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Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

Worrior
@AndiY
Du kratzbuckelst und verrätst Deine eigenen Werte.
Das wird Dich keinesfalls anziehender für sie machen.
Handle, schaffe Tatsachen, denn ich glaube Deine Nachsicht wurde mehr als genug ausgereizt.
Sei der Mann den sie nicht erwartet hat und kein Knecht.

x 2 #1501


DiesDasAnanas
Zitat:
Ist das normal in einer Beziehung?

Finde ich nicht normal in einer Beziehung.
Zitat:
Oder in Patchwort?

Damit kenne ich mich durch eigene Erfahrungen nicht aus.
Im Umfeld allerdings laufen die Patchwork Beziehungen deutlich entspannter und vor allem liebevoller ab.
Zitat:
Bin ich noch zu sehr im Schutzmodus, oder lasse ich mir zu viel gefallen?

Ne, das hat nichts mit deinem Schutzmodus zu tun. Sei mir nicht böse, aber du hast wirklich eine schlechte Wahl bei deiner Partnerin getroffen. Dumm gelaufen, aber die Frau hat leider so gar keine realitätsnahe Vorstellungen von Kindern und wie sie eine gute Bonus-Mama sein könnte. Stattdessen stellt sie sich in Konkurrenz zu deinen Kindern. So verhält sich keine reife Erwachsene.
Da schmerzt mein Herz beim lesen, für dich und deine Mäuse.

Zitat:
Ich vergesse Streits dann leider auch immer wieder, weil ich drüber hinwegsehe oder es nicht so schlimm finde, es vielleicht der Harmonie wegen auch einfach verharmlose.

Andy, daran musst du bitte dringend arbeiten. Wenn diese Streits beispielsweise keine Lösung als Abschluss haben und die Dinge häufiger offen bleiben und nicht mehr angesprochen werden, dann führt das beim Gegenüber zu enormen Frust. Kann auf Dauer dann auch den Eindruck erwecken die Beziehung/die Partnerin ist dir nicht wichtig genug. Zum andern beraubst du dich ja selber deinem Früherkennungsalarmsignal, ob dieser Mensch den eigentlich wirklich zu dir passt.
Zitat:
Ich wünsche mir tatsächlich eine Partnerschaft mit ihr, in dem es in zwei Wohnungen funktioniert und ich sehe hier Chancen, wenn beide das wollen.

Ja, kann funktionieren, wenn beide es wollen. Der Knackpunkt ist das SIE es nicht will.
Auch wenn deine Entscheidung rein theoretisch vernünftig erscheint, so bringt diese Entscheidung dennoch keine Entspannung in die Beziehung, sondern Entfremdung.
Das soll jetzt keine Motivation sein zusammen zu ziehen...bitte nicht...ich halte das mit ihren aktuellen Vorstellungen nicht für sinnvoll.

Zitat:
Dass wir nun doch nicht zusammenziehen, fällt ihr sehr schwer.

Ja klar, wenn ich einen Partner hätte und schwanger wäre würde ich auch zusammen ziehen wollen. Der Wunsch an sich ist nachvollziehbar und verständlich das es ihr schwer fällt.
Was mich beim Lesen ärgert, ist, dass sie selbst nicht erkennen kann das ein Zusammen ziehen so keinen Sinn macht, nicht im Stande ist ihre Anteile zu sehen und stattdessen dir die ganze Schuld/Verantwortung aufbürden will.

Zitat:
Das möchte ich für uns als Paar nicht. Sie meint, dass sie „ihren Platz“ nicht findet und dass ich sie dabei nicht unterstütze.

Beim lesen kommt mir oft die Frage: War Ani eigentlich klar was es bedeutet sich für einen Partner mit Kinderanhang zu entscheiden? Ist ihr bewusst gewesen welche Rolle (Bonus Mama) sie in einem Patchwork Modell übernimmt?

Wie würde Ani "ihren Platz" den definieren und wie würde sie wollen das du sie unterstützt?
Zitat:
Ihr könnt euch vorstellen, dass der restliche Urlaub für die Kinder und mich ein einziges „wie müssen wir uns verhalten, damit Ani jetzt nicht sauer wird“ war. Sie war dann immer wieder alleine spazieren, wir haben die Ausflüge allein gemacht.

