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Dating ab 35 unmöglich geworden?

N
Zitat von Sretsnovicx:
Wieviele Frauen würden sich mit jemanden Daten, der bei Mc Donalds (Beispiel) arbeitet? Oder könnten sich vorstellen später „so jemanden“ zu ehelichen?

Geh zu McD, schau auf die Ringfinger der Mitarbeiter und stell mit Erstaunen fest, dass sich offenbar doch ne Menge Frauen gefunden haben, die "so jemanden" geheiratet haben.

Dieser Red Pill Driss ist sowas von nervig. In drei Sekunden widerlegt und fünf Seiten später steht wieder derselbe shaiz da. Und es ist immer ein Burgerbräter, weil das in den USA die unterste Stufe ist. Ihr Dödels passt das ja nicht mal an das Land an, in dessen Sprachraum ihr schreibt. Das ist lazy.

Zitat von FloraVita:
Menschen an sich sind keine Einzelgänger

Stimmt, wir sind Rudeltiere und von Natur aus erstmal sozial und gruppenangepasst.

Zitat von FloraVita:
und brauchen ihre „zweite Hälfte“.

Und da scheiden sich die Geister und die Projektion beginnt. Zum sozialen Austausch und Gemeinschaftsgefühl braucht es nicht zwingend jemanden des anderen Geschlechts. Und schon gar nicht eine monogame Paarbeziehung.
Manche brauchen die, andere wiederum nicht.

Zitat von Balu85:
Ja das stimmt, aber den Luxus wie du ihn hattest, zu sagen "ich suche nicht uuuunbedingt was Festes aber wenn es passt dann bin ich dafür offen". Den haben die aller aller wenigsten Männer.

Balu85, die Gleichheit gäbe es, wenn Männer und Frauen von einer Beziehung gleichermaßen profitieren würden. Dann würden beide Geschlechter gleichermaßen dringend oder ernsthaft suchen oder könnten sich den Luxus leisten, es erstmal locker angehen zu lassen. Aber weil beim "Beziehungsnutzen" aktuell keine Gleichstellung besteht, suchen die einen häufiger, intensiver und mit mehr ernst, während die anderen abwartend, vorsichtig sind oder gar nicht suchen.

Sobald wieder beide Gruppen gleichermaßen von einer Beziehung profitieren, haben auch beide Gruppen gleichermaßen Anlass, die Verbindung zu suchen.

Zitat von Chrome:
Wir haben mittlerweile einen Geschlechterhass entwickelt und das ist so was von traurig.

Wie definierst Du denn Hass?
Die einen lehnen einfach dankend ab und gehen eher als sie bleiben.
Die anderen suchen wie verrückt, um dann mit erschreckend hoher Wahrscheinlichkeit das zu verachten und auch auszubeuten oder zu verletzen, was sie angeblich begehren.
Genauso wenig kann man ja etwas einen Geschlechterkrieg nennen, wenn nur eine Seite wegläuft und blutet.

Zitat von Chrome:
Ich ziehe meine Freundin auch zu gerne einfach Mal auf. Ärger sie etwas, da habe ich Spaß dran


Zitat von Chrome:
Sie nervt mich dafür hier und da oder geht mir wie man so schön sagt auf den Sack

Warum zieht man jemanden, den man mag, bewusst auf? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Gibt es keine weniger destruktiven Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu bekommen?
Und nervt sie Dich dann bewusst und nur durch Existenz und Sein?
Muss das dann durch Aufziehen ausgeglichen werden?

Zitat von Chrome:
Was mir aufgefallen ist, denn immerhin war ich vor meiner Beziehung auch fast 2 Jahre Single, ist, dass so viele Menschen einfach unfassbare Erwartungen haben oder Ansprüche


Zitat von Chrome:
Der Mann muss 10k im Monat verdienen, fettes Auto fahren und 190cm groß sein

Ist doch schön, wenn Menschen viel erwarten und sich nicht mit jedem Beliebigen abgeben, weil sie so bedürftig sind.
Und gibt es diese eine ominöse Frau, die die in der Manosphäre stets verbreiteten Erwartungen äußert, auch nur ein einziges Mal im realen Leben? Oder ist das die virtuelle Buhfrau, auf die sich der Hass richten kann?
Zumal diese Buhfrau ja eine ganz schöne Inflation erfährt.
Noch vor einem halben Jahr las ich überall von der angeblichen Erwartung aller Frauen nach "six-six-six", also sechstelligem Gehalt (in Dollar und brutto), 6 Fuß Körpergröße (rund 1,80 m) und wahlweise einem Sixpack oder 6 Inches Genitallänge.
Jetzt sind es sogar schon 120.000 (Dollar brutto) und 1,90 m und das Auto soll eine größere Rolle spielen als Bauchmuskeln und Genital?
Was Männer sich so vorstellen, wie Frauen sind, wenn sie wenig direkten Kontakt haben.

