Zitat von NurBen: Eine Frau mit 100k wird ihre Ressourcen nicht mit einen Mann teilen der für 20k bei LIDL an der Kasse sitzt.
Doch. Und zwar häufiger als man denkt.
Zitat von Balu85: hmm....das ist mehr ein Hobby
Nein. Das ist Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und Verteidigung der Demokratie.
Warum redest Du das klein?
Zitat von Balu85: Bei der Betreuung sehe ich in sehr vielen Fällen eine rege Beteiligung.
Und mein Vater hat genauso die Betreuung als Opt In verstanden wie mein Ex-Mann, dessen Gehalt nie für die Familie relevant wurde.
Außerdem rechnest Du gerade auf.
Zitat von Balu85: Joa....das machen tausende andere Mütter und Väter auch. Trotz Vollzeitjob.
Und warum sollte mein Vater stolz darauf sein, meiner Mutter ein stressiges Leben zu bereiten? Das ist doch Verwaltung von Mangel aus Engherzigkeit.
Zitat von Balu85: Sorry, aber das ist doch absoluter Blödsinn. Weil jemand nicht freudig mit dem Geldbeutel zuckt wenn es ans Bezahlen geht ist er schlecht im Bett.
Nein, die Korrelation ist absolut gegeben. Wer seine eigenen Ressourcen nutzt, um anderen eine Freude zu machen und zusammen eine gute Zeit zu haben, tut das auch im Bett.
Wer ständig aufrechnet, um ja nicht zu kurz zu kommen, tut das auch im Bett.
Und wer nur performativ bezahlt, um bei der Frau Eindruck zu schinden, ist so auch im Bett.
Und auch in allen übrigen Lebenslangen, also bei der Verteilung von Freizeit, dem Erfüllen von Wünschen, dem Setzen gemeinsamer Ziele.
Der Charakter eines Mannes lässt sich in groben Zügen in einem Restaurant abklopfen: Wie geht er mit dem Personal um? Wie kommuniziert er, wie viele Gänge gegessen werden? Äußert er seine Wünsche, ohne rumzudrucksen? Ist er beim Bezahlen souverän? Hat er einen Plan für die Stunde nach dem Essen oder muss Frau das Zepter in die Hand nehmen? Wie reagiert er auf ein "Nein danke"? Welchen Gesprächsstoff hat er sich zurecht gelegt oder spontan parat, um über den Abend zu kommen? Ist er nonchalant bei Störungen?
Was bestellt er und wie isst er?
Kann er flirten?
Da gibt's eine Menge wahrzunehmen, was sich auch im Alltag widerspiegeln wird.