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Dating ab 35 unmöglich geworden?

T
Zitat von MissLilly:
Optimal mal wäre es, wenn jeder das tut was er am besten kann, anstatt ständig alles gegeneinander aufzuwiegen…

👍

#811


T
Zitat von MissLilly:
Optimal mal wäre es, wenn jeder das tut was er am besten kann, anstatt ständig alles gegeneinander aufzuwiegen…

👍

#812


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

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ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Und das ist nicht die Ausnahme, sondern aktuell noch die Regel.

Du schreibst allerdings auch anekdotisch "Mein Vater hat meine Mutter von jeder Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit freigestellt und sie hat sich sinnvoll beschäftigt und auch große Teile ihrer Zeit zur Verbesserung der Lebensqualität in der Familie verwendet. Ich habe meinen Ex von jeder Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit freigestellt und er nutzte einen Teil der Zeit, um einer Selbständigkeit nachzugehen, die kein Einkommen und keine zusätzliche Lebensqualität für die Familie generierte und auch nicht gesellschaftlich wertvoll war, ihn aber daran hinderte, mir den Rücken frei zu halten (Putzfrau managen, Einkauf organisieren, Kinderbetreuung sicherstellen und bei Ausfall einspringen, Geburtstage organisieren, Urlaub planen, kaputte Haushaltsgeräte tauschen, Autos warten etc.), stellte keine Sozialkontakte für die Familie her und musste emotional gestützt werden, statt für Frau, Kinder und Familie eine Stütze zu sein" und da kann man dann einfach nur sagen - dein Vater hat Verfügung über so viel Ressourcen, dass er großzügig sein konnte, aber dein Ex war schlicht ein Versager sowohl im Ressourchen-Bereich und auch noch im Persönlichen. Und nun? Genau das ist es, als was du es selbst bezeichnet hast = anekdotisch, aber weder typisch noch statistisch relevant. Einzelfälle.
Zitat von Nalf:
Sobald sie mehr als 40 Prozent zum Haushaltseinkommen beiträgt, steigt der psychosoziale Stress des Ehemanns, und zwar rasant. Er fühlt sich häufiger wertlos, traurig, verzweifelt. Frühere Studien haben Ähnliches gezeigt: etwa, dass ein zu hohes Einkommen der Ehefrau den Mann Impot.. machen oder ihn sogar früher sterben lassen kann."

Aber hallo, wer hätte das vermutet!. Kipppunkt bei 40 %? Dann wird es ja Zeit, diese Ehefrauen mit anderen Sachen als Erwerbsarbeit zu beschäftigen, damit ihre Männer nicht vor die Hunde gehen. Waren das verkappte redpiller, die diese Studie veröffentlichten?

x 1 #813


Razor_cgn
Zitat von MissLilly:
Optimal mal wäre es, wenn jeder das tut was er am besten kann, anstatt ständig alles gegeneinander aufzuwiegen…

Dann müsstest du die Egos rausrechnen, Ideen?

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MissLilly
Zitat von Razor_cgn:
Dann müsstest du die Egos rausrechnen


Welche genau ?

#815


T
Zitat von Razor_cgn:
Dann müsstest du die Egos rausrechnen, Ideen?


Man erfindet ungedecktes Geld 😉

#816


ElGatoRojo
Zitat von MissLilly:
Welche genau ?

wenn, dann beide. Yin und Yang - Sonne und Mond - Nippel und Lasche -- oder was auch immer 😎😇🤔💕

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T
Zitat von ElGatoRojo:
Nippel und Lasche

😂

x 1 #818


T
Zitat von Nalf:
Es wäre halt schön, wenn sich die meinungsführenden Männer da auch Mal ehrlich machen würden

Wir müssen uns ehrlich machen (hab ich schon öfters gehört in letzter Zeit)
Slogans sind gut, die Realität ist besser

#819


N
Zitat von ElGatoRojo:
und da kann man dann einfach nur sagen - dein Vater hat Verfügung über so viel Ressourcen, dass er großzügig sein konnte, aber dein Ex war schlicht ein Versager sowohl im Ressourchen-Bereich und auch noch im Persönlichen.

Das war mein erster Ansatz.
Dagegen sprach aber, dass er die Jahre der Beziehung und Ehe davor, als wir noch gleich viel verdienten, kein Versager war.

Zweiter Gedanke: Der Mann ist ein Psychopath, der jahrelang die Füße still gehalten hat, um dann pünktlich zur Schwangerschaft die Maske fallen zu lassen.

Aber so viele Psychopathen gibt es ja nicht auf der Welt und das ist auch nur ein bequemer Gedanke.

Und dann erfährt man rechts und links, dass es anderen Frauen in ähnlichen Konstellationen ähnlich erging.

Und dann findet man Studien wie die aus Barth oder die Studien zur Identitätskrise bei Arbeitsplatzverlust, die bei Männern wesentlich häufiger auftritt als bei Frauen.

Und dann kommt man langsam dahinter, dass die gesellschaftliche Prägung den Männern vermittelt, dass sie vor allem durch Arbeitsleistung, Einkommen und eine von ihnen abhängige Familie an "Wert" gewinnen und das ganze "Gedöns", das Frauen nachmittags nach ihrer Teilzeitarbeit oder mit Kindern veranstalten, im Grunde nur so eine Art Hobby, Frauenkrans und nicht wirklich von Wert ist.