Zitat von FloraVita:
Ich bin mir sicher dass das keine Geschlechterfrage ist

Aus Sicht von Frauen: nein, ist es nicht.
Aus Sicht männernder Männer wohl schon: Denn da spielt Ausbildung und Einkommen der Frau ja keine, also gar keine, nie nicht, never ever Rolle. Eher ist es von Nachteil, wenn da zu viel im Kopf und auf dem Konto ist.

Zitat von FloraVita:
Wie ungesund dieses Unabhängigkeitsgeschwafel und damit verbundene Unverbindlichkeit ist, sieht man an steigender Vereinsamung und psychischer wie psychosomatischer Erkrankungen.

Ich wäre an einer Studie interessiert, die das subjektive Einsamkeitsgefühl von Singlefrauen und verpartnerten Frauen misst und den Zeitpunkt des Auftretens und Abklingens von Autoimmunerkrankungen bei Frauen. Die anekdotischen Berichte einzelner Frauen auf YT und TT weisen auf eine Tendenz hin.

Zitat von Worrior:
Ein Mensch der Anziehung, Begierde und Leidenschaft für dich empfindet würde es nie riskieren dich ins Wartezimmer zu verweisen.

Anziehung, Begierde und Leidenschaft zielt alles drei nur auf Körperlichkeit. Wenn das (neben dem Aussehen) alles ist, worauf eine Beziehung fußen soll, wird's bei Alltagsstress oder im Alter aber ziemlich unmöglich, eine Beziehung aufrecht zu erhalten.

x 6 #691


MissLilly
Zitat von Blind-Meg:
Und hast du die als "immer nur stückchenweise Honeymoon" erlebt?


Nein ganz und gar nicht, aber es war wesentlich einfacher für mich es als Honeymoon zu empfinden...auch wenn es streckenweise gar nicht so war, da schließlich auch eine LAT Beziehung nen Alltag hat Zwinkerndes Gesicht

Zitat von Blind-Meg:
Meine LAT-Beziehung ist von großer emotionaler Nähe geprägt (näher als sämtliche Nahbeziehungen, die ich hatte)


Mein emotionales Empfinden mache ich persönlich nicht von der Entfernung zu einem Menschen abhängig, sondern von seinem Bedürfnis und seiner Fähigkeit die emotionale Abhängigkeit zu mir (und umgekehrt) auszuhalten.

Zitat von Blind-Meg:
Ich frage mich, woran das liegt.


Wahrscheinlich daran dass du Nähe und Distanz anders für dich definierst als ich beipielsweise und das natürlich auch vollkommen ok ist Lachendes Gesicht

x 1 #692


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

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A
Zitat von Nalf:
Dieser Red Pill Driss ist sowas von nervig.

Aber ehrlich wahr. Wie Platte mit Sprung.

x 3 #693


FloraVita
Zitat von Nalf:
Und da scheiden sich die Geister und die Projektion beginnt. Zum sozialen Austausch und Gemeinschaftsgefühl braucht es nicht zwingend jemanden des anderen Geschlechts. Und schon gar nicht eine monogame Paarbeziehung.
Manche brauchen die, andere wiederum nicht.


Kein sozialer Austausch, keine Gemeinschaft außerhalb der Familie/Partner kann das ersetzen, was einem eine funktionierende Partnerschaft gibt. Weil, eine völlig andere Ebene und Tiefe.

Zitat von Nalf:
Ich wäre an einer Studie interessiert, die das subjektive Einsamkeitsgefühl von Singlefrauen und verpartnerten Frauen misst und den Zeitpunkt des Auftretens und Abklingens von Autoimmunerkrankungen bei Frauen. Die anekdotischen Berichte einzelner Frauen auf YT und TT weisen auf eine Tendenz hin.


