×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

3162

Dating ab 35 unmöglich geworden?

T
Zitat von Nalf:
Der Charakter eines Mannes lässt sich in groben Zügen in einem Restaurant abklopfen: Wie geht er mit dem Personal um? Wie kommuniziert er, wie viele Gänge gegessen werden? Äußert er seine Wünsche, ohne rumzudrucksen? Ist er beim Bezahlen souverän? Hat er einen Plan für die Stunde nach dem Essen oder muss Frau das Zepter in die Hand nehmen? Wie reagiert er auf ein "Nein danke"? Welchen Gesprächsstoff hat er sich zurecht gelegt oder spontan parat, um über den Abend zu kommen? Ist er nonchalant bei Störungen?
Was bestellt er und wie isst er?
Kann er flirten?

Gegenfrage

#796


H
Zitat von QueenA:
In einer Partnerschaft verstehe ich Ressourcen grundsätzlich als gemeinsame Verantwortung. Wenn einer mehr hat als der andere, ist es für mich selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt. Wenn hier die Grundhaltung nicht übereinstimmt, entsteht aus meiner Sicht langfristig keine tragfähige Partnerschaft, unabhängig davon, wie sympathisch man sich sonst ist.


QeenA, seh ich auch so. Was hat Partnerschaft mit Geld zu tun.

Man möchte etwas zusammen erleben.

Wenn einer sagt kommst mit in Urlaub und der andere sagt, ich kann gerade nicht, weil nicht genug Kleingeld, dann sag ich, ich möchte gerne mit dir Urlaub machen und das Geld ist übrig, komm bitte mit.

Ist doch nicht so schwierig, wenn man eine Beziehung führt.

Ein gemeinsames Konto könnte ich mir nur in einer Ehe mit Kindern vorstellen.

Aber aus dem Alter bin ich raus.

x 2 #797


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

x 3


T
Zitat von Blind-Meg:
Das spricht die Sprache, dass Männer abwärts daten, um sich überlegen zu fühlen.

Jeder datet abwärts wenn er sich bei Amazon anmeldet.
Ich frage mich wirklich, was dich so blind macht.

#798


T
Zitat von Hübi:
Aber aus dem Alter bin ich raus.

Na dann lass dich einfach überraschen, was das Alter so zu bieten hat 😉

#799


MissLilly
Zitat von NurBen:
Wenn dem so ist, warum nimmt die Frau die 100k verdient, dann nicht den Mann mit 20k


Klar tut sie das, sofern er besser aussieht als sie und anständig „Knick knack“ machen kann Lachendes Gesicht
Gibt inzwischen genug Frauen die ordentlich Kohle verdienen, aber deswegen trotzdem nicht schöner werden 😅

x 2 #800


T
Zitat von MissLilly:
Klar tut sie das, sofern er besser aussieht als sie und anständig „Knick knack“ machen kann

Knick knack ist nie anständig 😂

#801


ElGatoRojo
Zitat von Tempest:
Knick knack ist nie anständig

.. sag niemals nie ............ 🤔

x 1 #802


N
@Ben Ich bin noch wach genug.

Deine Zahlen kommen vom statistischen Bundesamt. Bei kinderlosen Paaren verdienen 51% der Männer mehr, 12 % der Frauen sind Hauptverdiener und bei 37 % verdienen beide etwa gleich viel.

Zu der Frage, warum das so ist, hat sich sowohl die Bundeszentrale für politische Bildung als auch das WSI Gedanken gemacht. Hier die KI-Zusammenfassung der Studien "Erwerbskorrelationen in Paarhaushalten 2022" (WSI) und "Einkommens- und Vermögensungleichheit" (BpB) hinsichtlich des Geschlechteraspekts:

"Studien deuten darauf hin, dass beide Effekte eine Rolle spielen: Frauen tendieren häufiger dazu, Partner mit höherem Einkommen zu wählen (hypergamer Partnerwahl), während Männer seltener Frauen mit deutlich höherem Verdienst heiraten. Zudem wirken sich steuerliche Anreize wie das Ehegattensplitting aus, das Zuverdiener-Modelle begünstigt, und Unterschiede in Berufswahl sowie Arbeitszeit (Männer öfter in besser bezahlten Branchen)".

