lebenserfahrung und die Erfahrung mit mir selbst sagen etwas anderes.
Hinzu kommt, dass manche eben grundsätzlich umsichtiger sind als andere.
Warum man aber nun die TE nicht mit ihrer Entscheidung, ihrem Mann zu trauen, einfach mal in Ruhe lassen kann, verstehe ich nicht. Selbst wenn man Zweifel daran hat, dass das so richtig ist, verstehe ich es nicht. Ich finde vieles auch nicht richtig (assoziierte Heiratsverpflichtungen zum Beispiel oder wenn junge Frauen sich wie Frauen im 18. Jahrhundert von Männern unterdrücken lassen oder irgendwelche Spielchen zwischen m und w oder oder oder), aber wenn dann das 100. Mal die gleichen Argumente ausgetauscht wurden, muss doch auch mal genug sein.