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3110

Dating ab 35 unmöglich geworden?

NurBen
Zitat von J_Eulenspiegel:
Ich habe das mit den Dating Apps in der Vergangenheitsform geschrieben, das war letztes Jahr.
Weshalb ich eine Dating App genutzt habe. Ich war der Meinung, dass sich da Frauen befinden die wissen was sie wollen - schreiben viele. Wenn sie zum Beispiel angeben, Suche eine feste Beziehung, dass sie das auch so meinen. Das tut es aber nicht. Sie schreiben auch dass sie Ehrlichkeit für wichtig halten, dann aber Ghosting betreiben und auf eine liebe und nette Nachricht nicht antworten, auch kein Interesse oder so.
Ich hatte das angenommen dass das so wäre - war leider ein Irrtum.

Solche Sachen gelten halt nur für den Gegenüber aber nicht für sie selbst.
Im Grunde sind Profiltexte sowieso völlig bedeutungslos.

#1561


MissLilly
Zitat von NurBen:
Jede einzelne Datingapp Statistik widerspricht deiner Aussage.

🤣

Zitat von NurBen:
Aber gut, dass wir drüber gesprochen haben.

Ja, aber wenn man das gesprochene nicht wahrhaben will, bringt dat ganze Gequatsche halt auch nix🙂

#1562


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

x 3


MissLilly
Zitat von NurBen:
Im Grunde sind Profiltexte sowieso völlig bedeutungslos.

Ja weil sie (fast) keiner liest .. außer vielleicht diejenigen die mit ihrem Gesicht verhüten.

x 2 #1563


Error
Zitat von MissLilly:
.. außer vielleicht diejenigen die mit ihrem Gesicht verhüten.

🤣

#1564


Besserwisser60
Zitat von MissLilly:
Ja weil sie (fast) keiner liest .. außer vielleicht diejenigen die mit ihrem Gesicht verhüten.

Wieso, gibt doch Handtücher

#1565


MissLilly
Zitat von Fenjal:
unser Sozialversicherungssystem fährt an die Wand.
Milliardenlücke in der GKV.
2035 werden die Sozialabgaben die 50% Hürde knacken...

Danke für diese erneute Zusammenfassung der Probleme.
Ich warte allerdings immer noch auf deine konkreten Vorschläge und Ideen zur aktiven Beseitigung dieser ganzen Missstände. Kommt da heute noch was oder bist du diesbezüglich immer noch verhindert ?

x 3 #1566


S
Zitat von MissLilly:
Danke für diese erneute Zusammenfassung der Probleme. Ich warte allerdings immer noch auf deine konkreten Vorschläge und Ideen zur aktiven Beseitigung dieser ganzen Missstände. Kommt da heute noch was oder bist du diesbezüglich immer noch verhindert ?

Dem schließe ich mich gern an und wiederhole meine Frage

Zitat von SchlittenEngel:
Und dann?

Mal angenommen, alle heute unter 20 jährigen schließen sich deiner Meinung an.

Wie genau sind dann die zu erwartenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen in 20/ 50 / 80 Jahren


Spoiler;-)
es gibt hier sehr gute und umfangreiche Studien dazu, welche Auswirkungen dieses Szenario haben würde....

x 1 #1567


Fenjal
@MissLilly es muss doch selbst dir einleuchten, dass der Sozialstaat nicht vom Uterus abhängt.
Weg vom Generationenvertrag ist die Lösung.
Sieh dir Länder an, die Eigenverantwortung fördern.
Kanada, Schweden, hier spart jeder für SICH.
Das bedeutet Entkoppelung vom Geburtenverlauf, soetwas ist planbar und fairer für Singles und Kinderlose

Du bist Frau MissLilly, was bedeutet denn dieser Mist Generationenvertrag für uns?
Frauen " müssen" Beitragszahler bekommen, sie großziehen, Erwerbsarbeit, zumindest temporär, zurückstellen und eine ökonomische Abhängigkeit ( Galan) akzeptieren.
Männer erwirtschaften das Einkommen, Frauen die Beitragszahler? So soll das weiter laufen?
Das ist doch lange überholt!
Warum soll der Uterus den Sozialstaat sichern?
Vermutlich sprengt das hier den Rahmen, wenn ich ausführe, was Frauen sich unter gleichgesinnten Frauen ( keine Uterusfrauen) mitteilen und Vorschläge um ..aus diesem nicht skalierbaren Generationenmodell rauszuführen... anbringen.

#1568


S
Service- Post

Ich habs mal die KI zusammenfassen lassen....ich schätze, das wird noch ein Weilchen dauern, bis die Politik das als Ziel verfolgt.

1) Das Gedankenexperiment: „Keine Geburten, keine Migration“
Ökonomen nennen das oft „closed population, zero fertility“.

Die Annahmen sind :
Geburtenrate = 0
Nettozuwanderung = 0
Sterblichkeit bleibt wie heute
Institutionen (Rente, Staat, Markt) bleiben zunächst unverändert
👉 Ergebnis ist nicht: langsamer Rückgang
👉 Ergebnis ist: systemischer Kollaps in Zeitlupe

2) Demografische Dynamik (sehr gut belegt)
Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerung schrumpft exponentiell
Nach ca. 30 Jahren: keine Erwerbseinsteiger mehr
Nach ca. 60–80 Jahren: Bevölkerung fast nur noch Hochaltrige
Nach ca. 100–120 Jahren: funktionale Auslöschung

Quelle:
United Nations – World Population Prospects
Klassische Demografie-Modelle nach Lotka/Keyfitz