Männer heiraten also nicht nur seltener Frauen mit deutlich höherem Einkommen, sondern Ehen, in denen sich die zunächst "klassische" Einkommensverteilung ändert, überleben das auch seltener.

Das ifo-Institut hat noch genauer eingesehen und die Einkommensentwicklung bei Paaren untersucht (Artikel "Einkommen von Frauen sinken nach Heirat um 20%" von März 2025):

"Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich in einer Ehe die Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau vergrößern, und das unabhängig von der Geburt von Kindern“, sagt ifo-Forscherin Elena Herold.

Ein Grund für die Verringerung der Arbeitszeit seien laut der Studie Fehlanreize im Steuersystem. „Ein Viertel der Einkommensverringerung bei Ehefrauen ist auf das Ehegattensplitting zurückzuführen“, sagt Herold. Zudem seien Geschlechterrollen ein wichtiger Grund für den Einkommensrückgang. So hätten beispielsweise Frauen, die in Ostdeutschland mit moderneren Rollenbildern aufgewachsen sind, einen geringeren Einkommensrückgang in der Ehe als Frauen mit traditionellen Geschlechterrollen in Westdeutschland. Die Studie zeigt außerdem, dass die Reform des Scheidungsrechts von 2008 keinen Einfluss auf das Einkommen hat. So blieb ein geringerer Unterhaltsanspruch, der für mehr Arbeitsanreize sorgen sollte, ohne messbaren Effekt auf das Einkommen von verheirateten Frauen."

"Längsschnittstudien wie die des ifo-Instituts zeigen, dass Einkommensumkehrungen meist durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Karrierewechsel des Mannes entstehen. Frauen passen ihr Verhalten an, indem sie mehr arbeiten, doch die Anpassung dauert oft Jahre und führt zu Stress."

"Psychologische Studien (z. B. SOEP-Daten) berichten von höherem Konfliktpotenzial, Identitätskrisen beim Mann und teilweise Trennungsrisiken. Bei kinderlosen Paaren ist die Anpassung flexibler, aber traditionelle Rollenmodelle erschweren den Wechsel."

Es wäre halt schön, wenn sich die meinungsführenden Männer da auch Mal ehrlich machen würden und zugeben würden, dass ihnen die Anpassung an eine Welt, in der Geld regiert, aber sie es nicht unbedingt als Freiheits- und Machtinstrument automatisch in der Hand haben, schwer fällt und auch gar nicht erstrebenswert erscheint.
Statt dessen so zu tun, als wären Männer auf gleiche Verdienstchancen aus und würden nur durch hypergame Frauen daran gehindert, endlich in Teilzeit zu gehen oder die Carearbeit zu übernehmen, ist unredlich.


Zitat von ElGatoRojo:
Die "Emotionsregulation" macht nach deiner Ansicht die Frau?

Nicht meiner Ansicht nach, sondern nach einer Wiener Studie aus 2021 und einer WSI Studie aus 2023.

Interessant übrigens, worauf Du die Emotionsregulation als erstes beziehst: Auf die Bestätigung des Mannes in seiner Rolle, sich wichtig und gebraucht zu fühlen.

Rein anekdotisch: Mein Vater hat meine Mutter von jeder Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit freigestellt und sie hat sich sinnvoll beschäftigt und auch große Teile ihrer Zeit zur Verbesserung der Lebensqualität in der Familie verwendet. Ich habe meinen Ex von jeder Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit freigestellt und er nutzte einen Teil der Zeit, um einer Selbständigkeit nachzugehen, die kein Einkommen und keine zusätzliche Lebensqualität für die Familie generierte und auch nicht gesellschaftlich wertvoll war, ihn aber daran hinderte, mir den Rücken frei zu halten (Putzfrau managen, Einkauf organisieren, Kinderbetreuung sicherstellen und bei Ausfall einspringen, Geburtstage organisieren, Urlaub planen, kaputte Haushaltsgeräte tauschen, Autos warten etc.), stellte keine Sozialkontakte für die Familie her und musste emotional gestützt werden, statt für Frau, Kinder und Familie eine Stütze zu sein.

