@Stromer68
Nicht das es witzig wäre, aber sorry, für mich ist es das. Warum?
Das waren genau die Themen, über die wir uns auch unterhalten habe...relativ am Anfang sogar.
Zitat von Stromer68: Beim Kennenlernen klar gesagt, dass ich es nicht so mit Weihnachten und Familienfeste habe.
Habe ich auch. Sie hat eine sehr große Familie und besuchte alle Geburtstage. Leider ist meine Familie nicht so groß und darauf wurde nie wert gelegt. Habe ihr gesagt, das mich sowas überfordert und ich das Bedürfnis nicht habe, aber gerne zu möglichst vielen Geburtstagen und Feiern mitkommen würde, aber eben nicht zu allen.
Wenn ich dann aber vorzeitig gefahren bin, weil es zu viel für mich war, würde ein schlechtes Gewissen eingeredet. Wenn ich sagte, ich komme heute nicht mit, wurde ebenfalls ein schlechtes Gewissen eingeredet.
Zitat von Stromer68: Dass ich kein Freund von Häusern und Garten bin, aber bereit wäre da mich einzubringen.
Ebenso. Aus persönlicher Erfahrung habe ich einige Male gesehen, in welche Richtung ein eigenes Haus gehen kann und welche finanziellen Risiken damit verbunden sind. Ich habe kommuniziert, dass ich mich da gerne mit einbringe, mir das aber finanziell ein zu hohes Risiko ist. Lieferketten, Weltwirtschaft, Zinsen, Krieg, usw. sind Faktoren die man einrechnen sollte, bevor man sich ein Haus kauft.
Zitat von Stromer68: Ich keine Kinder habe, und auch keinen großen Bezug dazu.
Sie wollte Kinder, ist aber noch ziemlich jung. Am Anfang habe ich gesagt, das ich es mir irgendwann vorstellen kann, allerdings keinen direkten Bezug zu Kindern habe. Ich schließe es nicht komplett aus. Was das angeht war ich immer ehrlich.
Zitat von Stromer68: Dass ich lieber im Urlaub verreise, als ständig daheim zu hocken.
Ich mach beides gerne bzw. kann beides. Sie sagte immer, sie würde so viel es geht gerne reisen wollen.
Moral von der Geschichte: Am Ende hieß es ich sei kalt, weil mich diese Themen nicht "interessieren". Ich sei asozial, weil ich mich nicht an gesellschaftliche Gepflogenheiten halte, eben z.B. Geburtstage besuchen und "herzlich" sein. Ich ließ mir einreden, in einer Komfortzone zu sein, da ich ja kein Risiko bei Haus- und Wohnungskauf eingehen würde. Immerhin bei den Kindern hieß es, ich sei ehrlich gewesen. Wenn es um Reisen und Unternehmungen geht war sie diejenige, der alles zu viel und zu anstrengend ist. Sie würde lieber zu Hause bleiben.
Also so ungefähr kenne ich deine Story.
