blumenfrau
Gast
Zitat von KGR:Haha, was ist denn das für ein Idiot? Hat selber hohe Ansprüche an die Optik, ist aber nichmal in der Lage, sich mit dem Essen zurückzuhalten? Hat starre Vorstellungen und denkt nur an sich? Und dann noch eine Frau, die er zwar nach Deutschland holt, aber ihr Kind soll dort bleiben? Wer so egoistisch ist, ist doch selbst Schuld, dass keine Frau freiwillig bei ihm bleibt.
Aber die Philippinerin scheint nicht dumm zu sein. Offenbar genauso eine Opportunistin wie er, ich würd mal sagen, der starre Kollege mit seinen egoistischen Ansprüchen hat jetzt genau die Frau, die er verdient. Wird schnell von ihm schwanger, spielt dann die Mutter, die keine Zeit für den Deutschkurs hat, und nach ein paar Jahren holt sie sich die deutsche Staatsbürgerschaft und reicht die Scheidung ein. Ihr erstes Kind wird sie sicher auch noch irgendwann nach Deutschland holen, wahrscheinlich war das vom Anfang an der Plan. Falls er Geld verdient, wird er dann nach der Scheidung Unterhalt zahlen müssen, während sie sich mit den zwei Kindern in Deutschland ein Leben aufbaut. Der Kollege scheint ziemlich dumm zu sein, wenn er das nicht durchschaut.
Versteht mich nicht falsch, nichts gegen multinationale Ehen. Aber bei der Frau ist doch klar, worauf es hinausläuft. Wahrscheinlich fühlt die sich gar nicht zu ihm hingezogen, und hatte nur was mit ihm, um schwanger zu werden, weil das Teil ihres Plans ist. Dann holt sie ihr erstes Kind, nach Deutschland, beantragt die Staatsbürgerschaft für sie und ihr erstes Kind, lässt sich Scheiden und lebt vom Unterhalt bzw. von Sozialhilfe. Wollen wir wetten?
Das ist natürlich Spekulation. Vielleicht lieben sie sich, vielleicht entwickelt sich noch Liebe oder nicht. Kann sein, dass es ein Deal ist: er ist nicht mehr alleine und sie abgesichert. Aber aus diesem Grund wurden bis vor 200 Jahren alle Ehen hier geschlossen. Das Ideal der romantischen, absichtslosen Ehe gibt es ja noch nicht so lange.
Hinter die Kulissen der beiden kann ich nicht schauen.
Was ich damit sagen wollte; wenn man denn partout nicht Single bleiben will, dann kann man dies ändern. Der oben geschilderte Weg ist natürlich nicht meine Idee vom Leben, aber es ist ein Weg für manche. Ob er glücklich macht, müssen die betreffenden Menschen selbst heraus finden.
Mein Vater z.B hat sein Einsamkeitsproblem auch so gelöst. Er hatte immer wechselnde Partnerinnen, die Frauen mussten sich unterordnen, als er älter wurde war er nicht mehr so erfolgreich im Finden von Frauen und alleine. Er suchte sich eine Frau in Polen, auch in der Hoffnung, für den späteren Fall der Pflegebedürftigkeit jemanden zu haben. Ich riet ihm, nicht dieses Risiko einzugehen und sich lieber später ein Luxus-Pflegeheim im Süden zu suchen. Er wollte aber nicht nur gepflegt, sondern dabei auch geliebt werden. So verkaufte er seine Mietshäuser in Berlin und zog zu einer fremden Frau nach Polen, um sie zu heiraten. Das war vor 10 Jahren, ich habe seitdem nichts mehr von ihm gehört.
Wer alleine sein kann, ist oft eindeutig im Vorteil. Er macht sich nicht abhängig von anderen und trifft keine voreiligen Entscheidungen aus einer Bedürftigkeit heraus. Aber wer das nicht kann, der kann eben andere Wege gehen. Nur jammern bringt keinen weiter.