Keine Ahnung was auf TT erzählt wird, weil, habe ich nicht. Auf YT schaue ich andere Sachen... Dafür ist in Berichten in z.B Ärztezeitungen, KKassenberichten u.a. immer wieder über zunehmende Vereinsamung und deren Folgen zu lesen. Sicher findest du bei Bedarf und Interesse auch Studien diesbezüglich.

#694


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
Also meinen Kindern würde ich jederzeit empfehlen, und tat es schon, erst einmal zusammen zu ziehen und den Alltag gemeinsam zu erleben, bevor man heiratet und eine Familie gründen.

Na klar, zum Familie gründen ist zusammen wohnen schon deutlich besser, das finde ich auch.
Sowohl um zu prüfen, ob man auch im Teamwork gut funktioniert (denn Familie ist Teamwork) als auch logistisch, wenn das Kind dann da ist.

Zitat von alleswirdbesser:
Aber warum muss man zwingend zusammen leben, um nicht als Schönwetterpaar wahrgenommen zu werden?

Tja, das frage ich mich auch.
Vielleicht eine Frage von Alter und/oder Lebenserfahrung?
Als 25jährige hätte Ich bestimmt auch behauptet, LAT sei Rosinenpickerei Und substanzlos.

x 2 #695


Blind-Meg
Zitat von MissLilly:
Mein emotionales Empfinden mache ich persönlich nicht von der Entfernung zu einem Menschen abhängig, sondern von seinem Bedürfnis und seiner Fähigkeit die emotionale Abhängigkeit zu mir (und umgekehrt) auszuhalten.

Wenn man Abhängigkeit durch Verbundenheit ersetzt, stimme ich 1:1 zu. Aber emotionale Abhängigkeit finde ich nicht erstrebenswert. Intensive Nähe, Verbundenheit, Commitment und Intimität kann man auch ohne emotionale Abhängigkeit erreichen.

Zitat von MissLilly:
Wahrscheinlich daran dass du Nähe und Distanz anders für dich definierst als ich

Ich differenziere vor allem zwischen räumlicher und emotionaler Nähe, aber das scheinst du ja auch zu tun.

x 2 #696


Birkai
Zitat von FloraVita:
Dafür ist in Berichten in z.B Ärztezeitungen, KKassenberichten u.a. immer wieder über zunehmende Vereinsamung und deren Folgen zu lesen

Das bezieht sich aber auf eine generelle soziale Vereinsamung. Da ist der partnerschaftliche Kontext nur ein ganz kleiner Teil davon.

x 3 #697


hotte
Zitat von FloraVita:
Keine Ahnung was auf TT erzählt wird, weil, habe ich nicht. Auf YT schaue ich andere Sachen..

Ich habe gestern auf YT verschiedene reaktionsvideos gesehen wo einmal ein Mann und in einem anderen eine Frau auf TT videos reagiert haben in denen (junge) Frauen gäussert haben was sie für die wahre männliche energie halten. Ein hat Männer konsequent als Looser abgwertet wenn sie beim date nicht bezahlen, keinen Führerschein haben oder Ohrringe tragen.

Wenn ich mir überlege was meine Ex mit alles so an den Kopf geworfen hatte in Bezug ich solle doch ein richtiger Mann werden und die Ansprüche die sie hat(te). Sie ging 20 Stunden die Woche arbeiten und beschwerte sich das sie ja für nix Zeit hätte. (Ja, ich habe im Haushalt geholfen, trotz Vollzeit job). Klar war Haushalt immer ein grosses Thema und sie war der Meinung mit allem alleine gelassen zu werden. Das zeigt doch schon eine vollkommen verquere Anspruchshaltung.
Dazu kommen die Dinge die ich während meines kurzen Ausfluges in Tinder erlebt habe, dann kann ich verstehen das die Referenz zu Red Pill immer wieder aufkommt. (Ich hoffe einfach mal das damit die gleichnamige Doku gemeint ist).

Klar kann man jetzt sagen das sich die Frauen das natürlich so aussuchen dürfen und die Männer dürfen sich entscheiden auf sowas nicht einzugehen aber gefühlt nimmt das echt zu. Die art und weise wie hier teilweise kontroverse Diskussionen geführt werden und in gefühlten persönlichen Angriffen ausarten ist ein weiteres Beispiel.

