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Er ist zum zweiten Mal fremdgegangen

RanchRider

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Hallo Sabine,

wir haben geredet, geredet, geredet. Er hat auch viele Fragen beantwortet, aber ich konnte schon damals spüren, dass die erklärende Antwort nicht dabei war. Wir waren auch bei einer Paarberatung, aber nur wenige Male. Das war zu oberflächlich und der Therapeut mit der Komplexität unserer Beziehung überfordert. Er hat sich bemüht, mir Sicherheit zu geben, indem er Handy und Mails offenlegen wollte. Das aber wollte ich nicht, denn so eine Beziehung möchte ich nicht führen. Jeder braucht seinen Privatbereich und ich möchte nicht prüfen müssen, ob mir jemand die Wahrheit sagt. Entweder ich kann vertrauen oder nicht. Ich konnte es nicht und ganz ehrlich: Handy und Mails zu durchstöbern hilft da auch nicht.

Vor wenigen Wochen ist mir ein Buch in die Hände gefallen, welches dies Thema bearbeitet und mir in einigen Punkten die Augen öffnete, dass eben auch ein anderer Umgang möglich ist, als in dem Vertrauensverlust stecken zu bleiben. Jetzt hätte ich es besser machen können, etwas verändern können, nur war es da dann leider schon wieder zu spät.

Liebe Grüsse,
RR

26.08.2018 22:21 • x 1 #31


Sabine 49


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Du bedauerst also, dass du nicht die Gelegenheit hattest, weiter an dir zu arbeiten, weil er dir mit seiner zweiten Affäre zuvor gekommen bist in deinem Prozess des Vertrauensaufbaus, Das ist natürlich eine Sichtweise, aber der Knackpunkt bzw. die Knackpunkte sind doch seine Affären, die nicht nur Affären waren sondern wohl eher beziehungsartig.

Anstatt dich durch Ehrlichkeit beim Vertrauensaufbau zu unterstützen, hat er genau das Gegenteil gemacht und wohl eine Art Doppelleben geführt.

Schade, dass euch die Paarberatung nicht weiter geholfen hat, aber mein Eindruck ist, es wurden deine Grundfesten zerstört beim ersten Betrug und was noch da war, hat er jetzt auch noch geschleift.

Was war denn sein Anteil, um dir wieder Sicherheit zu geben? Ich lese nur, dass du dich kritisch hinterfragst.

26.08.2018 22:30 • x 1 #32



Er ist zum zweiten Mal fremdgegangen

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RanchRider

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Ein Doppelleben....hm...nein, so kann man das nicht nennen. Ich bin nach der ersten Affäre im Fragen und Suchen nach dem Warum und den Vorwürfen steckengeblieben. Ich hing fest und kam nicht mehr heraus. Es hat sich dann mit meinen neuen Erkenntnissen einfach ganz blöd - ein solches Timing schafft auch nur das Leben selbst - überschnitten.

Was war sein Anteil? Ja, das frage ich mich auch oft, denn ich fühlte mich in den Jahren nach der ersten Affäre damit alleingelassen, wobei die Paarberatung seine Idee war. Er war sehr geduldig, hat meine Endlos-Sprialen (die immer gleichen Fragen) sehr lange ertragen. Aber auf Dauer kann niemand nur zerknirscht leben. Ich habe zwar Jahre an der Affäre gearbeitet, aber bin dabei keinen Schritt vorangekommen, bis ich das Buch las. Wenn man so will, hatte ich eine Daueraffäre mit seiner Affäre ....sehr ungesund und wenig zielführend.

Dennoch hätte es dieses zweite Lügen und Betrügen nicht geben dürfen. Er hätte es mir zuvor einfach sagen sollen, dass er wieder jemanden hat. Einfach schlicht sagen und mich nicht wieder belügen. Und dann hätte er ja frank und frei sein Vergnügen ausleben können. Aber er konnte es auf Grund seiner Scham nicht.

Ich weiss einfach im Moment nicht, wie ich damit umgehen soll und ob ich es mir überhaupt zumuten möchte, jemals wieder damit umzugehen. Offiziell sind wir getrennt, aber irgendwie auch nicht. Ich brauche aber den Trennungsstatus, um das jetzt irgendwie zu verkraften.

Es ist spät....ich werde wirr ....

Liebe Grüsse,
RR

26.08.2018 22:48 • x 2 #33


whynot60


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Zitat von RanchRider:
Ah, jetzt weiss ich, was du mit S. meinst. nicht Sch****, nicht Seitensprung, sondern S.


