@Cinderella01
Ich glaube, der erste Schritt zur Selbstliebe ist einfach sich so anzunehmen, wie man ist. In seiner ganzen Unvollkommenheit und genau diese, als gut zu erachten. Sich akzeptieren und sich selbst soviel Geduld, Verständnis, Trost undundund entgegen zu bringen, wie jedem Menschen im nächsten Umfeld.
Und sich zu spüren mit allen Gefühlen. Warum bin ich traurig? Was macht mich gerade wütend? Wann bin ich fröhlich? Und auch erstmal nichts an diesen Gefühlen ändern zu wollen, sie sein zu lassen.
Wenn du also zum Sport gehst, ohne da richtig Lust drauf zu haben gibt es zwei Möglichkeiten: die Unlust akzeptieren, und weiter zu machen, weil man weiß, man tut sich und seinem Körper was Gutes, oder sich zu überlegen, womit man sich und seinem Körper sonst noch was Gutes tut, andere Sportart oder Meditation, oderoderoder
@KGR
Ich verstehe, warum du dich mit der Anonymität sicherer fühlst, aber ich mache mal ein Beispiel:
Ich liebe es, mit meinen Kindern zu toben und wenn sie mich mit in ihre Kinderwelt mitnehmen. Ich mag es zu kochen, wenn in der ganzen Umgebung alles gut riecht und man in kleiner oder großen Gruppe es sich schmecken lässt und dabei lacht und redet.
Ich treffe mich gerne mit Freunden und tausche mich mit ihnen aus, erzähle von mir und meinen Problemen und höre aber auch gerne zu.
Ich tanze gerne, manchmal nur für mich.
Ich liebe den Wald und ich mag Seen, das Meer aber auch die Berge.
Ich gehe gerne spazieren, am liebsten alleine und besonders dann, wenn es gerade aufgehört hat zu regnen.
Ich lese gerne und kuschel mich dabei gerne ein.
Ich bin witzig, empathisch, kritikfähig, interessiert, konfrontativ, ehrlich, vertrauenswürdig, verlässlich, tolerant, aber eben auch manchmal zu Gedankenlos, zu impulsiv, kann mich schlecht abgrenzen, mute mir zu viel zu.
Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut und kenne meine körperlichen Vorzüge. Aber ich fühle mich eigentlich nie anziehend, aber trotzdem begehrt. Das will ich lernen: mich anziehend fühlen, aber nicht hier

Glaubst du, dass man mich jetzt erkennt und dass ich es schlimm finde, das in 10 Jahren über mich zu lesen?
Auch dass gehört dazu, sich einzugestehen, vor sich und der Umwelt, warum man hier ist, was einen hierher geführt hat und warum man hier schreibt!