zoja
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Ursprünglich wollte er wissen, ob ich das volle Sorgerecht für unsere Tochter im Todesfall automatisch bekomme.
Ich habe ihn nochmals auf ein Gespräch angesprochen und dass er mich hinhält. Daraufhin hat er sich entschuldigt, sich selbst als A---loch betitelt und mir gesagt, dass er es verstehen kann, wenn wir ihn alle hassen und nichts mehr mit ihm zu tun haben möchten.
Er hat sich beschwert, dass Vorwürfe meinerseits kommen, doch was hat er gedacht, wenn er uns seit fast 2 Monaten weg ist, bei einer anderen Frau ist und evtl. auch dort schläft. Doch er verneinte es wieder. Er sagte, dass er alleine unterwegs ist und viele Fotos macht für unsere Tochter.
Er wollte heute auch mit unserer Tochter per Videoanruf gute Nacht sagen. Dabei hatte er mit Tränen zu kämpfen und konnte oftmals kaum reden. So etwas kann man doch nicht vorspielen oder?
Ich könnte schreiben und wünschte mir einen Weg heraus und doch gibt es ihn nicht. Wieder weiß ich nicht, was wahr oder falsch ist. Ich möchte ihn nicht verletzt sehen oder gar noch mehr verletzten und wenn es mit dem Krebs doch stimmt, wie soll ich denn jetzt handeln? Sollte es doch stimmen, würde ich mir das danach nie verzeihen können, dass ich eine Trennung bestärkt habe, ihn im Stich gelassen habe und ihn allein sterbe gelassen habe
Ich glaube fast, dass ich gerade einen Psychologen dringender bräuchte, als einen Anwalt, denn wenn ich mit mir und meinem Gewissen nicht im Reinen bin, kann ich nichts unternehmen.