Zitat von Lyra:Also ich finde das Trinken & die trüben Gedanken jetzt überhaupt nicht übertrieben und kein Grund zu kritisieren.
Im Gegenteil finde ich die Reaktion sehr authentisch. Die Trennung ist schließlich erst frisch erfolgt - wer kennt sie nicht, die Schockstarre und die Verzweiflung? Es ist ja nun nicht so, dass es Monate her wäre und die Threadschreiberin seit Wochen permanent dem Alk. verfallen ist...
Ich kann es jedenfalls sehr gut nachvollziehen. Es ist alles noch zu frisch und zu schmerzhaft. Für diese Ausnahmesituationen ist das Forum doch auch da, oder nicht?
lG Lyra
Lyra, ich finde es schon sehr übertrieben, einen ganzen Tag zu saufen. Aber wenn es nicht zur Gewohnheit wird, dann soll es ihr über den ersten Schock helfen. Allerdings: Alk. lähmt.
Außerdem arbeitet sie als Lehrerin. Übermäßiger Alk. sieht man den Menschen an.
Und sie selbst sprach davon, dass sie ein Alki wird. Da werde ich hellhörig, denn das sagt niemand, der "nur mal so" einen hebt.
Und natürlich ist das eine Ausnahmesituation und das Forum ist ja für solche Fälle da.
Vielleicht hat sie morgen einen klaren Kopf und kann sich Gedanken machen, wie das evtl. doch mit den Kindern werden kann. Ich finde, diese gehören zum Mann dazu und sie sollte ihn unterstützen.
Wenn sie das nicht kann oder will, dann ist das ihre Entscheidung.
@Computer ich weiss, was Du uns sagen willst. Als Substanzen die abhängig machen, sollten nicht verharmlost werden. Das ist leider das Übel in unserer Gesellschaft. Der Alk. ist schon bei der Jugend gang und gebe.
Eine Leidkultur? Weshalb? Ich leide und trauere wie ich will - da brauche ich keine gesellschaftlich genormte oder anerkannte "Kultur".
Ich finde, dass es wichtig ist, achtsam zu sein. Mit sich und den Menschen um sich herum.