Ist wirklich so

Ich versteh @KGR total. Und ich verstehe auch, dass er Ängste hat, denen er nicht gegenüber treten möchte.
Es tut höllisch weh, sich selbst zu erkennen. Doch ich wollte irgendwann nicht mehr leiden.
Von sich nicht erzählen zu können, weil dann alles hoch kommt, was man vergessen möchte. Fast schämend für das Erlebte. Es tut einfach weh.
Doch letztlich half es mir. Ich hatte nie echte Freunde oder Freundinnen. Und heutzutage muss ich auf mich achten, dass es mir nicht zu viel wird.
Es war die Änderung ins positive Denken. Ich vertraute mir Stück für Stück mehr. Und das zieht einfach andere Menschen an.
Ich suche noch nach der Ausgewogenheit. Ich bekomme Hilfe angeboten, die ich nicht gerne annehmen mag. Ich helfe gerne und kann es jetzt schon abgrenzen, damit es mich nicht vereinnahmt. Trotz Fatigué komme ich jetzt besser zurecht im Leben als vor meiner schweren Erkrankung.
Wer weiß, warum es so ist. Mit der Zeit gibt es keine Zufälle mehr für mich. Irgendwie ergibt sich mir langsam einen Sinn.