Und das ist nicht die Ausnahme, sondern aktuell noch die Regel.
Die Paarberater Branche geht darauf unter den Stichworten "Identitäskrise bei Erfolgsunterschieden" oder "Veränderung nach Karrierewechsel" ein.

Und die University auf Bath hat das auch untersucht, was im Spiegel so zusammen gefasst wurde:
"Die Studie aus Bath, die auf einer Befragung in 6000 Haushalten beruht, zeigte, dass es dem Mann zwar einerseits guttut, wenn die Frau dazuverdient und ihn von seiner alleinigen Verantwortung, für die Familie sorgen zu müssen, entlastet. Doch wehe, das Gehalt der Ehefrau ist zu hoch!
Sobald sie mehr als 40 Prozent zum Haushaltseinkommen beiträgt, steigt der psychosoziale Stress des Ehemanns, und zwar rasant. Er fühlt sich häufiger wertlos, traurig, verzweifelt. Frühere Studien haben Ähnliches gezeigt: etwa, dass ein zu hohes Einkommen der Ehefrau den Mann Impot. machen oder ihn sogar früher sterben lassen kann."

x 1 #803


T
Chemie ist wenns knallt, sonst wars keine. (Zitat Chemielehrer Oberstufe)
Ich sage nie nie, ich verhandele vorher. Hinterher ist es mir zu müßig...

x 1 #804


T
Zitat von Nalf:
Deine Zahlen kommen vom statistischen Bundesamt. Bei kinderlosen Paaren verdienen 51% der Männer mehr, 12 % der Frauen sind Hauptverdiener und bei 37 % verdienen beide etwa gleich viel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mackenroth-These

#805


S
Zitat von Nalf:
etwa, dass ein zu hohes Einkommen der Ehefrau den Mann Impot.. machen oder ihn sogar früher sterben lassen kann.


Werde die Studie gleich mal an meinen Mann schicken und ihm sagen, dass ich ihm zuliebe Stunden reduziere Zwinkerndes Gesicht

x 4 #806


T
Zitat von Nalf:
Frauen passen ihr Verhalten an, indem sie mehr arbeiten,

Im Gegensatz zu Männern, die tun das natürlich nie.

x 2 #807


Razor_cgn
Zitat von Zylinderella:
Bleiben menschliche Qualitäten, nicht? Eine Sichtweise, die aber oft erst im Laufe des zunehmenden Lebensalters bei vielen Menschen zunimmt. Im besten Fall. Während natürlich in der Lebensmitte Frische und Jugendlichkeit für den Mann auch von hohem Interesse ist. Ich spreche jetzt mal aus meiner ...

Optimal wäre, wenn man anstrebt möglichst viele positive Eigenschaften zu kombinieren und trotzdem nicht seine Persönlichkeit aufgibt. Es muss nicht für jeden passen, es reichen die Personen, wo es organisch passt und die sollte man festhalten. An die Biologie zahlen wir alle unseren Preis, ist nur die Frage wie man damit umgeht.

x 1 #808


MissLilly
Zitat von SchlittenEngel:
Werde die Studie gleich mal an meinen Mann schicken und ihm sagen, dass ich ihm zuliebe Stunden reduziere

😂 Sich totlachender Smiley Klatschender Smiley

#809


MissLilly
Zitat von Razor_cgn:
Optimal wäre, wenn man anstrebt möglichst viele positive Eigenschaften zu kombinieren

Optimal mal wäre es, wenn jeder das tut was er am besten kann, anstatt ständig alles gegeneinander aufzuwiegen…

x 3 #810


A


x 4