Thegirlnextdoor
Gast
Ich verstehe auch ihn - bezüglich der Überlastung und dass er angesichts seiner Disposition so nicht damit zurecht kommt.
Das nehme ich ihm wirklich nicht übel.
Es ist tatsächlich das, dass er mich jetzt in dieser schweren gesundheitlichen Lage so hängenlässt und im Stich lässt. Das ist tatsächlich sehr, sehr schlimm für mich. So etwas hätte ich andersherum niemals, niemals getan.
Zitat von Hedwig11:Bei allem Verständnis für seine Probleme mit ADS/Asperger, sollte er grundsätzlich Bereitschaft zeigen, Verantwortung zu übernehmen und an sich zu arbeiten.
Bereitschaft an sich zu arbeiten ist leider nicht da. Ok, das muss ich akzeptieren.
Dass er jetzt findet ich bin an allem und überhaupt Schuld - das kann ich momentan nur schwer akzeptieren. Bzw., wenn er so denkt, kann ich es nicht ändern, aber ich weigere mich ebenfalls, mich dem länger auszusetzen.
Ich habe tatsächlich in unserer Beziehung wahnsinnig viel versucht, um Dinge zu verändern, ihn immer wieder gefragt WAS er eigentlich möchte, ich selbst war durchaus in Therapie usw.
Dass er jetzt mich als Sündenbock für alles sieht tut mir schon weh und ist gerade in einem Moment wo ich so schwach und vollständig am Boden bin, brutal hart.
Und ja, mein Mann ist leider wirklich einer, der nachtritt wenn man am Boden liegt. Gegenüber anderen habe ich das noch nicht so mitbekommen, aber bei mir hat er das tatsächlich schon öfter gemacht.
Das finde ich schrecklich und so etwas vergisst man auch nicht mehr.
Um die Verantwortung bezüglich der Kinder will er sich sicher auf Dauer nicht drücken. Da habe ich keine Zweifel dass er sowohl zahlen als auch seinen Anteil leisten wird.
Aber was mich betrifft... ich brauche mir sicher nichts mehr zu erhoffen, und ganz ehrlich... irgendwo ist es auch okay. So weh es tut.
Aber irgendwann muss man einfach loslassen. 😔
So, jetzt geht es dann bald los... 😔