ysabell
Gast
Zitat:Ja! Ich fürchte aber genau das, nämlich dass es dann mit ihr noch weiter bergab geht. Und auf dieser Basis soll ich dann mein neues Glück aufbauen? Das ist mein Dilemma!
ich verstehe Dich sehr gut. Das ist wirklich schwer! Aber es bringt niemandem etwas, wenn Du Dich opferst. Stelle Dir Dich in 1O Jahren vor. . .Du lebst wie jetzt. Willst Du das?
Zumal man auch andere nicht mehr bereichern kann, wenn man selbst unglücklich ist. Du hältst nur aufrecht, was ich verstehe.
Ja, die Gefahr besteht, dass es mit ihr bergab geht. Aber ebenso kann es eine Chance für sie sein.
Ich hatte das Gefühl, verrückt zu werden meistens dann, wenn ich mich z.B. aus Gewissensgründen selbst verleugnete.
ich selbst war mal in der Rolle Deiner Frau. Allerdings "nur" sehr depressiv und anhänglich bis abhängig. Nicht ganz so dramatiisch und ohne Kinder. Ich weiß, dass mein Ex ähnliches durchlitt wie Du.
Er trennte sich und ich knallte echt auf dem Boden auf. Harte Zeit, aber es war für uns beide das beste. Er ist heute glücklich und ich bin es. Es war ein wahnsinnig sinnvolles Wachrütteln. Aber ich gebe zu, dass es lange brauchte.
Und dennoch muss man auch damit rechnen, dass es Deiner Frau nicht so ergehen wird wie mir. Trotzdem würde ich sagen- gehe, wenn es das ist, was Du willst. Ja, Du hast ein recht dazu.
p.s.
Zitat:Und auf dieser Basis soll ich dann mein neues Glück aufbauen?
ich kenne den Konflikt auch aus Deiner Perspektive. Er hat mich zerrissen.
Meine Antwort steckt im Film "Jenseits der Stille" Du wirst es verstehen.
Gute Nacht