Ja, genau, mit S. meinte ich S.
Leider kann man hier nicht alles so unumwunden ausdrücken, so daß ich bei S. nun schon ganz automatisch S. schreibe, ja sogar schon im realen Leben nur noch von S. rede, wie ein Bienchen .

Was Du schreibst, verstehe ich natürlich. Ich wollte nur sagen, daß es eben schon auch auf die grundsätzliche Sichtweise ankommt. Und ich meine auch nicht, daß man dazu gleich in Richtung einer offenen Beziehung denken muß.

Du sagst ja, es gehe um das Vertrauen bzw. um das verlorene Vertrauen. Hier stellt sich eben die Frage: Sollte man sein Vertrauen in einen Partner überhaupt an erster Stelle mit seiner 6uellen Treue in Zusammenhang bringen?
Ich tue das nämlich nicht. Sondern mein Vertrauen bezieht sich vielmehr auf die Loyalität und die Verläßlichkeit. Das heißt, ich möchte, wie man sagt, mit einer Partnerin durch dick und dünn gehen können und mich meinetwegen etwa auch im Fall einer Krankeit oder Verhaftung oder sonst etwas auf sie verlassen können. Mir geht es also vor allem um diese soziale Treue.
Aber selbst hier neige ich nicht zum Absolutismus und habe auch Verständnis, wenn das jemand nicht erbringen kann. Man kann ja nicht mehr einfordern, als dem anderen möglich ist.
Was nun die 6uelle Treue betrifft, so ist mir schlichtweg bewußt, daß nach Jahren auch einmal die Lust auf jemand anderen mächtig werden kann. Es ist ja ein Unterschied, ob jemand andauernd fremdgeht oder vielleicht alle paar Jahre einmal in eine Phase gerät, in der er ein Mütchen kühlen muß. Solange es sich um eine vorübergehende Erscheinung handelt, sprenge ich deshalb jedenfalls nicht alles in die Luft.

Zwar gibt es eben welche, die gleich einmal grundsätzlich sagen, im Fall eines Seitensprungs trenne ich mich ohne Wenn und Aber. Einen solchen Dogmatismus halte ich jedoch für eine Selbstbehinderung. Es schadet ja nichts, bisweilen auch über sich hinauszuwachsen oder sich zumindest erst einmal auf eine Erfahrung auch einzulassen, ohne gleich von vornherein die Reaktion festzulegen.

Zitat von Angi2:
Und was ist mit den Krankheiten, die übertragen werden können?


Also ich vermute einmal, daß es in solchen Fällen in erster Linie um die Sorge vor Krankheiten geht, glaubst Du wohl selber nicht. Da brechen aus ganz anderen Gründen die Emotionen aus.
Was Krankheiten betrifft, sind ja auch entsprechende Tests möglich, falls es jemand tatsächlich darum gehen sollte. Das wäre also etwas, das sich recht einfach aus der Welt schaffen ließe.

27.08.2018 02:48 • #34


RanchRider

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Hmpf, das mit dem Schlafen will einfach nicht funktionieren....

Zitat von whynot60:
Es ist ja ein Unterschied, ob jemand andauernd fremdgeht oder vielleicht alle paar Jahre einmal in eine Phase gerät, in der er ein Mütchen kühlen muß. Solange es sich um eine vorübergehende Erscheinung handelt, sprenge ich deshalb jedenfalls nicht alles in die Luft.


So oder ähnlich habe ich das nach der ersten Affäre auch gesehen. Ich weiss ebenfalls, dass man anderen Menschen begegnen und diese ganz furchtbar spannend finden kann. Und ich konnte auch akzeptieren, dass mein Partner nicht zum Nein gefunden hat. Die s**uelle Untreue hätte ich wohl noch leichter hinbekommen, weswegen ich für die Zukunft ja nur darum bat, es mir sofort zu sagen. Ich wollte ebenfalls nicht für eine Affäre alles in die Luft sprengen.

Zitat von RanchRider:
Zwar gibt es eben welche, die gleich einmal grundsätzlich sagen, im Fall eines Seitensprungs trenne ich mich ohne Wenn und Aber. Einen solchen Dogmatismus halte ich jedoch für eine Selbstbehinderung


Hier stimme ich zu. Wir sind nun mal Menschen mit Trieben und Gelüsten. Es ist zwar erst einmal der einfachere Weg, den Sprengmeister zu spielen, aber wenn die Liebe auf beiden Seiten da ist, man soviel zusammen geschafft hat, dann nimmt man sich selbst auch viel. Ich denke, dass ich deswegen nach der ersten Affäre auch so sehr nach dem Warum? gefragt habe. Ich wollte es unbedingt verstehen, um damit eine Form des Umgangs finden zu können.