Mal ganz ketzerisch und etwas überspitzt... eine Frau die für Ihre Meinung eintritt ist "eine starke Frau" und ein Mann der das gleiche macht ist entweder "unbelehrbar" oder direkt "toxisch" (zugegeben, nicht immer, aber ich denke ihr versteht was ich meine).

x 2 #698


Worrior
Nein, es bedarf keiner Beziehung um vollständig sozialisiert zu sein.
Nicht in einer Beziehung zu sein bedeutet auch nicht gleich einsam zu sein.
Das sind gesellschaftliche Dogmen die, warum auch immer, auferlegt werden.
Mein Selbstwert und meine Lebensfreude und Lebensqualität ist nicht davon abhängig wie andere mich sehen.
Der Großteil der Beziehungen die ich um mich herum sehe sind nicht zwingend erstrebenswert.
Trotz alledem glaube ich an gesunde, lebensbereichernde Beziehungen.
Single zu sein bedeutet auch nicht ohne emotionale Nähe und gemeinsame 6ualität zu leben.
Damit meine ich nicht ein Besuch im B. oder ausschließlich 6 mit sich selbst.
Vereinsamung findet statt wenn das soziale Umfeld wegbricht und keine neuen soziale Kontakte generiert werden.
Natürlich gibt es unfreiwillige 6uelle Enthaltsamkeit und das kann dann durchaus zu einem emotionalen Mangel führen.

x 5 #699


MissLilly
Zitat von Blind-Meg:
Aber emotionale Abhängigkeit finde ich nicht erstrebenswert.


Das Gefühl emotionaler Abhängigkeit ist für mich kein Gefühl auf dessen erreichen man hinarbeiten kann. Es ist entweder da oder nicht da. Und nur weil mich mich emotional abhängig fühle und von meinem Gegenüber genauso empfunden wird, bedeutet das ja noch lange nicht, dass ich ohne diesen Menschen an meiner Seite nicht existieren kann, sondern es schlicht und ergreifend nicht will!

Zitat von Blind-Meg:
Intensive Nähe, Verbundenheit, Commitment und Intimität kann man auch ohne emotionale Abhängigkeit erreichen.


Natürlich geht das auch ohne. Aber nicht jeder kann halt die gleiche Dosis davon ab Zwinkerndes Gesicht Ist ja auch vollkommen ok, aber für mich eben nicht erstrebenswert Lachendes Gesicht Liegt wahrscheinlich daran das das "bare minimum" noch nie so meins war 😅

Zitat von Blind-Meg:
Ich differenziere vor allem zwischen räumlicher und emotionaler Nähe,


Ja, so verstehe ich dich auch.

Zitat von Blind-Meg:
aber das scheinst du ja auch zu tun.


Ne, denn eben genau das tue ich nicht Zwinkerndes Gesicht

#700


K
Zitat von hotte:
Ich habe gestern auf YT verschiedene reaktionsvideos gesehen wo einmal ein Mann und in einem anderen eine Frau auf TT videos reagiert haben in denen ...

Das ist aber imho undifferenziert. Du schließt ubd verallgemeinerst von deiner subjektiven Erfahrung mit deiner Ex auf andere Frauen. 🤷‍♀

x 1 #701


hotte
Zitat von kata_smiles:
Das ist aber imho undifferenziert. Du schließt ubd verallgemeinerst von deiner subjektiven Erfahrung mit deiner Ex auf andere Frauen. 🤷‍♀

Jein... ich verstehe woraus du hinaus willst... aber ich habe mehrere bereiche genannt... besagte social media videos, erfahrungen mit anderen Frauen auf Tinder sowie meine Ex.

Ich akzeptiere die Verallgemeinerung und habe versäumt darauf hinzuweisen das natürlich nicht alle über einen Kamm geschoren werden dürfen jedoch bestätigt dein Post doch mehr das was ich gesagt habe, oder warum hast du nur meine Ex gelesen?

Bei der Red Pill Diskussion geht es ja im endeffekt darum dass das was nicht in die eigene Argumentation passt einfach mal ignoriert wird.

#702


Blind-Meg
Zitat von MissLilly:
Und nur weil mich mich emotional abhängig fühle und von meinem Gegenüber genauso empfunden wird, bedeutet das ja noch lange nicht, dass ich ohne diesen Menschen an meiner Seite nicht existieren kann, sondern es schlicht und ergreifend nicht will!