Und dann erkennt man, warum zuverdienende Väter die Carearbeit so schlecht bis überhaupt nicht erledigen, keine Kontakte zu anderen Kitaeltern knüpfen, sich nicht bei Omas 70. Geburtstag einbringen, nicht recherchieren, wo man mit Kind schöne Urlaube verbringen kann, nicht den Wert eines gemütlichen Zuhauses und eines emotional aufgefangenen Kindes erkennen. Und sich nicht deshalb mies fühlen, weil sie die Wäsche nicht gefaltet haben, sondern weil sie an dem Tag jobtechnisch nichts gerissen bekommen haben. Weil das (neben 6 und Anerkennung durch andere Männer) eine der wenigen Quellen ist, aus denen "traditionell" (ich nenne das P-Wort hier nicht) geprägte Männer ein Wohlgefühl ziehen können.

Als Frau kannst Du da nichts machen. Denn ihn für das leckere Essen zu loben oder ihm vorzuschlagen, doch Mal was für sich zu machen, ist sogar kontraproduktiv. Und ihm zu versichern, dass er es sich aussuchen kann, ob er wieder Vollzeit arbeitet, die Familie ernährt, zuverdient oder weiter gar kein Einkommen hat, gibt ihm dann den Todesstoß.

Die Studie aus Barth hat gezeigt, dass dieser Effekt nicht eintritt, wenn der Gehaltsunterschied schon zu Beginn der Beziehung eklatant umgekehrt ist. Meine persönliche "Studie" mit der Teilnehmerzahl 1 könnte das nicht bestätigen. Auch da wurde das "Gedöns" übersehen, nicht ernst genommen oder schlicht nicht priorisiert und der Drang, gesellschaftliche Anerkennung über irgend eine Erwerbstätigkeit oder Ehrenamt oder einen Funktionärstitel zu bekommen, überwog den Drang, familiendienlich zu sein.

Mit dem Ergebnis, dass Frauen mit gutem Verdienst sich aussuchen können, ob sie einen Partner mit gleich hohem oder höherem Verdienst wählen, der seinen Job dann wichtiger nimmt als ihren und ihr das "Gedöns" überlässt. Oder ob sie gleichermaßen ihren Job und alles Gedöns selbst macht und sich zumindest den Stress, dabei auch noch einen Partner einbeziehen und emotional stützen zu müssen, spart.
Aktuell gibt es eine weltweite Tendenz zu letzterem, was (wieder ganz androzentrisch) als male loneliness epidemic besprochen wird.

Dabei ist der Knackpunkt, die echte Rollen- und freie Lebensentwurfwahl für beide(!) Geschlechter verhindert, die gesellschaftliche Prägung von Männern mit einer sehr beschränkten Sicht auf "Leistung" und "Nützlichkeit".

x 2 #820


Worrior
@Nalf
Mir gefiel Deine Beschreibung der golddiggernden tätowierten Psychobraut mit Nasenring und bunten Haaren so gut.
Ich krieg die Beschreibung leider nicht so gut hin wie Du.

x 2 #821


Fenjal
Als ob das Einkommen des Partners wichtig wäre, wer in diesen Kategorien denkt, hat schon verloren.
Ein Erwachsener sichert sein Auskommen, geschlechtsunabhängig.
Es gibt keinen Vorstoß ohne Versorgungsachse, jeder Einsatz bricht dann langfristig zusammen, wer das immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen.
Ebenso erfreulich ist die Abwertung der Väter durch die Mütter ( Psychopath, usw.) in dem Wissen, dass die Kinder zur Hälfte aus dem Erbgut eben dieser Väter bestehen.
Man glaubt es kaum.
Erneutes Schleudertrauma vom Kopfschütteln, was sind das nur für Frauen.
Offenbaren ihren Kindern... 50% von dir sind schlecht!
Narrativkrieg Ich bin die Gute, Papa ist der Schlechte.
Moral wird hier regelrecht zersetzt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Fangeisen künftig zum Schrott geworfen werden, wo sie hingehören.

x 2 #822


Fenjal
Zitat von ElGatoRojo:
Mein Vater hat meine Mutter von jeder Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit freigestellt und sie hat sich sinnvoll beschäftigt und auch große Teile ihrer Zeit zur Verbesserung der Lebensqualität in der Familie verwendet.

Na, ich würde eher sagen, dass dieser Vater die Mutter ausgegrenzt hat, kein eigenes Einkommen, kein Kollegen Kreis, keine langfristige Bewegungseinrichtung, Sinn, Kraft und Kompetenz dreht sich um Kind, Kegel und Eierkuchen?
Welche Frau möchte denn wirklich so leben? Wann endlich wird sich dieser Mist aus den Frauenköpfen verabschieden?

#823


T
Zitat von Fenjal:
Na, ich würde eher sagen, dass dieser Vater die Mutter ausgegrenzt hat, kein eigenes Einkommen, kein Kollegen Kreis, keine langfristige Bewegungseinrichtung, Sinn, Kraft und Kompetenz dreht sich um Kind, Kegel und Eierkuchen? Welche Frau möchte denn wirklich so leben? Wann endlich wird sich dieser Mist aus den ...

Ich kenne da ein paar, die genau das wollen. ggf auch ohne"Macker".
Und das Wort Beziehung ist doch schon sehr eindeutig oder?

#824


Balu85
Zitat von ElGatoRojo:
Es gibt Tage bei einer Frau, da kannst du nichts richtig machen ...........

ich weiß....werktags und sonntags.

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