Für mich scheitert es letzlich an dem Lügen drumherum. Also eher an der fehlenden Loyalität und eben der sozialen Untreue. Diese verletzt mich mehr als der S**. Wenn ich direkt danach frage, ob er fremdgeht, dann möchte ich ein klares Ja hören, wenn dem so ist. Ich möchte keine Geschichten erzählt bekommen, die sich hinterher als reine Phantasiegeschichten herausstellen. In diesem Fall ging es darum, wo er die Nacht verbracht hatte. Dabei hatte ich nicht mal gefragt (sic!), er wollte mit seiner Phantasiegeschichte vorbauen. Es verletzt mich mehr, direkt angelogen zu werden. Und ich rede hier nicht von den kleinen, zwischenmenschlichen Schwindeleien. Denn was sagt das über meinen Partner aus, wenn er es vorzieht, mich anzulügen anstatt die Wahrheit zu sagen?

Er nimmt mir die Möglichkeit, adäquat zu reagieren und eine für mich richtige Entscheidung zu treffen. Er nimmt mir die Möglichkeit, mir ein reales Bild der Situation zu machen. Infolgedessen wird nach der Lüge alles nur noch treibsandiger und verworrener.

Müde Grüsse,
RR

27.08.2018 04:09 • #35


whynot60


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Ja, das ist verständlich. Lügen in schwerwiegenden Fälle sind natürlich ein großes Problem.
Andererseits ist es aber gerade in solchen Fällen für den Betrüger eben auch nicht einfach, gleich einmal mit der Wahrheit herauszurücken, weil eben dermaßen viel, praktisch alles, auf dem Spiel steht.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: Ich habe bei allen Tiefschlägen, die das Leben so mit sich bringen kann, nicht gleich Reißaus genommen (sofern das überhaupt möglich gewesen wäre), sondern habe die Dinge erst einmal auf mich wirken lassen. Gerade das hat mich letzendlich noch jedesmal ein Stück weit stärker und auch gelassener gemacht.

Aber klar muß hier jeder seinen eigenen Weg finden, und wenn seine Grenzen maßlos überschritten werden, dann wird er auch entsprechend handeln müssen.

Ich hoffe, Du findest doch irgendwann auch in den Schlaf!

27.08.2018 04:40 • #36


tesa

tesa


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Liebe RanchRider!

Ich verstehe (kann ihn nachvollziehen) deinen Wunsch nach dem Verstehen! Allerdings befürchte ich, dass keine Antwort befriedigend sein wird, weil du sie nicht nachvollziehen wirst können!

Da du nicht diejenige bist, die sich Luft macht, nach Abkenkung sucht oder sich die fehlenden 5% wo anders holt, wirst du seine Beweggründe nicht wirklich nachvollziehen können.

Ich habe damals eine Erklärung bekommen. Aber sie war unbefriedigend! Eigentlich hat sie die Sache noch schlimmer gemacht. Weil er einen S. Wünsch befriedigt haben wollte, den ich nicht zu befriedigen bereit war. Wäre am Anfang unserer Beziehung klar gewesen, dass er DAS hätte haben wollen, hätten wir die Beziehung nie anfangen dürfen. Und ich kann bis heute nicht verstehen, dass man wegen sowas (in deinem Fall die 5%) die ganze Beziehung aufs Spiel setzt.

Ich schätze daher, dass weniger eine Erklärung als eher eine Entschuldigung helfen würde. Aber, beim zweiten Mal wirst du die auch gar nicht ernst nehmen.

Leider lügen viele Menschen. Auch die, die wir lieben.

Fühl dich gedrückt!

27.08.2018 07:06 • x 1 #37


RanchRider

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Guten Morgen @all.

Ein wenig habe ich ja dann dennoch geschlafen. Es wird langsam besser.

Zitat von whynot60:
Lügen in schwerwiegenden Fälle sind natürlich ein großes Problem.
Andererseits ist es aber gerade in solchen Fällen für den Betrüger eben auch nicht einfach, gleich einmal mit der Wahrheit herauszurücken, weil eben dermaßen viel, praktisch alles, auf dem Spiel steht.

Ich habe es ihm aber sehr einfach gemacht: Er sollte nur ein bestimmtes Icon schicken. Er hätte nichts sagen müssen und er wusste auch, dass eben nicht alles auf dem Spiel steht.