3) Wirtschaftliche Folgen (Makroökonomie)
Arbeitsmarkt
Arbeitsangebot gegen Null
Produktivität kann das nicht kompensieren
Ganze Sektoren verschwinden (Pflege, Bau, Industrie)
BIP
Studien zeigen:
BIP schrumpft schneller als Bevölkerung
Kapitalakkumulation bricht ein
Innovation ≈ 0 (keine Kohorten, kein Wissensersatz)
📉 Langfristig: Dauerrezession ohne Erholung
Quelle:
OECD – Ageing and Growth
ifo Institut (u.a. Werding)

4) Sozialstaat: sofort tödlich
Umlagefinanzierte Systeme
Renten-, Kranken-, Pflegeversicherung brechen mechanisch zusammen
Beiträge explodieren trotzdem Unterfinanzierung
Leistungen müssen rationiert oder eingestellt werden
💡 Wichtig:
Selbst kapitalgedeckte Systeme helfen nur begrenzt:
Kapital braucht Arbeitskräfte, um Erträge zu erwirtschaften
Ohne junge Menschen reale Renditen ≈ 0 oder negativ
Quelle:
ifo Institut – Generationenbilanzierung
Max-Planck-Institut für demografische Forschung

5) Staat & Politik
Fiskalisch
Steuereinnahmen brechen ein
Fixkosten (Infrastruktur, Verwaltung, Sicherheit) bleiben
Staat verschuldet sich irrelevant, weil keine Zukunftszahler existieren
Politisch
Medianwähler wird extrem alt
Politik fokussiert sich nur noch auf Bestandssicherung
Langfristige Investitionen hören auf
📌 Das nennt man in der Literatur „demographic time inconsistency“.

6) Reale Fallstudien (abgeschwächt, aber lehrreich)
Japan (seit 1990er)
Sehr niedrige Fertilität
Geringe Zuwanderung
Ergebnis:
Stagnation seit 30 Jahren
Schuldenquote extrem hoch
Massive Überalterung
👉 Japan ist kein Null-Geburten-Fall, aber ein Vorgeschmack.
Quelle:
Japan – Cabinet Office / OECD Analysen

7) Wissenschaftlicher Konsens (kurz & klar)
Es gibt keine seriöse Studie, die zu dem Schluss kommt, dass ein Land ohne Kinder stabil oder wohlhabend bleibt.

Der Sozialstaat ist kein Jahresbudget, sondern ein intergenerationeller Vertrag
Wer nur den Status quo betrachtet, verkennt den Mechanismus komplett.


Btw. - mir ist das persönlich völlig schnurzpiepegal, wer Kinder hat oder welche will oder nicht und wenn nein, warum.

Aber wenn man die ganze Zeit große Töne spuckt und jeden, dessen Lebensauffassung einem nicht gefällt , meint angehen zu müssen, sollte man zumindest ein bisschen Ahnung von dem haben, worüber man "diskutiert".

x 6 #1569


S
Zitat von Fenjal:
Kanada, Schweden, hier spart jeder für SICH.


Auch in Kanada und Schweden sind große Teile der Renten aus staatlichen Systemen ( in Schweden 80% und damit demografiegebunden und umlagenfinanziert). Gerade Schweden investiert btw sehr viel in Kinder, aus gutem Grund.
Kanada lebt von seinen, sehr gezielten und gesteuerten, Zuwanderungen, die den Bevölkerungsschnitt "jung" hält. 🤦‍♀

x 2 #1570


Fenjal
@SchlittenEngel wenn du mal etwas rationaler an die Sache gehen würdest,.... Frauen verweigern den Generationenvertrag heute nicht aus Egoismus, sondern weil sie ihre Autonomieansprüche geltend machen, weil sie neuen Beziehungsformen offen gegenüber stehen und sich nicht mehr auf Reproduktion reduzieren lassen.
Warum sollte der weibliche Körper den Sozialstaat sichern? Mutterschaft wird instrumentalisiert und ihr ruft Hurra, weiter so?
Geht in Tz, werdet temporär ökonomisch abhängig von euren Galanen und steuert nicht gegen?
Von uns versteht soetwas niemand.
Deutschland hat die zweitälteste Bevölkerung Europas, wie sollen allein Beitragszahler diese Chose stemmen?

#1571


S
Zitat von Fenjal:
Kanada, Schweden, hier spart jeder für SICH.

Die Aussage trifft für beide Saaten nicht zu.

#1572


Fenjal
@Schnuddel74 hier geht es um reine Umlageverträge, die diese Staaten nicht kennen.

#1573


S
@Fenjal
Zitat von Fenjal:
wenn du mal etwas rationaler an die Sache gehen würdest

😂 Fakten, rationaler gehts kaum.
Wo sind deine? Ich bin gespannt.

FYI:

65-70% der schwedischen Alterseinkommen sind umlagenfinanziert.....obwohl sie
Zitat von Fenjal:
diese Staaten nicht kennen.

.....

Mal eine Empfehlung, mit den besten Grüßen, an den Stammtisch der Unwissenden.
Lesen bildet.

x 2 #1574


Fenjal
@SchlittenEngel lassen wir es, jedenfalls plädieren wir für weg vom Ernährermodell, denn Männer können unsere Autonomie nicht bezahlen.
Normen werden gekippt und jede Frau sollte begreifen, dass Autonomie kein Egoismus ist und Abhängigkeit keine Liebe.
So wird es laufen.

Zitat von Fenjal:
hier geht es um reine Umlageverträge

, die diese Staaten nicht kennen


Zitat von SchlittenEngel:
65-70% der schwedischen Alterseinkommen sind umlagenfinanziert.....obwohl sie

Wer nicht folgerichtig diskutieren möchte, was sagt uns das? Antwort erübrigt sich.

#1575


A


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