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Das Alleinsein macht mich kaputt

nmp

nmp


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Zitat von La-Fleur:


Das höre ich übrigens öfter, versteh nur nicht warum


Von meiner Seite her ist das kein Vorwurf ! . I like it , fass es einfach als Kompliment auf, das passt so.....

10.09.2019 12:26 • x 2 #2641


La-Fleur

La-Fleur


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Zitat von nmp:

Von meiner Seite her ist das kein Vorwurf ! . I like it , fass es einfach als Kompliment auf, das passt so.....


Negativ hab ich das nicht aufgefasst, was "Mann" damit meint bleibt mir nur ein Rätsel

10.09.2019 12:29 • #2642


nmp

nmp


4031
5203
Zitat von La-Fleur:
Negativ hab ich das nicht aufgefasst

Und genau das weiß ich ich !

Omnipräsenz........?

10.09.2019 12:33 • x 1 #2643


La-Fleur

La-Fleur


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4
3106
Zitat von nmp:
Und genau das weiß ich ich !

Omnipräsenz........?


Ich? Niiiiiiiemals

10.09.2019 12:40 • x 1 #2644


whynot60


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Zitat von YsaTyto:
Musste mich beherrschen, um meinen Prinzipien treu zu bleiben-kein vergebener Mann, kein Jungspund


Ja, daran sieht man wieder einmal, wozu es führt, Prinzipien zu haben!
Die Knie der Menschen sind durchlöchert von den Schüssen dieser Prinzipientreue und sind darüber immer wackeliger geworden.
Und immer wieder ist es mir eine heimlich lächelnde Freude im Schatten meines Waldes, von Hindernissen dieser Art mein Leben lang nicht betroffen gewesen zu sein, was ja gerade den süßesten und unverhofftesten Honig einbringt.

10.09.2019 19:22 • x 2 #2645


YsaTyto

YsaTyto


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Du hast es nicht verstanden @whynot60 , aber kannst Du auch wohl gar nicht. Dazu müsste ich weit ausholen.
Gerade der Satz, den Du zitiert hast, war scherzend gemeint. Ich habe mich da nicht entgegen meiner Gelüste im Zaum gehalten.
Es ist übrigens nicht immer das schönste, jeden Impuls auszuleben Und dazu braucht man nichtmal Prinzipien
Ich habe diese beiden Prinzipien gar nicht. Ein vergebener Mann hat mich noch nie länger als einen kurzen Moment gereizt weil ich so gestrickt bin, dass mein Interesse einfach aufhört, wenn ein Mann sich nicht ganz auf mich einlassen kann.
Wie gesagt: ich brauche viel Wärme und Geborgenheit. Ist sie nicht da, verschließt sich mein Herz von ganz allein wieder.
Und selbstverständlich hätte ich auch KGR geküsst, wenn ich es wirklich gewollt hätte (mal unabhängig von seinen Bedürfnissen ). Aber für mich hat es eben keine Wichtigkeit, jede zarte Regung gleich rauszuhauen. Manchmal hat es sogar einen besonderen Zauber, es nicht zu tun. Einfach das schöne, was ist, zu genießen und nicht gierig noch mehr rausziehen müssen. Ich genieße so etwas sehr. Und unterdrücke da auch nicht einen heftigen Sog. Genieße eher einen zärtlichen Beiklang
Ich glaube nicht, dass mir der gestrige Tag mehr gegeben hätte, wenn ich mit KGR im Bett gelandet wäre, obwohl ich glaube, dass er für mich ein guter Liebhaber wäre
Ich halte es für einen großen Irrtum zu glauben, alles auszuleben würde immer am erfüllendsten sein.
Der Unterschied zwischen Ärotik und Po rno-Säggs besteht vielleicht gerade darin, dass einiges sublimiert, zurückgehalten, nur angedeutet wird usw.
Habe ja neulich einen Begriff für meine Art der Ärotik gefunden und finde mich da zu 100% wieder:
https://open-mind-akademie.de/ich-bin-s...st-gut-so/

"So kann bereits ein spannender Austausch mit Worten über ein bestimmtes Thema, der vor allem geprägt ist von Scharfsinn, Tiefe und Witz, kann dies sogar schon als Vorspiel gewertet werden. Und dieses Vorspiel hat bei manchen sapiose x uellen Menschen sogar einen größeren Stellungswert, als der Liebesa kt und der se xuelle Kontakt an sich."

Und noch ein anderer Aspekt: ich habe gerade Bedürfnisse, die stärker sind, als eine süße kleine Liaison.