Für mich bedeutet emotionale Abhängigkeit, dass man seine Emotionen nicht eigenständig regulieren kann, sondern dafür auf ein Gegenüber angewiesen ist, und dass die eigene Stimmungslage zu 100% von einer anderen Person abhängt, dh man kann zB nicht zufrieden sein wenn es dieser Person nicht gut geht - und zwar nicht aus Liebe, weil man für den anderen das Beste will, sondern weil man sich selbst die Erlaubnis nicht gibt. Quasi hat man kein eigenes emotionales Leben mehr, wenn man in emotionaler Abhängigkeit ist. Das führt dann oft dazu, dass man den anderen idealisiert, alles für ihn tun würde und dabei Gefahe läuft, sich selbst zu verlieren.


Zitat von MissLilly:
Natürlich geht das. Aber nicht jeder kann halt die gleiche Dosis davon ab Ist ja auch vollkommen ok, aber für mich eben nicht erstrebenswert Liegt wahrscheinlich daran das das "bare minimum" noch nie so meins war

Meins auch nicht, genau deshalb habe ich meinen Exmann verlassen. Wir haben zusammen gewohnt, waren verheiratet und haben ein Kind, also ganz viel Commitment, aber emotional war es weniger als bare minimum. Ich bin da emotional verhungert. Und das ist jetzt 100% anders, bei 80km Distanz an 4 Tagen in der Woche. Jetzt habe ich mehr von alldem, bin emotional rundum versorgt, committed und fühle mich geliebt und nah. Das würde sich nicht besser oder enger oder näher anfühlen, wenn er meinen Dreck wegputzt oder ich seine Socken wasche.

x 2 #703


FloraVita
Zitat von Birkai:
Das bezieht sich aber auf eine generelle soziale Vereinsamung. Da ist der partnerschaftliche Kontext nur ein ganz kleiner Teil davon.


Ob ganz klein oder doch größer, er spielt dennoch eine Rolle.

Zitat von Worrior:
Nicht in einer Beziehung zu sein bedeutet auch nicht gleich einsam zu sein.


Einige Zeitlang nicht. Aber auf Dauer...

Zitat von Worrior:
Mein Selbstwert und meine Lebensfreude und Lebensqualität ist nicht davon abhängig wie andere mich sehen.


Es geht ja nicht darum wie andere einen sehen sondern um das eigene Innenleben.

Zitat von Worrior:
Single zu sein bedeutet auch nicht ohne emotionale Nähe und gemeinsame 6ualität zu leben.


Was nicht mit Nähe und Sexualität zwischen sich liebenden zu vergleichen ist.

x 2 #704


Birkai
Zitat von hotte:
Jein... ich verstehe woraus du hinaus willst... aber ich habe mehrere bereiche genannt... besagte social media videos, erfahrungen mit anderen Frauen auf Tinder sowie meine Ex.

Social Media hat für mich so überhaupt keine Aussagekraft über irgendwas und irgendwen. Da stehen Algorithmen dahinter die dir genau das Anzeigen, was dich am längsten vorm Screen hält. Nicht mehr und nicht weniger. Klar ist eine Video zum Thema Anforderungen von Frauen viel interessanter, wenn die Dame Anforderungen jenseits jeglicher Realität hat.

Zu Tinder und Online-Dating wird hier immer wieder darauf hingewiesen, dass sich dort eh nur der Bodensatz der Damenwelt befindet (extreme Anforderungen oder Aufmerksamkeitssuchend). Trotzdem wird es dann als Vergleich heran gezogen für die Frauen von heute.

Das erscheint mir mehr als unlogisch.

Zitat von hotte:
Mal ganz ketzerisch und etwas überspitzt... eine Frau die für Ihre Meinung eintritt ist "eine starke Frau" und ein Mann der das gleiche macht ist entweder "unbelehrbar" oder direkt "toxisch" (zugegeben, nicht immer, aber ich denke ihr versteht was ich meine).

Oder Frau wird als "hysterisch" oder "unlogisch" bezeichnet. Es liegt immer daran wer auf der anderen Seite zuhört und wie wohlgesonnen er oder sie dir ist .

x 5 #705


A


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