Zitat von whynot60:
Ich habe bei allen Tiefschlägen, die das Leben so mit sich bringen kann, nicht gleich Reißaus genommen (sofern das überhaupt möglich gewesen wäre), sondern habe die Dinge erst einmal auf mich wirken lassen. Gerade das hat mich letzendlich noch jedesmal ein Stück weit stärker und auch gelassener gemacht

Denn genau so sehe ich das auch: In Krisenzeiten werden NIEMALS Entscheidungen von solcher Tragweite getroffen, da man dann ohnehin keinen klaren Kopf hat und von Emotionen überflutet wird. Erst, wenn die Gefühle geordnet sind und man wieder weiter als bis zum nächsten Tag denken kann.

Deswegen wohne ich noch hier und werde wohl vorerst auch bleiben. Deswegen gehen wir auch sehr freundlich und liebevoll miteinander um. Ich werde sehen, wohin all das mich führt. Wohin all das uns führt. Wir sind getrennt, haben eine WG und ich alle Zeit der Welt, mir das genau anzuschauen. Und entweder finde ich in den nächsten Jahren meinen Umgang damit oder ich werde woanders neu beginnen.

@tesa : Vielleicht finde ich dann ja heraus, ob eine befriedigende Erklärung am Horizont erscheint. Ich gebe dir jedenfalls recht, dass eine Entschuldigung - so aufrichtig sie auch sein mag - gar nichts bringt. Zum einen kann ich sie beim zweiten Mal nicht Ernst nehmen, zum anderen finde ich die dahinter stehende Schuldfrage auch vom Ansatz her falsch. Schuldig werden wir an dem anderen auf die eine oder andere Weise immer. Jeder. Sicher, die Affäre anzufangen und zu führen, war falsch. Mich zu belügen, war sogar grundlegend falsch....aber wir sind Menschen....seufz.

Liebe Grüsse und habt einen schönen Tag,
RR

27.08.2018 08:32 • x 2 #38


RanchRider

RanchRider


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Ups, der Betreff wurde geändert. Kann ich den ebenfalls ändern, gibt es da eine Möglichkeit? Denn so passt es gar nicht und ja....*hust*....der Rechtschreibfehler stört mich .

Pingelige Grüsse,
RR

27.08.2018 10:33 • #39


Tiefes Meer

Tiefes Meer


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Selber kannst Du es nicht ändern. Schick eine PN an den User Forenleitung. Nur, wenn Du gerne einen anderen Titel hättest, müsste Dein Vorschlag aussagekräftiger sein als mir fällt kein Betreff ein ... .

27.08.2018 10:44 • x 2 #40


MeineMeinung


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Zitat von RanchRider:
Deswegen wohne ich noch hier und werde wohl vorerst auch bleiben. Deswegen gehen wir auch sehr freundlich und liebevoll miteinander um. Ich werde sehen, wohin all das mich führt. Wohin all das uns führt. Wir sind getrennt, haben eine WG und ich alle Zeit der Welt, mir das genau anzuschauen. Und entweder finde ich in den nächsten Jahren meinen Umgang damit oder ich werde woanders neu beginnen.

Eine solche komfortable Situation wünschen sich viele Männer. Tun und Lassen was sie wollen, und dann ab ins gemachte Nest.

27.08.2018 10:46 • x 1 #41


RanchRider

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Neenee, nix gemachtes Nest. Ich kümmere mich nur um mein Bad und mein Zimmer. Alles Andere geht mich nichts mehr an. Ich kaufe für mich ein, putze für mich, wasche für mich und er tut das für sich. Er ist für seine Sachen allein verantwortlich.

Komfortabel habe es eher ich, wenn er mich zum Essen einlädt und für mich kocht.

Falls du diese Ebene mit komfortabel gemeint hast.

Liebe Grüsse.
RR

27.08.2018 11:46 • x 1 #42


whynot60


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Zitat von RanchRider:
Denn genau so sehe ich das auch: In Krisenzeiten werden NIEMALS Entscheidungen von solcher Tragweite getroffen, da man dann ohnehin keinen klaren Kopf hat und von Emotionen überflutet wird. Erst, wenn die Gefühle geordnet sind und man wieder weiter als bis zum nächsten Tag denken kann.


Hallo!

Erst einmal Respekt für Deiner erwachsenen Umgang mit diesem Dilemma!
Gerade das ist nämlich ganz wesentlich, daß man erst einmal keine Entscheidung trifft, die aufgewühlten Emotionen erst einmal etwas abklingen läßt und erst dann, wenn man wieder denkfähig ist und die Dingen von allen Seiten betrachten kann, nach Lösungen sucht. Wie immer die dann aussehen mögen.