10.09.2019 20:41 • x 8 #2646


YsaTyto

YsaTyto


1179
2687
Und noch etwas @whynot60 weil ich dieses Thema sehr ernst nehme und generell viel darüber nachdenke.

In diesem Fall scheinst Du mir der Prinzipientreue a la: lebt alles aus, das ist = Freiheit.

Das ist ein etwas abstrakt-philosophischer Blickwinkel,
aber es ist doch bei jedem Menschen in jedem Moment höchst komplex. Bei mir ist es so gewesen:

- ich war froh überhaupt einmal wieder solch zärtliche Regungen zu spüren, zu merken, dass etwas sich zart in mir öffnet.
Und das ist etwas wunderschönes. Vorher war ich diesbezüglich wie zugemauert.
Da muss man nicht gleich pobbm, sondern genießt es, das alles zu spüren. Ich merkte es erst so richtig, als ich wieder Daheim war und fühlte Dankbarkeit. Es ist etwas ganz weiches, vorsichtiges, wohltuendes und würde durch schnellen Säggs wahrscheinlich sogar zerstört.
Heißt, es gibt sooo viele andere wichtige Regungen, Empfindungen, Gedanken, neben säggsuellen, die manchmal sogar wichtiger sind, als die Gelüste.
Mir ist heute durch den Tag mit KGR einiges bezügl. meines Beziehungslebens der letzten Jahre klar geworden.
Ich habe durch seine bloße Gegenwart Klarheit gewonnen. Er hat etwas in seinem Wesen, das ich bei einem Mann suche und seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt habe. Rational konnte ich mich noch dran erinnern, aber ich konnte es nun wieder fühlen.
Und dann kommt noch etwas hinzu, was ich schonmal im Forum unter dem Begriff Flickenteppichherz zusammen fasste.
Ich habe ein tiefes Bedürfnis, bei einem Mann zu bleiben, mit einem Mann alles auszuleben, nicht mit vielen.
Partnerwechsel tun mir überhaupt nicht gut. Genau so wenig Liebhaberwechsel.
Nicht wegen des Liebeskummers oder so, sondern weil ich offenbar einfach so gestrickt bin.
Ein bloßes Abenteuer macht mich persönlich nicht glücklich. Mag sein, dass es einmal wieder so kommen kann, aber ich denke nicht. Ich habe diesbezüglich keinen Austobedrang, habe andere Sehnsüchte, die viel stärker sind, als ein möglichst exessives Säggsleben zu haben.
Und ich habe emotinal sehr aufreibende Tage hinter mir, so dass ich mich erst sogar viel zu fragil fühlte KGR zu treffen. Ja und da hat man dann anderes im Sinn, als zu säggseln. Man ist glücklich mit einem so lieben Menschen zusammen an einem Bächlein zu sitzen und mit den Fischen zu sprechen

Das war jetzt ausufernd, auch weil es mich verstimmt, wenn man all diese Feinheiten einfach nicht bedenkt und eher prinzipiell denkt.

10.09.2019 21:15 • x 10 #2647


williams

williams


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906
Zitat von YsaTyto:
Und dann kommt noch etwas hinzu, was ich schonmal im Forum unter dem Begriff Flickenteppichherz zusammen fasste.
Ich habe ein tiefes Bedürfnis, bei einem Mann zu bleiben, mit einem Mann alles auszuleben, nicht mit vielen.
Partnerwechsel tun mir überhaupt nicht gut. Genau so wenig Liebhaberwechsel.


Das kann ich gut nachvollziehen.
Wer ständig etwas Neues beginnt, wird ein ein Leben lang ein Anfänger bleiben.
Wie viel "Bonny und Clyde", wie viel "Dick & Doof" und wie viel "Sylvester und Tweety"
steckt in einer tieferen Verbindung?
Im Vergleich ist ein ONS geradezu langweilig.

10.09.2019 21:42 • x 5 #2648


YsaTyto

YsaTyto


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2687
Ja, ich will ja gar nicht gegen ONS oder s Abenteuer wettern. Gar nicht.
Nur empfinde ich den schnellen, meinetwegen auch enthemmten Figg nicht unbedingt als Erfüllung.
Mich wundert es echt, wie sehr der Fokus auf ver sauten Säggs gelegt wird weil davor nach meinem Geschmack etwas ganz anderes gegeben sein muss und meiner Erfahrung nach eher selten gegeben ist: tief empfinden können, sich hingeben,- sein Herz öffnen können, richtige Nähe zulassen können. . .
Selten bei einem Mann erlebt. Und dann wird noch en po rnographischer Kick drauf gepackt, statt sich erstmal zu öffnen.
Sozusagen der ge nitale Befreiungsschlag, während das Herz zu ist und die Hände taub.

