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Dating ab 35 unmöglich geworden?

Balu85
Zitat von Nalf:
Ein Mann, dem die Partnerin im Restaurant das Portemonnaie unterm Tisch rüberreichen muss, damit er beim Kellner nicht doof dasteht, hat ein Statusproblem.

vom Portemonnaie rüberreichen war aber vorher keine Rede.

#826


Wurstmopped
Zitat von FloraVita:
Mal gut dass der Adel nicht immer unter sich geblieben ist...

In 90% der Fälle war es jedoch so

#827


A


Dating ab 35 unmöglich geworden?

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FloraVita
Zitat von Wurstmopped:
In 90% der Fälle war es jedoch so


Das sah man ihnen dann auch an.

x 2 #828


Wurstmopped
Zitat von FloraVita:
Das sah man ihnen dann auch an.

😄

x 2 #829


Fenjal
Zitat von Tempest:
Ich kenne da ein paar, die genau das wollen. ggf auch ohne"Macker". Und das Wort Beziehung ist doch schon sehr eindeutig oder?

Wie schaut denn dort die Beziehungserwartung aus?
Die Frau wird durch eigenes Einkommen unabhängiger, hat mehr Aussenkontakt, ist auch bei Trennung abgesichert und es gibt eine Identität jenseits von Haushalt und Mutter 👉 All das soll sie, wenn das Fangeisen zuschlägt, an der Garderobe abgeben?
Der Galan glaubt sich ansonsten bedroht, weil er an " Bedeutung" verliert, noch schlimmer, er kommt mit dem Totschlagargument, es ist besser für das Kind, wenn du zu Hause bleibst.
Getrost kann man auf solche Männer verzichten, ich nenne sie Saboteure der beruflichen Autonomie der Frau, sie verhindern Entwicklung, im Grunde schützen sie ihr Revier aber nicht die Partnerin.
Solche Typen? Persönlich 👉 geschenkt!

x 2 #830


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Da kommt es halt drauf an, ob man die Partnerin als Dienstleisterin und Ressource für sich selbst sieht oder ihr Potential (und damit auch das eigene) mit ihr zusammen entwickeln möchte.

Aber ganz ehrlich, würde dein Papa bei McDonald’s in der Küche arbeiten und 20 K verdienen, wäre das wohl kaum möglich. Hättest du dann gesagt, er hat das Potenzial deiner Mutter nicht gesehen und wollte sie putzen und in der Küche sehen, nachdem sie einen ganzen Tag auch gearbeitet hat, anstatt aie zu fördern? Ist das, also diese Großzügigkeit nicht eher die Frage des Einkommens? Der eine kann sich das leisten und steht als liebender Gönner da und der andere verdient dafür zu wenig und ist deshalb ein herzloser Ausbeuter?

x 4 #831


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Ich denke, dass in 9 von 10 Paaren vor allem die Männer es brauchen, der Mehrverdiener oder Hauptverdiener zu sein, weil in anderen Disziplinen nicht viele Ressourcen da sind und das Arbeitengehen ihnen eindeutig leichter fällt als alles andere, und aus ihrer Sicht auch mehr "wert" ist als z.B. die Emotionsregulation der Familie.

Die eindeutige Sprache, die ich im Umfeld sehe, ist dass es Frauen egal wäre, aber die Männer diese Rollenverteilung brauchen, um sich selbst als wertvoll, attraktiv, sicher und zufrieden zu empfinden.

Siehst du deinen Vater auch so?

x 1 #832


QueenA
Zitat von alleswirdbesser:
Aber ganz ehrlich, würde dein Papa bei McDonald’s in der Küche arbeiten und 20 K verdienen, wäre das wohl kaum möglich. Hättest du dann ...

Guten Morgen @alleswirdbesser

Ich glaube, das McDonald’s-Beispiel greift zu kurz. Die Frage ist weniger, ob jemand sich eine Reinigungskraft leisten kann, sondern ob in der Partnerschaft Entlastung und gegenseitige Unterstützung mitgedacht werden.

Auch wenn jemand weniger verdient, kann man Aufgaben fair teilen, Prioritäten gemeinsam setzen oder Lösungen finden, die beiden den Alltag erleichtern. Die „Reinigungskraft“ steht für mich eher sinnbildlich für Entlastung, nicht für Einkommen oder Status.

Deshalb finde ich es zu einfach, daraus eine Frage von Geld oder „Gönner vs. Ausbeuter“ zu machen. Am Ende geht es um Haltung und Miteinander.

Viele Grüße

x 3 #833


T
Zitat von Fenjal:
er kommt mit dem Totschlagargument, es ist besser für das Kind, wenn du zu Hause bleibst.

