Zitat von RanchRider:Ah, jetzt weiss ich, was du mit S. meinst. nicht Sch****, nicht Seitensprung, sondern S.
Ja, genau, mit S. meinte ich S.
Leider kann man hier nicht alles so unumwunden ausdrücken, so daß ich bei S. nun schon ganz automatisch S. schreibe, ja sogar schon im realen Leben nur noch von S. rede, wie ein Bienchen

.
Was Du schreibst, verstehe ich natürlich. Ich wollte nur sagen, daß es eben schon auch auf die grundsätzliche Sichtweise ankommt. Und ich meine auch nicht, daß man dazu gleich in Richtung einer offenen Beziehung denken muß.
Du sagst ja, es gehe um das Vertrauen bzw. um das verlorene Vertrauen. Hier stellt sich eben die Frage: Sollte man sein Vertrauen in einen Partner überhaupt an erster Stelle mit seiner 6uellen "Treue" in Zusammenhang bringen?
Ich tue das nämlich nicht. Sondern mein Vertrauen bezieht sich vielmehr auf die Loyalität und die Verläßlichkeit. Das heißt, ich möchte, wie man sagt, mit einer Partnerin durch dick und dünn gehen können und mich meinetwegen etwa auch im Fall einer Krankeit oder Verhaftung oder sonst etwas auf sie verlassen können. Mir geht es also vor allem um diese soziale Treue.
Aber selbst hier neige ich nicht zum Absolutismus und habe auch Verständnis, wenn das jemand nicht erbringen kann. Man kann ja nicht mehr einfordern, als dem anderen möglich ist.
Was nun die 6uelle Treue betrifft, so ist mir schlichtweg bewußt, daß nach Jahren auch einmal die Lust auf jemand anderen mächtig werden kann. Es ist ja ein Unterschied, ob jemand andauernd fremdgeht oder vielleicht alle paar Jahre einmal in eine Phase gerät, in der er ein Mütchen kühlen muß. Solange es sich um eine vorübergehende Erscheinung handelt, sprenge ich deshalb jedenfalls nicht alles in die Luft.
Zwar gibt es eben welche, die gleich einmal grundsätzlich sagen, im Fall eines Seitensprungs trenne ich mich ohne Wenn und Aber. Einen solchen Dogmatismus halte ich jedoch für eine Selbstbehinderung. Es schadet ja nichts, bisweilen auch über sich hinauszuwachsen oder sich zumindest erst einmal auf eine Erfahrung auch einzulassen, ohne gleich von vornherein die Reaktion festzulegen.
Zitat von Angi2:Und was ist mit den Krankheiten, die übertragen werden können?
Also ich vermute einmal, daß es in solchen Fällen in erster Linie um die Sorge vor Krankheiten geht, glaubst Du wohl selber nicht. Da brechen aus ganz anderen Gründen die Emotionen aus.
Was Krankheiten betrifft, sind ja auch entsprechende Tests möglich, falls es jemand tatsächlich darum gehen sollte. Das wäre also etwas, das sich recht einfach aus der Welt schaffen ließe.