10.09.2019 21:53 • x 6 #2649


whynot60


3029
4749
Zitat von YsaTyto:
Ich glaube nicht, dass mir der gestrige Tag mehr gegeben hätte, wenn ich mit KGR im Bett gelandet wäre, obwohl ich glaube, dass er für mich ein guter Liebhaber wäre
Ich halte es für einen großen Irrtum zu glauben, alles auszuleben würde immer am erfüllendsten sein.
Der Unterschied zwischen Ärotik und Po rno-Säggs besteht vielleicht gerade darin, dass einiges sublimiert, zurückgehalten, nur angedeutet wird usw.


Zitat von YsaTyto:
Da muss man nicht gleich pobbm, sondern genießt es, das alles zu spüren.



Zitat von YsaTyto:
Ja, ich will ja gar nicht gegen ONS oder s Abenteuer wettern. Gar nicht.
Nur empfinde ich den schnellen, meinetwegen auch enthemmten Figg nicht unbedingt als Erfüllung.
Mich wundert es echt, wie sehr der Fokus auf ver sauten Säggs gelegt wird


Von Säggs habe ich zwar mit keinem einzigen Wort gesprochen, aber ich gebe zu, dass man Prinzipienlosigkeit auch in diesem Sinne verstehen kann, wenn einem gerade danach ist.
Ich persönlich kann auch selber nicht sagen, dass die kleineren und größeren Glücksmomente in meinem Leben etwas mit Säggs zu tun gehabt hätten, ja oft hatten sie nicht einmal etwas mit einer Frau oder überhaupt einem anderen Menschen zu tun. Lustmomente und Glücksmomente sind für mich von ganz anderer Qualität.
Wiewohl meine ausgesuchte Prinzipienlosigkeit neben vielem anderen auch recht ungeplanten Säggs in sich einschließt. Und das wiederum erklärt sich daraus, dass Säggs für mich eben nicht diese Überbedeutung hat. Sondern im Grunde ist es dasselbe wie etwa im Wald herumzustreifen, ein paar Erdbeeren zu entdecken und reuelos davon zu naschen. Oder einen schönen Sonnenuntergang, weil mir gerade danach ist, zu genießen und darin zu versinken, obwohl vielleicht Verpflichtungen oder andere Bedürfnisse mir das eigentlich verbieten und mich nach Hause zwingen wollten und sollten.
Meine hedonistische Natur neigt dazu, die Günstigkeiten und Angebote des Moments für schöne Erlebnisse zu nützen, da diese unter Umständen niemals mehr wiederkehren und ich danach erst recht bereuen würde, etwas im Sinne von Nichtgetan getan zu haben. (Wobei nicht wenige ja auch gerade im Verzicht und in der Kontrolle ihr hedonistisches Vergnügen erleben, so dass ich es nicht für unwahrscheinlich halte, dass im Grunde alles hedonistische Motive hat, bis hin zur Selbstgeißelung.) Man möge mir dies vielleicht unter dem Gesichtspunkt nachsehen, dass ich sehr zurückgezogen, weltabgewandt und abgeschottet lebe und solche Möglichkeiten, nach den Sternen zu greifen zumindest für einen träumerischen Moment ihres Entschwindens, recht selten überhaupt vorkommen. Das heißt, ich käme mir nachgeredet blöd vor, würde ich das Seltene, das sich alle unheiligen Zeiten einmal anbietet, nicht ergreifen. Ansonsten lebe ich in jeder Hinsicht wohl asketischer als es die meisten anderen tun und bin weit von einem alles an sich raffenden Wüstlingsdasein entfernt.

Abgesehen davon durchlebe ich aber ganz allgemein gerade eine interessante Phase, nämlich eine, in der ich, trotz meiner, wie ich meine, recht zurückhaltenden und nicht angriffigen Art, gerne als Hackstock Verwendung finde, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie ich dazu überhaupt komme. Doch gerade wegen meiner Prinzipienlosigkeit kann ich auch darauf reagieren, wie ich gerade grundgestimmt bin, und muss nicht selber notgedrungen zum Kleinholzhacken anfangen, was meiner Wesensart auch nur im Notfall entsprechen würde, und ein solcher kommt bei mir zumindest so selten vor wie der Vorbeiflug eines Fensterchens des Glücks oder gar der Lust.

In diesem Sinne widme ich mich nun wieder vertieft der Askese und wünsche allen anderen, dass auch sie die Möglichkeiten des Moments nach ihrem Begehr zu nützen verstehen. Denn, wie gesagt, so manches kommt nur ein einziges Mal vorbei und geht dann für alle Zeiten.

