Nalf
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Zitat von Schnuddel74:Die Frage ist doch wie Anziehung und Begierde entsteht
Schnuddel, und das ist der Unterschied zwischen Dir und einem "traditionellen" Mann. Du kannst Anziehung und Begierde entstehen lassen und die traditionellen müssen darauf achten, dass die Frau ab spätestens dem dritten Date genug davon mitbringt, dass es für ein ganzes Leben reicht.
Zitat von Birkai:Klar ist eine Video zum Thema Anforderungen von Frauen viel interessanter, wenn die Dame Anforderungen jenseits jeglicher Realität hat.
Zitat von hotte:Ein hat Männer konsequent als Looser abgwertet wenn sie beim date nicht bezahlen, keinen Führerschein haben oder Ohrringe tragen
Und das ist jetzt ein Beispiel für extreme Anforderungen?
Einen Führerschein, 24-60 Euro fürs Date und keine Löcher im Ohr?
Das erste halte ich für die Grundausstattung eines jeden Menschen auf dem Land und der meisten Menschen in der Stadt. Ich gehe als Extremansprüchlerin sogar davon aus, dass ein erwachsener Mann zusätzlich noch den Freischwimmer und einen Schulabschluss hat.
24-60 Euro fürs Date ist ein Hinweis darauf, dass die Frau auf traditionelle Rollenverteilung mit dem Mann als Ernährer steht. Das verlangen doch angeblich ganz viele Männer, dass man zu diesen Modellen zurückkehren soll. Und jetzt ist eine einzige Mahlzeit schon zu viel?
Und die Löcher im.Ohr sind eine Präferenz. So wie manche hier keine lila Haare mögen.
Das, was Dich, hotte, so richtig ankratzt, sind doch nicht die drei kleinen Anforderungen, die fast jeder Mann erfüllen kann, sondern dass eine Frau es gewagt hat, eine Gruppe von Männern als Loser abzustempeln.
Aber was wundert Dich das nach Jahrzehnten an "B*tch", "Schl*mpe" und "H*re" als Gruppenbezeichnung für Frauen?
Ich habe schon Männer ohne Führerschein gedatet und muss der jungen Frau zustimmen: Es ist eine Last. Insofern ist es kein Extremanspruch, bei einem Mann eine Grundausbildung, etwas Handgeld und ein optisch ansprechendes Äußeres zu erwarten, bevor man sich mit ihm treffen mag.
Apropos "100k+ verdienen": Was sollen denn die ganzen Frauen machen, die selbst 100k+ verdienen und nach einhelliger Männermeinung niemals einen Geringerverdienenden daten würde, aber auch ja nicht 120k im Jahr bei ihm erwarten darf? Soll sie in Teilzeit gehen, damit ein Mann zu ihr aufschließen kann? Und 100k brutto sind ja nun wirklich kein Spitzengehalt. Das ist doch normal in den meisten akademischen Berufen in der freien Wirtschaft.
"Meine" Männer haben immer deutlich weniger verdient als ich. Konnte ich gut mit leben (ich hab mir meinen Beruf ja nicht zufällig ausgesucht). Aber den Männern war es ständig peinlich. Wo dann wieder der Fisherman's Friend Spruch mehr Gültigkeit hat als "die überzogenen Ansprüche der Frauen".
Heute traue ich keinem Mann mehr zu, weniger zu verdienen, ohne darunter zu leiden bzw. diesen Umstand überkompensieren zu müssen.
Und eine Ex, die Teilzeit arbeitet und trotzdem keine Haushaltsarbeiten mag, schockiert mich jetzt auch noch nicht. Meine Ma hat viele Jahre gar nicht gegen Geld gearbeitet und hatte immer eine Putzfrau. Sie wurde wohl von meinem Vater schon in den 70ern und 80ern so sehr geliebt und versorgt, dass er sie nicht schrubben sehen wollte. Und das soll heute eine überzogene Erwartung sein? Mit wie wenig sollen sich Frauen denn noch zufrieden geben? Dann doch lieber Single.