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Dating ab 35 unmöglich geworden?

alleswirdbesser
Zitat von Sonnenschein85:
Aber ich frage mich, ob man trotzdem emotional so verbunden sein kann wie bei einer gemeinsamen Wohnung? Ich kann mir das schlecht vorstellen..

Der Alltag ist sicherlich ein anderer, aber nicht schlechter. Ich hätte nie gedacht, früher, dass ich so leben werde und dass es für mich genau das Richtige wäre. Man kommt da einfach auf den Geschmack, wenn man es hat. Davor habe ich ja eine Bruchlandung mit dem zusammenziehen erlebt und dachte in Zukunft mache ich es sicher anders.

x 3 #481


Sonnenschein85
Zitat von alleswirdbesser:
Der Alltag ist sicherlich ein anderer, aber nicht schlechter. Ich hätte nie gedacht, früher, dass ich so leben werde und dass es für mich genau ...

Es ist wahrscheinlich auch ein stück weit leichter, oder? Jeder hat seinen Rückzugsort und man streitet weniger über Alltagskram. Zudem denke ich man nutzt die gemeinsame Zeit effektiver. Also ja, hat auch definitiv Vorteile. Wenn man der Typ dafür ist und gut (z.b abends) allein sein kann.

x 2 #482


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

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N
Zitat von NurBen:
Kurz: Was bringst du an den Tisch!?


Zitat von NurBen:
Okay, und was habe ich von dir?"

Wenn es so gar nicht um die Person als Mensch geht, sondern um das transaktionelle Potential.

Zitat von NurBen:
oder die Person direkt mit einem Stein im Fluß versenken.

Let's talk about it.
Was macht Männer eigentlich so wütend, wenn eine Frau nicht ihren Vorstellungen einer Partnerin (oder, s.o., Business Partnerin) entspricht?

Ich hab ein gefälliges Äußeres und einige weitere Eigenschaften, die Männer glauben macht, dass ich für ihre Zwecke/Intentionen geeignet sein könnte. Aber wehe, es stellt sich später am Abend oder beim dritten Gespräch heraus, dass es Eigenschaften gibt, die sie anstrengend, unerwünscht oder unattraktiv fänden. Der regelrechte Hass, der mir dann gelegentlich entgegen schlägt, ist wirklich bemerkenswert.
Was passiert da im Oberstübchen, dass aus einem "tja, wohl doch nicht so toll, dann schau ich mal weiter" ein "wie kann sie nur so sein? Der erzähle ich jetzt mal, was ich ihr als Schicksal und schmerzhaften Tod wünsche" wird?

x 3 #483


alleswirdbesser
Zitat von Sonnenschein85:
Es ist wahrscheinlich auch ein stück weit leichter, oder? Jeder hat seinen Rückzugsort und man streitet weniger über Alltagskram. Zudem denke ich ...

Es hat definitiv Vorteile, wenn man nicht mehr vorhat eine Familie zu gründen. Also in unserem Alter halt. Ich könnte jetzt einiges dazu schreiben, aber es ist ja nicht das Thema hier.

x 1 #484


Worrior
Ich habe eher die Erfahrung gemacht dass wenn man(n) ehrlich sagt dass es doch nicht so passt, mit entsetzen (wie kann er nur?) und Agression reagiert wird.
Es reicht auch nicht zu sagen "tut mir leid, es passt nicht, bei mir hats nicht gezündet ..".
Sondern es wurde energisch nachgebohrt und dann mit entsetzen, beleidigt sogar bedroht.

x 2 #485


Blind-Meg
Zitat von Sonnenschein85:
Tatsächlich finde ich dieses Modell auch für mich interessant. Zumindest solange meine jüngste Tochter noch im Kleinkind Alter ist. Man bleibt ...

Kann man. Ich lebe 80km auseinander von meinem Partner. Und emotional ist es die engste Beziehung, die ich je hatte.
Von meinem Ex, mit dem ich verheiratet war und zusammenlebte, habe ich mich unter anderem getrennt, weil die emotionale Nähe fehlte. Er hat dieses Konzept der emotionalen Nähe überhaupt nicht verstanden.
Inzwischen glaube ich sogar, dass Paare, die nicht zusammen wohnen, emotional näher sind, weil sie aktiv etwas dafür tun müssen, während zusammen lebende Paare genau das nicht machen in der Annahme, die räumliche Nähe regelt das schon.

x 6 #486


Sonnenschein85
Zitat von Blind-Meg:
Kann man. Ich lebe 80km auseinander von meinem Partner. Und emotional ist es die engste Beziehung, die ich je hatte. Von meinem Ex, mit dem ich ...

Das ist interessant. Vielleicht weil man bewusst dann mehr auf den anderen eingeht wenn man sich sieht und nicht so "nebeneinander her" lebt.

#487


Plague
Zitat von Blind-Meg:
Inzwischen glaube ich sogar, dass Paare, die nicht zusammen wohnen, emotional näher sind, weil sie aktiv etwas dafür tun müssen,

Dafür fehlt allerdings gänzlich oder zumindest zu einem nicht unerheblichen Anteil die essentielle Erfahrung, ob man überhaupt ausreichend alltagskompatibel ist. Meiner Erfahrung nach hat die ganze Sache nur dann wirklich eine längerfristig günstige Prognose, wenn es gelingt, trotz räumlicher Nähe auch weiterhin emotionale Nähe zu erreichen.

x 3 #488


Worrior
Da müssten etliche Jahre ins Land gegangen sein bevor ich mit einer Partnerin zusammenziehen würde.
Selbst dann ist nichts garantiert.

x 2 #489


Plague
Zitat von Worrior:
Da müssten etliche Jahre ins Land gegangen sein bevor ich mit einer Partnerin zusammenziehen würde.

