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Dating ab 35 unmöglich geworden?

Fenjal
@Wurstmopped betriebskindergärten müssen finanziert werden, auch diesen, wie soviel anderes, wird Singles aufdiktiert.
Nur, wo oder was wird unserereinem von anderen denn so finanziert?
Nichts, ganz im Gegenteil, ich habe den höchsten Steuersatz, hätte einen hohen KK Beitrag und, und, und,... hier muss sich künftig etwas ändern, denn Leistung muss sich auszahlen, nichts anderes.

x 1 #1456


MissLilly
Zitat von Fenjal:
denn Leistung muss sich auszahlen


Ja und das am besten nicht nur für Singles, sondern für alle 😉

x 1 #1457


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

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Wurstmopped
Zitat von Fenjal:
@Wurstmopped betriebskindergärten müssen finanziert werden, auch diesen, wie soviel anderes, wird Singles aufdiktiert. Nur, wo oder was wird ...

Ja klar kostet das Geld, aber der Gewinn des Unternehmens, der Aktionäre bleibt ja auch bei privat.
Toll wenn ich Verluste sozialisieren kann und Gewinne privatisiere, siehe Bankenkrise und Kinderbetreuungskosten auch der Allgemeinheit aufbürde, obwohl ich dann von der Arbeitskaft profitiere.

Wird der Rechtsanspruch gekippt, gehen gerade Frauen weniger arbeiten, fallen ins Bürgergeld oder gehen in Minijobs und stocken auf....das ist jetzt keine Raketenwissenschaft

x 3 #1458


Plague
Zitat von MissLilly:
nicht nur für Singles

Das Problem sind nicht nur die Singles.

Du musst in diesem Land verheiratet sein und einen Haufen Kinder in die Welt gesetzt haben, damit du in den ausreichenden Genuss von Leistungen und Vergünstigungen kommst.

Zitat meines Steuerberaters:
"Die Heirat hätten sie sich sparen können, da sie keine Kinder haben."

#1459


T
Zitat von MissLilly:
Klar...und die war ziemlich reich und berühmt...ach ja und verheiratet, weshalb es dann in "Samenraub" vom "Abtrünnigen" umbenannt wurde 🤣


Nicht alle haben die selben Interessen wenn sie sich zusammen finden. Der Franz gehörte auch dazu.
Es ist müßig, das alles zu standartisieren.
Wenn 6 zur Entspannung dienen soll oder was auch immer, denkt man eben nicht unbedingt an Fortpflanzung.

#1460


Wurstmopped
Zitat von Fenjal:
denn Leistung muss sich auszahlen, nichts anderes.

Das Wohlstandsversprechen...holla, ähnlich wie in den USA, 🤣
Frag doch mal die jungen Akademiker, die sich von 2 Jahres zu 2: Jahresvertrag hangeln....oder die unterbezahlte Pflegekraft, für die klingt das wie Hohn.

#1461


T
Zitat von Plague:
"Die Heirat hätten sie sich sparen können, da sie keine Kinder haben."

Er schon, sie nicht 😉

#1462


K
Zitat von Fenjal:
Eine Beziehung zeichnet sich durch Freiwilligkeit aus, wer gehen möchte, der kann und darf das und zwar ohne Juristen oder Schlammschlachten.

Eine Ehe ändert an alledem nichts. Nur der Mensch, mit dem Du Dich verbandelst, oder aber Du selbst.
Ich habe mich in allem Einvernehmen scheiden lassen, die Güter wurden in Eigenverhandlung getrennt - der Termin lief 10 Minuten.

Anwalt und Schlammschlachten hast Du genauso häufig auch ohne den Eheschluss Zwinkerndes Gesicht

Zitat von J_Eulenspiegel:
So sollte es sein und das ist mittlerweile nicht mehr so. Wir verarschen uns also gegenseitig....


Weiss ich nicht..... ich glaube eher, dass wir uns zu stark beeinflussen lassen. Dass wir keine Ahnung mehr haben von den Grundpfeilern einer Beziehung / Ehe. Heutzutage gibt es Situationships, Freundschaft+, Icks, eine RedFlag ist es, wenn er / sie sich zu oft meldet, er / sie muss monatlich 35k netto verdienen..... alles Konstrukte, die im Vergleich zu dem, was eine ernsthafte Partnerschaft bietet, eher wackelig und mal für den Moment gut sind. Aber wenn es um Stabilität und mehr noch - Kontinuität geht - da haben wir keine Ahnung mehr, auf was es da wirklich ankommt.

Gerade im OnlineDating ist es daher so schwer. Ich habe da auch überwiegend Bekanntschaft mit Menschen gemacht, da konnte ich teilweise noch nichtmal deren Gedankengänge nachvollziehen. Da gingen die Vorstellungen sowas von scherenartig auseinander..... ich fragte mich echt, warum die da angemeldet sind. Ich bin ja auch nicht der Nabel der Welt, aber das hatte mit seriöser Partnersuche nichts mehr zu tun. Aber man findet auch da die Nadel im Heuhaufen.

Zitat von Fenjal:
Ein Single zahlt oft einen höheren KK Beitrag als z.b, ein Vater dessen Beitrag ihn, seine Frau und 2 Kinder abdeckt, solche Ungleichgewichte sollten hinterfragt werden.

