Zitat @milano30
Zitat:Aber eigentlich braucht es für Vergebung keine Reue oder Entschuldigung.
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genau DAS ist der springende Punkt....und doch wird immer wieder ein Szenario aufgebaut,
vor dem Vergeben doch "bitt schön" Reue zu zeigen, und/oder sich "erst" zu entschuldigen,
bevor "vergeben" werden kann. Pustekuchen.
Es gibt Situationen, da ist Reue und Entschuldigung gar nicht mehr möglich - was ist denn
dann? Dann wird diese Bürde für den Rest des Lebens mitgeschleppt? Nee...ganz sicher
nicht. Dann wird das eigene Leben dadurch "lebenslang" beeinflusst? Nee... auch das
nicht. Dann wird Frau/Mann durch diese Menschen "gelebt"? Nee...auch das nicht.
Es geht schlichtweg darum, einen eigenen Abschluss zu finden - und der kann so individuell
sein, wie es Menschen auf der Erde gibt...knapp 8 Mrd. Ob und wie "Vergebung" stattfindet
- um WIRKLICH loszulassen, halte ich das für elementar, zuvor vergeben zu haben.
Beispiel - wenn das Gegenüber partout keinen Kontakt mehr will, MUSS der eigene Weg
gefunden werden, um einen Abschluss zu finden. Und nein....es ist NICHT immer möglich,
dem Gegenüber Reue und/oder eine Entschuldigung abzuringen. Da spreche ich aus eigener
Erfahrung, der Chef- und Vorgesetzten-Mobbing auszuhalten hatte, als es mir total dreckig
ging. Reue und/oder Entschuldigungen zu erfahren? Wie ehrlich wäre das wirklich? Für mich
wäre es die Luft nicht wert - egal ob schriftlich oder mündlich übermittelt.
Zitat @Zugaste
Zitat:Vergeben tut man ja meist für sich, um etwas für sich abzuschließen, was einem weh getan hat, was man jetzt hinter sich lassen kann.(...)
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genau das ist es....den EIGENEN Frieden zu finden, um abschließen zu können, um loslassen
zu können.
Daher - ein ewiges Nachkarten macht keinen Sinn....den mehr Energie-Räuber gibt es kaum. Nachtragend zu sein....auch das macht keinen Sinn. "Nicht(s) zu vergessen" - das ist etwas ganz
anderes. Die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse für sich zu nutzen versuchen - das
kann die Quintessenz sein/werden.
@Abendrot
"reale Welt" - die hat jeder für sich zu sehen....DEINE sieht anders aus, als meine - oder nicht?
Oder ist es eher das Ziel, Realität vom Wunschdenken zu unterscheiden lernen? Und was macht
das Gegenüber, was ja AUCH Realität und Wunschdenken haben darf? Zwei Menschen - eine "Realität"? Geht das? Wie viel Wunschdenken ist dabei? Und was kann/soll/muss mit Hilfe
von Kompromissen für BEIDE erreicht werden?
Bei einem Single sieht das anders aus - der macht SEINS so, dass es "passt", bzw. bis es passt!
Und da beißt sich die "Katze @KGR" in den Allerwertesten...genau DAS will er nicht. Für @KGR passt derzeit gar nix. Und...er sucht und sucht, findet aber nicht den Schlüssel, der NUR bei ihm selbst liegen kann - egal ob er als Single durch die Welt geht, oder (wieder) eine Frau findet.
Ein Pendant zu finden, was genau SO tickt wie der TE - DAS wäre Wunschdenken und DAS geht
an der Realität tatsächlich vorbei.
@Summersby
die viel zu hohen Erwartungshaltungen von @KGR - die sind für ihn eher abträglich. Er möchte SEINE Ideale erfüllt sehen....und die hat sein Gegenüber mitzubringen. Egoistischer zu denken,
kann ja durchaus richtig und wichtig sein....aber NUR im Egoismus "unterwegs" zu sein, haut
einfach nicht mehr hin. Das lässt sich heutzutage keine Frau mehr bieten...und das ist auch gut so.
@
das war diese Tage ein Thema - ich weiß nicht mehr, in welchem Thread.... warum FRAU heute
so ist, wie sie ist! Dass Mann es "so viel schwieriger" hat, sich FRAU zu nähern. Was will MANN
denn WIRKLICH....einen Mensch, eine Frau an seiner Seite? Das ist ja legitim. Aber - wie WÜNSCHT sich ein Mann seine Frau - auf Augenhöhe oder als Befehlsempfängerin? Muss MANN
mit seinen Ansprüchen/Erwartungen "abspecken"? Muss MANN das Evolutions-Gehabe endlich
ablegen - oder muss Frau das auch? Frau wie Mann haben sich im vielen 1.000 Jahren sozialisiert - und DEM gilt es AUCH Rechnung zu tragen. Eigene Ansprüche werden der Evolution zugedacht? Die Ansprüche des Gegenüber aber nicht der Sozialisation zugebilligt?
Wer etwas für sich in Anspruch nimmt, hat das auch sich und anderen gegenüber zu verantworten - OHNE wenn und aber. Ist das nun Wunschdenken...oder eine ZU ehrlich ausgedrückte Realität?!