Sooo, findet sie aber auch nie "ihren Platz" innerhalb der Patchwork Familie. Das ist ja auch keine Familien-Verbundenheits-fördernde Art, mit dem Rest der "Familie" umzugehen. Sich selbst auszugrenzen, die Ausflüge nicht als Möglichkeit nutzen um sich zu integrieren und dann permanent schlechte Stimmung verbreiten.
Braucht sie diese emotionale Kontrolle so massiv über euch?

Zitat:
Sie legt es so aus, dass ich mich meine alte Familie entscheide und gegen meine neue Familie, weil ich die Verantwortung des Neuen nicht will.

Es ist doch so, dass SIE die Verantwortung für dein altes Leben nicht will. Die "alten" Kinder müssen bitte genau so funktionieren wie ihr es passt und wehe wenn nicht.

Es gibt nicht die alte Familie und die neue Familie. Allein die Denkweise ist zum schreien.
Es gibt DEINE Familie oder anders gesagt, sollte es eigentlich heißen EURE Familie und dazu gehören ALLE Kinder! Und tut mir Leid, aber ja, als Teil einer Patchwork Familie sollte man doch als normal denkender Mensch den Anspruch haben, auch für die Kinder des Partners eine liebevolle Vertrauens-und Bindungsperson zu sein. So ist das nun mal in guten Familien.

Zitat:
Später hat sie dann doch noch erzählt wie es ihr geht, und ich möchte euch mal fragen was ihr davon haltet.Sie wirft mir vor, dass ich keine Verantwortung für sie und ihr Kind übernehme - und auch in Zukunft nicht übernehmen werde und ich ja nun nur noch Besuchspapa bin.

Hast du ihr das hier nochmal erklärt?
Zitat:
Sie wollte das Zusammenziehen eigentlich zur Festigung der Beziehung und dass wir einen gemeinsamen Alltag haben. Das habe ich mir ebenfalls gewünscht. Leider besteht der Alltag mit den Kindern hauptsächlich aus Streitigkeiten, Gereiztheit, Distanz und Unzufriedenheit ihrerseits. In der kinderfreien Woche sind wir damit beschäftigt darüber zu diskutieren und nicht auf einen Nenner zu kommen.

Vlt. hilft es ja auch zu erklären, dass es kein Dauerzustand sein muss. Die Beziehungsdynamik aber erst wieder verbessert werden muss, weil es ansonsten kein Zustand ist.

Zitat:
Dass sie in ihrem zuhause eigene Routinen mit dem Kind haben wird und ich dort keine Rolle spiele.Und dass ich die Entscheidung des Nicht Zusammenziehens über Ihren Kopf hin getroffen habe, weil ich keine Kompromisse mit meinen Kindern eingehen möchte und mir meine Kinder wichtiger sind als sie und das Baby.

Sie hat natürlich recht damit, dass sie ihre tägliche Routine unabhängig von dir gestalten muss und ich kann verstehen, dass sie sich das anders gewünscht hat.

Spannend ist, das auch in dieser Aussage der Machtkampf und Konkurrenzkampf wieder deutlich wird.

Oder die Aussage über deinen Mangel an Kompomissbereitschaft, aber wie sieht es den mit ihrer Kompromiss Bereitschaft aus?
Situation mit Kind:
Zitat von AndiY:
Es wäre auch nicht in ihrem Sinne gewesen wenn ich im KiZi schlafe. Das Kind hätte einfach funktionieren müssen.

Zitat:
Da kam die Große plötzlich zu mir rüber und fragt, ob sie kurz bei mir einschlafen darf, weil sie sich gruselt. Klar, kein Problem.Als Ani ins Zimmer kam, hat sie verlangt, dass das Kind gehen soll. Ich meinte daraufhin, dass sie kurz vorm einschlafen ist und ich sie in 5 Minuten rübertrage. Kind lag auf meiner Seite des Bettes, ihre Seite war frei. Das hat sie nicht akzeptiert. Sie hat gefragt „ist das dein Ernst, soll ich mich da jetzt mit dazuquetschen?“. Daraufhin hat sie das Kind gebeten zu gehen. Als sie kurz nicht reagierte (weil schläfrig), ist sie ausgerastet, hat ihre Decken, Kissen geholt und ist ins Wohnzimmer gegangen - sehr laut, mit Türen knallen.

Die Frau hat keine Ahnung von einfühlsamer Kindererziehung. Tut mir leid, aber es ist absolut daneben sich so dermaßen in den Vordergrund drücken zu wollen, wenn auf der anderen Seite ein ängstliches Kind ist welches gerade Schutz und ein Sicherheitsgefühl braucht.
Das da so gar kein Fürsorge-Instinkt einsetzt und kein Kompromiss möglich ist, ist wirklich erschreckend.