Kann man ja machen. Aber dann darfst Du auch nicht da aufhören, wo es interessant wird. Nämlich an den Folgen dessen und wie man das so ändert, dass später auch tatsächlich der Mehrwert rauskommt. Du willst ja gegen den Absturz gehen, ergo brauchst Du nicht nur die Aussage "wir sollten das überdenken", sondern auch mit praktikablen Ansätzen arbeiten. Alles andere wäre zu einfach.

Dass die Familienversicherung einen starken Mehrwert - in die Zukunft verlagert - bringt, lässt Du zum Beispiel bei Deinen Ausführungen hinten runterfallen. Aber das ist Dir bewusst, oder? Du versicherst mit Deinen Mehrbeiträgen vielleicht zunächst 2, 3 Kinder mit, die aber dann irgendwann voll - vor allem länger und mehr - zahlen.

Du kannst natürlich auch amerikanische Modelle fahren (zwar nicht in Deutschland, aber man ist ja frei in der Ortswahl) und dann eigenverantwortlich leben. Wie gut das funktioniert - im Vergleich zum europäischen Modell - ist ja hinreichend bekannt. Kann man also alles machen.

Zitat von Fenjal:
Ehe wird irrelevant, Gesetze sind dahingehend zu ändern, Steuerklassen zu überdenken und Sozialversicherungen auf Köpfe anzugleichen.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Du die Ehe als Lebenskonzept argumentativ missbrauchst, um die von Dir empfundnen finanziellen Nachteile des Single-Daseins abzuschaffen. Wenn wir mal annehmen, dass hier keine Frau / kein Mann vor den Altar gezwungen wurde und wir mal hinterfragen, wieviele Eheschlüsse es da so im Jahr gibt, dann würde ich mal ganz vorsichtig sagen -> die Gesellschaft will die Ehe. Nix irrelevant.

x 4 #1463


Plague
Zitat von Wurstmopped:
die jungen Akademiker, die sich von 2 Jahres zu 2: Jahresvertrag hangeln.

Die hätten allerdings die Chance an eine ausländische Uni, z.B. nach Großbritanien zu gehen, an der du bis zum Lebensende unbefristet WissMA mit Promotion bleiben kannst, ohne den Druck, habilitieren zu müssen, um irgendwann vielleicht eine unbefristitete Professur zu kriegen. So ganz nebenbei würde das auch die Qualität so mancher Forschungsarbeit steigern, die dann nicht nur dem Zweck dient, die eigene Publikationsliste für eine Berufung zu pimpen.

#1464


T
@ KlausHeinrich
Solange man vor den Altar geht ist das ok und genau dort laufen ja die "gesellschaftlichen" Dinge.
Man sollte nur nicht vors Standesamt gehen. Trennung von Kirche und Staat sind bei mir basics.

#1465


Wurstmopped
Zitat von MissLilly:
obwohl er als Durchschnittstyp -theoretisch- die größte Auswahl hat;-)

Theoretisch, aber die "Menschheit" hat sich von der Realität entkoppelt, also was das Internet betrifft.
Wenn du hier vermittelt bekommst, du hast immer besseres verdient, dann suchst du halt immer das Bessere.
Warum soll Frau sich dann mit Durchnitt zufrieden geben?

#1466


MissLilly
Zitat von Tempest:
Es ist müßig, das alles zu standartisieren.


Ja und genau deswegen bin ich ein ganz großer Freund der Eigenverantwortung...auch in schwachen oder Momenten der Entspannung Zwinkerndes Gesicht

x 2 #1467


Wurstmopped
Zitat von Plague:
Die hätten allerdings die Chance an eine ausländische Uni, z.B. nach Großbritanien zu gehen, an der du bis zum Lebensende unbefristet WissMA mit ...

...hilft aber nicht zwingend dem deutschen Problem und der Forschung an deutschen Unis oder Unternehmen

#1468


alleswirdbesser
Zitat von Fenjal:
Nur, wo oder was wird unserereinem von anderen denn so finanziert?

Wie war das bei dir als du ein Kind warst? Oder hast du seit der Geburt gearbeitet und Beiträge bezahlt?

x 4 #1469


Fenjal
Zitat von KlausHeinrich:
Nix irrelevant

Du möchtest mir erzählen, dass ein Relikt aus Urzeiten heute in alter Form noch Präsenz haben muss?
Hier wird das Modell 1 Ernährer und 1 Versorgte zementiert.
Dieses Belohnungssystem passt nicht mehr in unsere Zeit, wann geht das endlich in die Köpfe.

Du möchtest Abhängigkeit stabilisieren? Einer (Mann) verdient viel, der andere (Frau) wenig?
Hier wird Erwerbstätigkeit der Frau abgewertet, auch das übersiehst du mal eben.
Gefördert werden sollte, wer Verantwortung trägt, nicht wer ökonomisch abhängig bleibt, so seh ich das.

Singles sichern unseren Sozialstaat, ich finanziere Risiken ohne Partnervorteil, trage Investionen solo, so schaut es aus.
Es darf keine " Bestrafung" alternativer Lebensformen geben.
Ehe fördert Abhängigkeit statt Selbstbestimmung, immer mehr Frauen erkennen das, Frauenstammtische diskutieren diese Problematik und fordern Abschaffung dieses staatlich geförderten Abhängigkeitsverhältnisses.
Singles tragen volle Kosten, haben keine Hintertürchen.
Mir fällt noch ungleich mehr ein, das sprengt allerdings den Rahmen, ich lade jeden zu einem Frauenstammtisch ein, mancher wird ganz sicher einen anderen Blickwinkel auf verstaubte historische Privilegien bekommen und erkennen, dass alles seine Zeit hat.

#1470


A


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