Das Argument kommt eben aus meinem Empfinden sehr oft von den Frauen selbst.
Jeder hat da aber wohl sein eigenes Nähkästchen

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Fenjal
Zitat von QueenA:
Am Ende geht es um Haltung und Miteinander.

Nicht nur, denn ohne eigenes Geld gibt es keine echte Freiheit für die Frau.
Eigenes Vermögen, eigenes Einkommen, eigene Absicherung, lassen eigene Entscheidungen über Konsum, Karriere und Risiken zu.
Ohne Einkommen kann ich ein gemeinsames Haus nicht übernehmen, muss zusehen, wie der Galan sich einnistet oder es unter den Hammer kommt.
Darum und um nichts anderes geht es!
Eine Frau braucht keine Beziehungssicherheit, denn sie ist unabhängig, hat ihr eigenes Auskommenn, sie lässt sich nicht stilllegen, sie ist kein Besitz, den der Galan finanziert.
Dass man auch heute immer noch über solche Allgemeingültigkeit diskutieren muss, es immer noch Frauen gibt, die jahrelang nicht erwerbstätig sind, es ist nicht verständlich.
Solche Frauen sind rückwärtsgerichtet und sabotieren auch den Emanzipationsgedanken.

x 1 #835


Balu85
Zitat von QueenA:
Die „Reinigungskraft“ steht für mich eher sinnbildlich für Entlastung, nicht für Einkommen oder Status.

Dennoch muss man sich diesen Luxus leisten können. Egal wer der Hauptverdiener ist.
Zitat von QueenA:
Auch wenn jemand weniger verdient, kann man Aufgaben fair teilen, Prioritäten gemeinsam setzen oder Lösungen finden, die beiden den Alltag erleichtern.

Ja sicher, aber da fangen doch oftmals schon die Probleme an. Zum einen was sind Prioritäten, das wird ja auch unterschiedlich bewertet. Und bei dem fair Teilen geht es dann teilweise weiter...dazu müssen beide auch die "Aufgaben/Tätigkeiten" des jeweils anderen sehen. Solange Kochen/Arbeiten am Haus/Garten/Kinderbetreuung/usw. immer irgendwie als "naja, das macht man ja nebenbei" betrachtet wird geht es schief.

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alleswirdbesser
Zitat von Balu85:
vom Portemonnaie rüberreichen war aber vorher keine Rede.

Würde doch keine Frau beim Daten tun.

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Wurstmopped
Zitat von alleswirdbesser:
Würde doch keine Frau beim Daten tun.

Heutzutage zahlt man ja mit dem Handy, das liegt eh auf dem Tisch, bekommt keiner mit, wer denn jetzt wirklich bezahlt

x 2 #838


alleswirdbesser
Zitat von QueenA:
Guten Morgen @alleswirdbesser Ich glaube, das McDonald’s-Beispiel greift zu kurz. Die Frage ist weniger, ob jemand sich eine Reinigungskraft ...

Zitat von QueenA:
Guten Morgen @alleswirdbesser Ich glaube, das McDonald’s-Beispiel greift zu kurz. Die Frage ist weniger, ob jemand sich eine Reinigungskraft ...

Na ja, so wie @Nalf die ehelichen Verhältnisse ihrer Eltern beschreibt, wäre das mit einem Gastojob in der Küche mit wenig Einkommen und das als Alleinverdiener kaum möglich. Und dann ist das Modell solange gut, solange man zusammen bleibt. Im Fall der Trennung verlieren beide, nicht nur die Putzfrau. Natürlich gibt es viele ältere Paare, ich kenne welche, meine Eltern gehören da nicht dazu, bei denen es so funktioniert hat, weil sie zusammen bleiben bis der Tod sie scheidet, aber eine moderne Frau denkt hoffentlich inzwischen weiter. Meine Eltern haben beide studiert und immer gearbeitet, was nicht bedeutet, dass der eine dem anderen etwas nicht gönnte. Die Rollen im Haushalt waren tatsächlich klassisch verteilt, aber das hat sich dann geändert als mein Papa in Rente ging, an da war die Küche sein Revier , bis heute mit Ü80 kocht und bäckt er besser als jede Frau in der Familie.

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Balu85
Zitat von alleswirdbesser:
Würde doch keine Frau beim Daten tun.

Ne, aber so hat es @Nalf ja auch nicht gesagt. So wie ich es verstanden habe ging es dabei ja um den Partner/Ehemann der nach außen hin den Status erhalten möchte "Der Mann zahlt"...aber heimlich kommt das Geld von der Frau. Also ums Dating ging es da ja nicht. Keine Ahnung wie oft das vorkommt. In ihrem Umfeld bestimmt 3x täglich.

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A


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