Thema Wohnung:
Sie möchte zusammenziehen, Du möchtest zwei getrennte Wohnungen. Egal wie, einer wird also immer unglücklich sein. Statt jetzt nach Kompromissen zu suchen, wie du bereits einen vorgeschlagen hast, wird aber auch dieser Versuch wieder boykottiert. Es gibt also wieder kein Kompromiss, dafür dann aber emotionale Erpressung
Zitat:
In dem Zusammenhang hat sie angekündigt, dass sie eine Freundin bei der Entbindung dabei haben möchte. Das finde ich total daneben und hat mich sehr verletzt. Sie meinte dazu nur „naja, ich überleg es mir, aber du bist ja selber Schuld und du bist grade halt nicht mein „Safe Space“.

Sry. Sie ist jetzt auch nicht so meine Definition von "Safe Space" und ich finde das schon ne harte Nummer.
Zitat:
Das Kind war hellwach und verstand die Welt nicht. Wir sind dann ins Kinderzimmer, ich hab ihr die Situation erklärt. Daraufhin kam Ani zu uns nochmal rein, fragt „willst du denn garnicht das Problem besprechen? Willst du das jetzt ernsthaft so weitermachen und mich hier stehen lassen?“. Ich meinte, wir können später darüber sprechen. Wieder Tür zugeknallt.

Ohne Worte.
Zitat:
Später haben wir darüber gesprochen - sie fühlt sich verraten, dass das Kind „in ihrem Bett“ lag, dass sie keinen Platz „in ihrem Bett“ hatte, dass ich nicht bereit war das mit ihr zu besprechen, dass ich es nicht für nötig gehalten habe zu ihr zu kommen und ihr die Situation zu erklären. Daraufhin wollte sie noch Abends abreisen.

Die Frau braucht einen Crashkurs in Empathie.
Hast du ihr erklärt, dass Kinder nun mal nicht immer funktionieren müssen und es im Alltag mit Kindern immer wieder zu ungeplanten, unvorhergesehenen Situationen kommt auf die direkt reagiert werden muss. Hast du ihr erklärt das sich ein Kind niemals dafür entschuldigen muss Schutz bei seinen Eltern oder Vertrauenspersonen zu suchen? Das die Emotionen gerade Emotionen wie Angst immer VOR den Befindlichkeiten der Erwachsenen stehen und wir als Eltern und Stiefeltern in der Verantwortung stehen, dem Kind da durch zu helfen? Und wenn es bedeutet das es ne halbe Stunde mit im Bett schläft oder du im Kinderzimmer bist..so what?!

Das ist kein Verrat, das ist Elternschaft und obendrein auch Menschlichkeit.

Schade das sie davon offenbar nichts versteht, aber ich hätte an deiner Stelle sehr deutlich gemacht was ich von ihrer Einstellung und ihrem Verhalten denke.

Zitat:
Sie hatte gehofft, dass mit einem Zusammenziehen 1. ich mehr Zeit für sie habe und 2. sie mehr Zeit für sich hat. Dass sie in dem Babyjahr noch ihrem Hobby nachgehen (reiten) kann.

Irgendwie gehts mal wieder nur um sie in ihrer Vorstellung der Vorteile.

Also ich hab ne Bekannte die reitet und die hat das für das Babyjahr aufgegeben. War einfach zu stressig, trotzt Partner im Haus, war es auch aufgrund der Stillzeit einfach nicht möglich. Ja leider, aber gerade im Babyjahr sollte man Prioritäten setzten und da ist dann erstmal das Baby Nr.1...in den meisten Fällen.
Zitat:
Weil ich sie so im Alltag besser unterstützen und entlasten kann und es finanziell auch einfacher ist. Sie hält mir vor, dass sie nun in ihrer Wohnung weniger Zeit für sich hat „weil ich mich ja um alles alleine kümmern muss“ und wahrscheinlich ihr Hobby erstmal aufgeben muss.

Die Ärmste... mein Gott... 🙄 sie wird jetzt erstmal Mutter und unabhängig davon, ob der Partner mit in der Wohnung wohnt oder nicht, wird es wie ein 6er im Lotto sein, wenn sie es schafft genug Zeit zu haben ihr Essen auch wirklich noch warm zu essen....mal übertrieben gesagt.