Ich kann nur sagen, ich weiß (auch von zahlreichen anderen), daß es im Leben bisweilen etwas außerordentliche Phasen gibt, in denen Eskapaden vorkommen können. An sich ist das ja auch kein Problem und wirkt eher belebend, auch auf den Partner. Wenn etwa jemand auf die Idee kommt, den Ärmelkanal zu durchrudern oder einen Tandemsprung zu machen oder so etwas. Ebenso können vielleicht einmal depressive oder besonders freudvolle Episoden vorkommen. Das alles kann, wenn man richtig damit umgeht, bereichernd für das Leben sein.
Das Problem hier ist: Es geht um S. (und die Lügen dazu). Und das gewinnt dann eine ganz andere Bedeutung als ginge es meinetwegen um einen Segeltörn.
Was - vielleicht - helfen könnte, ist, sich einmal mit der grundlegenden Natur der S...tät zu beschäftigen, also das Gegenteil von dem zu machen, was man üblicherweise reflexhaft macht. Das Thema also nicht zu meiden, sondern sich im Gegenteil damit zu konfrontieren. Wenn möglich, sogar mit dem Partner zusammen. Unter Umständen bringt einen das zu einem ganz anderen Verständnis und ebenso zu einem ganz anderen Erleben.

Was ich mich nun noch frage: Wenn er Dir dieses vereinbarte Geheimzeichen geschickt hätte - wie hättest Du dann tatsächlich reagiert? Wäre in dem Fall wirklich nicht alles auf dem Spiel gestanden?

Jedenfalls finde ich Deine doch recht abgeklärte und souveräne Art und Reaktion wirklich toll!
Das sollte Vorbildwirkung haben!

28.08.2018 02:46 • x 1 #43


RanchRider

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Zitat von whynot60:
Was ich mich nun noch frage: Wenn er Dir dieses vereinbarte Geheimzeichen geschickt hätte - wie hättest Du dann tatsächlich reagiert? Wäre in dem Fall wirklich nicht alles auf dem Spiel gestanden?


Guten Morgen @whynot60 .

Dieser Frage bin ich auch nachgegangen ...und habe einen Vorgehensplan geschmiedet. Da er in dem Moment nicht bei mir gewesen wäre, hätte ich Zeit für den Schmerz und den Schock gehabt, ohne dass er das mitbekommt. Was schon mal ein grosser Vorteil ist. Danach hätte ich mich wohl erstmal für seine Ehrlichkeit bedankt und dann mit ihm ein Gespräch verabredet. In diesem Gespräch hätten wir dann zusammen den Mist beleuchten können und schauen, ob sich nicht doch ein ursächlicher Grund findet, welchen wir zusammen bearbeiten und beheben könnten. Soweit die Theorie.........

Ob ich das in der Praxis auch so hinbekommen hätte, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Aber für gewöhnlich bin ich sehr zuverlässig, wenn ich einen Plan habe und halte mich daran. Was ich genau weiss: Ich wäre sehr dankbar gewesen, dass er ehrlich war und sich an unsere Vereinbarung gehalten hat. Ob dann eine Trennung stattgefunden hätte, wäre abhängig davon gewesen, ob wir nicht doch einen zuverlässigen Weg herausfinden können, um Derartiges zu vermeiden oder damit umzugehen.

Da der S** eine Rolle zu spielen scheint, finde ich den Ansatz, sich mit seiner Natur auseinanderzusetzen, sehr interessant. Das war bisher immer ein Thema, worüber wir nie/selten gesprochen haben. Die Gespräche darüber haben auch begonnen, jedoch liegt im Moment alles brach, da er mit seinen Freunden im Urlaub ist.

Liebe Grüsse,
RR

28.08.2018 08:26 • x 1 #44


_Tara_

_Tara_


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Zitat von MeineMeinung:
Eine solche komfortable Situation wünschen sich viele Männer. Tun und Lassen was sie wollen, und dann ab ins gemachte Nest.

Ich sehe das leider auch so.
Mit Dir lebt er weiterhin in einer WG. So verliert er Dich als Freundin nicht und das reicht ihm wahrscheinlich. Und se*uell kann er sich mit anderen Damen austoben. Du bist trotzdem noch da, wenn er nach Hause kommt. Ist doch prima für ihn!

Wenn Du das so weiterführst, wirst Du die Verliererin in der Geschichte sein.

@RanchRider : der Rechtschreibfehler würde mich auch stören! @Forenleitung

28.08.2018 08:43 • #45



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