Ist halt immer eine Frage des eigenen Automiebedürfnisses und der Bereitschaft, hierbei Abstriche zugunsten der Partnerschaft machen zu können bzw. zu wollen.

x 2 #490


FloraVita
Wäre für mich wie eine Teilzeitbeziehung. Nicht meins.
Irgendwann auch den Alltag zusammen leben/erleben, gehört meiner Meinung nach dazu.
Aber, soll jeder nach seiner Fasson glücklich sein.

x 7 #491


N
Zitat von Worrior:
Gerade in Zeiten vermehrter wirtschaftlicher Unsicherheiten wird dieses, von Dir als Klischee bezeichnetes, Vorgehen zunehmen.

Ja, das scheint die Hoffnung einiger Männer zu sein.
Als in den USA die staatlichen Essenszuschüsse für Geringverdiener (SNAP benefits) gestrichen wurden, war das Internet voll von Männern, die (während sie ihr Gesicht dabei zeigten 8-o ) jubilierten und feixten, dass nun die Frauen mit Kindern ja wieder gezwungen seien, zu ihren Ex-Männern zurück zu kehren oder sich einen neuen Mann zu suchen, um über die Runden zu kommen. Dass also damit eine gute Zeit für Männer beginnt, doch noch eine Frau zu finden, die (notgedrungen) bei Ihnen bleibt.

Bislang hat sich diese Hoffnung bei diesen Männern allerdings noch nicht in signifikanter Anzahl erfüllt, wenn man dem Internet glauben darf.

Zitat von ElGatoRojo:
nun, die meisten alleinerziehenden Mütter werden sicherlich einen Partner bevorzugen, der sie auch finanziell unterstützen könnte

Vielleicht gibt es das. Ich kenne nur keine einzige AE, bei der das so wäre.
Denn wenn das ein gewichtiges Anliegen ist, hätten sie ja auch beim Ex bleiben können und wären nie AE geworden.

Zitat von alleswirdbesser:
Männer, die einer AE auf der Tasche liegen, sind ….

gar nicht mal so selten.

x 3 #492


Atomicblue
Zitat von alleswirdbesser:
Also, bin AE, versorge uns selbst, habe nie einen Versorger gesucht, aber nach einer negativen Erfahrung einen Mann, der sich selbst versorgen kann. ...

Danke!
Du sprichst mir aus der Seele.

Ich handhabe es ebenso mit meinen beiden Kindern. Irgendwann mal - in weiter Ferne - ist ein Partner sicher mal wieder eine schöne Vorstellung.

Aber es muss passen und ja, er muss sein Leben im Griff haben. Auf eigenen Beinen stehen.
Ich brauche da keinen der über alles und jeden jammert oder mir /uns sagt, was wir zu tun oder zu lassen haben damit er sich gut fühlt. Oder einer der sich „einzecken“ will und uns den Kühlschrank plündert und nur unnötige Mehrkosten verursacht, aber nichts einbringt.
(Hatte eine Bekannte, der Typ verdiente recht gut, hing aber nur bei ihr und ihren Kindern in der Wohnung ab, fraß den Kühlschrank leer, duschte, schmiss seine Wäsche mit in ihren Korb aber brachte nie mal was mit, ging nie einkaufen usw. Rechnete ihr aber dauernd mit erhobenem Zeigefinger vor, wo sie noch mehr sparen könnte…sie soll sich mal an ihm orientieren, was er alles im Monat spart! Jaja! Da kann sie noch lernen! (Klar spart er eine Menge, wenn er sich woanders einnistet und durchfrisst)

Und so sehe ich es:
einen „Versorger“ brauchen wir nicht. Aber wenn, dann ein Partner, dann auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt für den anderen und seine Leistungen.

x 4 #493


Birkai
Zitat von Plague:
ausreichend alltagskompatibel ist

Für mich stellt sich die Frage, ob dies essentiell für eine liebevolle Partnerschaft ist.

x 1 #494


alleswirdbesser
Zitat von FloraVita:
Wäre für mich wie eine Teilzeitbeziehung. Nicht meins. Irgendwann auch den Alltag zusammen leben/erleben, gehört meiner Meinung nach dazu. Aber, ...

Besser als den Kindern einen Mann/eine Frau nach dem anderen vor die Nase zu setzen, finde ich zumindest. Ich habe meine Ehe und das Familienleben mit Mann hinter mir, der Wunsch das wiederzubeleben ist meinem FG sei dank weg. Was kommt, wenn alle Kinder ausgeflogen sind, wird das Leben noch zeigen, planen tue ich eh nicht mehr, bin schon mehrmals hart aufgeschlagen damit. Ich sehe im Moment zu viele Vorteile, die wir dadurch haben, warum sollte das weg und vorprogrammierte Probleme her? So verbringen wir immer ganz bewusst Zeit miteinander anstatt zusammen nebeneinander herzuwohnen.

x 3 #495


A


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