Ein Partner im Haushalt kann dennoch viel erleichtern, gerade auch im Wochenbett.
Da könnt ihr euch aber vlt. absprechen, wenn du in der Anfangszeit Urlaub nimmst?
Zitat:
Im gleichen Zuge findet sie es unfair, dass ich in dem „getrennten Leben“ ja viel mehr Zeit und Freiheiten für mich habe und dass sich mit dem Baby für sie so viel ändert und ich mich nun der Verantwortung entziehe, dass sich für mich etwas ändern wird. Sie findet es unfair, dass ich mein Leben einfach wie bisher so weiterleben kann. Was ich überhaupt nicht so sehe. Von der Abmachung, dass ich in der kinderfreien Woche bei ihr bin und sie mich in der Kinderwoche besuchen kommt, hält sie nichts.

Ja, da sind wir wieder bei der fehlenden Einsicht warum die Situation überhaupt so zustande kommt und dann gehts direkt über zu fehlenden Kompromissen.

Wäre Paartherapie eigentlich mal was für euch ? So als Hilfestellung sich in die Patchwork Familien Themen einzubinden. Als Sicherheit für dich nicht immer emotional eine Einfangen zu müssen und ständig an allem Schuld zu sein. Vlt. als Plattform um auch für deine Sicht und Wünsche ein aufmerksames Ohr zu haben?

Aktuell ist es ja so, es ist völlig egal was du sagst, wie du dich verhält oder fühlst, so lange du nicht exakt das tust was sie will ist es falsch.
Sie nimmt das Baby schon jetzt als Druckmittel (Geburt), wie sieht es dann wohl erst mit den Umgangszeiten nach der Geburt aus.

x 6 #1502


A


Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

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Plague
Zitat von Lilli2:
Das verstehe ich bei Kindern mit ADHS, nicht bei Erwachsenen.

Nicht jede/r Erwachsene mit AD(H)S hat die Chance genutzt, mit zunehmendem Lebensalter hilfreiche Kompensationsstrategien zu entwickeln.

x 4 #1503


W
Zitat von Scheol:
Ich finde das, was man hier liest, nicht passend.

sehe ich auch so. Jedes Kind darf so unbeschwert wie möglich aufwachsen. Ich kenne Fälle, wo die Kids aufgrund der unangenehmen Spannung zum neuen Partner auch zunehmend die Besuche vermieden haben. Und ich hoffe, du schützt sie zukünftig stärker davor, sich regelmäßig in ihrem Zuhause so fühlen zu müssen, wie sie sich in diesem Urlaub fühlen mussten.

Es gibt Kinder, die tatsächlich regelmäßig mit ihrem Verhalten klar zu verstehen geben, dass sie - grade wenn neue Partner ins Spiel kommen - die erste Geige spielen wollen. Das erfordert einen anderen Blick, hier tritt die Erwachsene aktiv mit den Kindern in Konkurrenz. Und diese sind zukünftige Geschwister ihres Bauchzwergs, schade, dass sie dafür aktuell keinen Blick hat.

Falls ich es überlesen habe - hat sie ein eigenes Pferd?

x 6 #1504


DiesDasAnanas
Zitat von Waterfall:
Und ich hoffe, du schützt sie zukünftig stärker davor, sich regelmäßig in ihrem Zuhause so fühlen zu müssen, wie sie sich in diesem Urlaub fühlen mussten.

🎯🎯🎯Danke!
Zitat von Waterfall:
Das erfordert einen anderen Blick, hier tritt die Erwachsene aktiv mit den Kindern in Konkurrenz. Und diese sind zukünftige Geschwister ihres Bauchzwergs, schade, dass sie dafür aktuell keinen Blick hat.

👍

x 3 #1505


MissLilly
Zitat von Waterfall:
Und diese sind zukünftige Geschwister ihres Bauchzwergs, schade, dass sie dafür aktuell keinen Blick hat.


Oh ich denke das sie sehr wohl einen Blick dafür hat, nur bringt das halt wenig wenn die Geschwister des Bauchzwerg von ihr mehr als Konkurrenz, denn als (leibliche und gleichwertige) Geschwister betrachtet werden!

x 2 #1506


L
Zitat von Plague:
Nicht jede/r Erwachsene mit AD(H)S hat die Chance genutzt, mit zunehmendem Lebensalter hilfreiche Kompensationsstrategien zu entwickeln.