11.09.2019 02:53 • x 2 #2650


milano30

milano30


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@YsaTyto du warst das mit dem Flickenteppichherz. Ich fand den Begriff so interessant und konnte mich nicht mehr erinnern, bei wem ich ihn gelesen hatte.

Dein Text geht mir persönlich direkt in die Seele. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, hätte es nicht besser ausdrücken können.

11.09.2019 03:15 • x 3 #2651


july69

july69


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Zitat von YsaTyto:
Man ist glücklich mit einem so lieben Menschen zusammen an einem Bächlein zu sitzen und mit den Fischen zu sprechen

Ja, das sind die Momente, die größer sind als vieles, was andere vermeintlich als wichtig erachten.

11.09.2019 05:57 • x 4 #2652


YsaTyto

YsaTyto


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@whynot60

wenn Du das alles selbst so empfindest, wie kommt es da zu solch einem negativen Kommentar?
Zitat:
Ja, daran sieht man wieder einmal, wozu es führt, Prinzipien zu haben!
Die Knie der Menschen sind durchlöchert von den Schüssen dieser Prinzipientreue und sind darüber immer wackeliger geworden.
Und immer wieder ist es mir eine heimlich lächelnde Freude im Schatten meines Waldes, von Hindernissen dieser Art mein Leben lang nicht betroffen gewesen zu sein, was ja gerade den süßesten und unverhofftesten Honig einbringt.

ich hatte eine schöne Begegnung mit KGR und Du hast nichts anderes dazu zu sagen, als obiges?

Zitat:
Abgesehen davon durchlebe ich aber ganz allgemein gerade eine interessante Phase, nämlich eine, in der ich, trotz meiner, wie ich meine, recht zurückhaltenden und nicht angriffigen Art, gerne als Hackstock Verwendung finde, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie ich dazu überhaupt komme. Doch gerade wegen meiner Prinzipienlosigkeit kann ich auch darauf reagieren, wie ich gerade grundgestimmt bin, und muss nicht selber notgedrungen zum Kleinholzhacken anfangen, was meiner Wesensart auch nur im Notfall entsprechen würde, und ein solcher kommt bei mir zumindest so selten vor wie der Vorbeiflug eines Fensterchens des Glücks oder gar der Lust.


dann fühle vielleicht mal, statt zu denken, whynot. Wir kennen uns lange, verbrachten intensive Momente in meinem Thread und ich denke daher, dass Dir klar ist, dass ich viel mehr erlebte, als nur meinen Prinzipien entgegen allem Drängen treu zu bleiben
Und Du stellst unser Erlebnis nun aber als etwas ätzendes dar, das Dich einmal wieder darin bestätigt, dass es besser ist "davon nicht betroffen zu sein" und abseits der Menschen zu wandeln.
Und Ysa natürlich ein Mensch, der ganz durchlöchert ist von seiner Prinzipientreue. Und dann wunderst Du Dich über meine ernste Reaktion?
Übrigens habe ich Dich nicht als Hackstock verwendet, sondern Dir ernst und traurig (aber kein bisschen böse) geantwortet weil es mich traurig machte, dass gerade Du nichts als diesen ätzenden Kommentar für mich übrig hattest.

Zitat:
Meine hedonistische Natur neigt dazu, die Günstigkeiten und Angebote des Moments für schöne Erlebnisse zu nützen, da diese unter Umständen niemals mehr wiederkehren und ich danach erst recht bereuen würde, etwas im Sinne von Nichtgetan getan zu haben.


ich habe dieses schöne Erlebnis ja "genutzt". Du schreibst nun aber mehrfach von ungenützten Gelegenheiten. Verstehe ich nicht. Was wenn nicht körperliche Berührungen hätten KGR und ich denn sonst noch aus der Begegnung ziehen können?
Eine richtige Liebesbeziehung etwa? Oder was könntest Du sonst gemeint haben?
Du stellst es ja so dar, als stünde etwas nicht getanes im Zentrum. Was sollte das sein?

11.09.2019 10:17 • x 3 #2653


milano30

milano30


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@YsaTyto gibt es Deinen Thread eigentlich noch?

11.09.2019 10:24 • x 1 #2654


YsaTyto

YsaTyto


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@milano30

ja, wir wurden vor Monaten als geheilt entlassen, sind aber alle wieder eingewiesen worden
das-drama-des-begabten-users-endstation-sehnsucht-t49162-s3705.html#p1907627

11.09.2019 10:35 • x 4 #2655




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