Aber nicht jeder ärgert sich überhaupt darüber wenn ein Kind Angst hat und ins Bett zum kuscheln kommt. Wer sich nicht ärgert, muss nichts kompensieren. Das ist eine Frage von Erwartung, Charakter, Einstellung.
Selbst wenn man davon ausgeht, dass Türenknallen etc. vielleicht von ADHS beeinflusst ist weil man impulsiver reagiert hat das tagelange motzen danach nichts damit zu tun. Auch ADHSler können reflektieren. Sie findet ihr Verhalten aber auch im Nachhinein völlig in Ordnung und entschuldigt sich nicht.

Ich würde das anders bewerten wenn sie sich am nächsten Morgen entschuldigt hätte und gemerkt hätte, dass die Pferde mit ihr durchgegangen sind. Sie hatte aber tagelang schlechte Laune und fühlt sich voll im Recht....

x 7 #1507


MissLilly
Ich kann mich den Worten von @Lilli2 nur voll und ganz anschließen!

x 2 #1508


Vajana
Kurzes OT: Ich bin gelassen, aber eindeutig genervt, wie das Thema Adhs hier aufgegriffen wird. Nicht umsonst werden einige erst als Erwachsene diagnostiziert. Es ist noch lange nicht jeder Adsler ein Pflegefall Zwinkerndes Gesicht

x 5 #1509


alleswirdbesser
Zitat von Vajana:
Es ist noch lange nicht jeder Adsler ein Pflegefall

Es geht ja auch nicht um jeden, sondern um Ani. Die Krankheit gehört zwar zu einem Menschen dazu, aber nicht der Mensch der Krankheit, denn einen Menschen macht noch viel mehr aus - sein Charakter, seine Erziehung, Kultur, Werte, Wissen, Interessen usw. Und deshalb ist ein ADHSler nicht wie jeder andere ADHSler, außer der Krankheit ist da noch jede Menge Mensch. So wie ein Kind noch lange kein Erwachsener ist und auch keine Maschine, die man abends nach 5 Minuten Vorlesen ausschalten kann.

x 3 #1510


B
Zitat von alleswirdbesser:
So wie ein Kind noch lange kein Erwachsener ist und auch keine Maschine, die man abends nach 5 Minuten Vorlesen ausschalten kann.

Ot: nice, das wäre echt manchmal cool, so ein Ausschalter Grinsendes grünes Gesicht

x 1 #1511


L
Zitat von Vajana:
Es ist noch lange nicht jeder Adsler ein Pflegefall


Da hast du recht. Adhsler sind oft besonders kreativ, spontan, lösungsorientiert und finden vor allem oft innovative Lösungen die vom gewohnten abweichen. Auch besonders viel Empathie wird ihnen zugeschrieben. Sie lassen sich leicht auf neues ein, bringen viel Energie mit. Ich vermute in Chefetagen sind davon recht viele anzutreffen.

Also nein, ich sehe ADHS nicht als "Krankheit". Und ohnehin sind es erstmal Menschen mit ihrem Charackter und Ecken und Kanten. ADHS ist ein kleiner Teil. Und jeder ist anders. Empathisch scheint Ani nicht zu sein. Oder sie nutzt die Fähigkeiten zur Manipulation. Das kann auch vorkommen. Wenn man besonders gut Emotionen wahr nimmt kann man das auch zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Da wären wir wieder bei Charakter....

x 2 #1512


D
ich vermute mal sollte sich Ani äußern, würde das ganze einen anderen Lauf nehmen

x 3 #1513


alleswirdbesser
Zitat von BernhardQXY:
Ot: nice, das wäre echt manchmal cool, so ein Ausschalter Grinsendes grünes Gesicht

Hätten sich die Teenies für ihre Eltern sicher auch gewünscht 😁

x 1 #1514


Plague
Zitat von Lilli2:
Da wären wir wieder bei Charakter

Frau kann auch Läuse und Flöhe haben. 😎

Die Frau scheint ein Problem damit zu haben, dass sie dem TE gegenüber den Kindern nicht wichtig genug sein könnte, zu kurz kommt bzw. sich in Konkurrenz zu den Kindern sieht. In Kombination mit der anscheinend selektiven Empathie ließen sich schon einige Schlussfolgerungen bzgl. der Persönlichkeitsstruktur ziehen. Das ADHS könnte die ganze Sache dabei noch zusätzlich katalysieren.

x 2 #1515


A


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