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Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

Lukrethia
Eine Frau, die sich in einer kriselnden Partnerschaft als Schwangere ein Pferd kauft und damit auch noch einen finanziellen Engpass provoziert, ist instabil und verantwortungslos. In so einer Situation kaufe ich mir wahrscheinlich nicht mal einen Hamster. Da geht es nur darum, dass sie etwas haben möchte- und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Selbst wenn es sich finanziell locker ausgehen würde - ein Tier kostet Zeit und als Elternteil eines Neugeborenen, das man mutmaßlich alleine großziehen möchte/will/muss, hat man die nicht. 30min zum TE zu fahren ist unzumutbar, aber 45 min in den Stall fahren klappt dann? Also da geht's doch wirklich nur um die eigenen Befindlichkeiten und nicht darum, Kompromisse zu finden.
Warum tust du dir das weiter an @AndiY ?

x 8 #1546


alleswirdbesser
Zitat von Lukrethia:
ein Pferd kauft und damit auch noch einen finanziellen Engpass provoziert,

Und das ohne Rücksprache mit dem Mann, der demnächst als Alleinverdiener fungieren sollte.

x 4 #1547


A


Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

x 3


alleswirdbesser
Ich sehe bei ihr auch kein „Wir“ Agieren, kein Team Denken, selbst dann, wenn es die Bonuskinder gar nicht betrifft.

x 4 #1548


ElGatoRojo
Zitat von Lukrethia:
Eine Frau, die sich in einer kriselnden Partnerschaft als Schwangere ein Pferd kauft und damit auch noch einen finanziellen Engpass provoziert, ist instabil und verantwortungslos. In so einer Situation kaufe ich mir wahrscheinlich nicht mal einen Hamster.

👍🎯

x 2 #1549


alleswirdbesser
Zitat von alleswirdbesser:
Und das ohne Rücksprache mit dem Mann, der demnächst als Alleinverdiener fungieren sollte.

Wenn ich weiter darüber nachdenke, wirft sie dem TE vor, den Umzug nun doch abgeblasen zu haben, weil es mit dem Patchwork nicht funktioniert. Und das ohne ihrer Zustimmung. Sich ein ganzes Pferd ohne jegliche Absprache zuzulegen und das im Januar, wo es schon heftig kriselt, in der Annahme, dass der TE finanziell, zeitlich und mit Verzicht auf Paarzeit mitzieht. Wenn aber der TE ankündigt Zeit mit seinen Töchtern verbringen zu wollen, passt es auch nicht, weil dann würde er sie ja allein lassen. Umgekehrt kein Ding, sie fragt gar nicht erst, anders als Andy und die Kinder. Pferd hat offenbar einen anderen Stellenwert. Sie legt alles fest, im Alleingang und wenn es nicht so läuft wie sie es will, wird subtil bestraft. Was kommt, wenn das Baby da ist?

x 6 #1550


A
Zitat von Ella:
Was hältst du davon, ihr genau diesen Text zukommen zu lassen. Ungekürzt und nicht geändert. Das fände ich gut, anstatt ihr blabla zu schicken. ...


Ich denke sie wird darauf (sinngemäß) reagieren mit

„naja du bist ja selber Schuld. Und was kann ich jetzt dafür? Mir geht doch grade viel schlimmer, aber das ist dir ja egal“

ich schreibe grade seit 2h mit ihr. Ich würde es gern mit euch teilen, deich einiges nicht gut nachvollziehen kann. Klingt alles sehr nach Angriff.

x 1 #1551


A
Zitat von alleswirdbesser:
Und das ohne Rücksprache mit dem Mann, der demnächst als Alleinverdiener fungieren sollte.


Also die Rücksprache ist in dem Sinne erfolgt, dass ich sie gefragt habe ob es finanziell und logistisch machbar ist.was sie bejahte. Ich muss sagen, dass sie beim Kaufpreis erst gelogen hat. Als ich sie fragte was so ein Pferd kostet, meinte sie, „ach naja, die Besitzerin will es eh loswerden und bla, das ist nur Summe X“
Naja, am Ende hat sie auf mein Nachfragen hin (ich kenn mich etwas aus, in meiner Ehe hatten wir mehrere Pferde) gebeichtet, dass der Betrag X dann doch monatlich für ein Jahr in Raten zu zahlen sei.
Also wir haben es besprochen. Ich habe es ihr nicht ausgeredet - hätte ich eh nicht können. Die Konsequenzen sollte sie als Erwachsene mit Erfahrung absehen können. Und falls nicht ist es ihre Konsequenz das Pferd wieder zu verkaufen.

#1552


Winza
Zitat von AndiY:
Wenn ich mich trenne, ist das ihr Beweis, dass ich sie sitzen lasse und mir nicht genug Mühe gebe.

Deswegen bleibst du.
Ani mag ein Problem haben.
Du auch.

x 10 #1553


E-Claire
Zitat von AndiY:
Wenn ich mich trenne, ist das ihr Beweis, dass ich sie sitzen lasse und mir nicht genug Mühe gebe.

Dein Grund, Dich nicht zu trennen, ist, weil sie sonst denken würde, es reicht nicht…

Was ist das denn für ein Verantwortungsherumgeschiebe.

Du lässt sie sitzen, wenn man es denn so kindisch nennen will, aber doch nicht das Kind.

Was müsste denn passieren, damit du dich trennst?

x 5 #1554


ElGatoRojo
Zitat von alleswirdbesser:
Pferd hat offenbar einen anderen Stellenwert.

Zitat von AndiY:
in meiner Ehe hatten wir mehrere Pferde)

Nun ja - dann kannstest du ja das Pferdeproblem. Sehenden Auges das zweite Mal in die gleiche Verpflichtung für die Amazone - dann man viel Glück noch weiterhin

x 3 #1555


Lukrethia
Zitat von AndiY:
Also wir haben es besprochen. Ich habe es ihr nicht ausgeredet - hätte ich eh nicht können. Die Konsequenzen sollte sie als Erwachsene mit Erfahrung absehen können. Und falls nicht ist es ihre Konsequenz das Pferd wieder zu verkaufen.

Ihr habt das nicht besprochen.
Sie hat es dir gesagt und dann hast du ein paar Fragen gestellt.
Wenn du es ihr eh nicht ausreden oder etwas ändern hättest können, nennt man das nicht "etwas besprechen". Auch nicht Rücksprache. Du wurdest informiert. Über die Tatsachen in Kenntnis gesetzt. Such es dir aus. Besprechen schaut anders aus. Deine Meinung ist keinen Pfifferling wert, nicht mal die Wahrheit.
Aber in einem hat sie recht: du bist selber schuld, du lässt das alles mit dir machen. Bloß nicht anecken, dann könnte sie weg sein. Die Grenze ziehst du nur bei deinen Kindern und auch diese überschreitet sie ja permanent.

x 9 #1556


A
Zitat von E-Claire:
"du kannst dich nicht so fühlen, weil (...)." So funktionieren Emotionen nicht und vor allem so funktioniert der Umgang mit anderer ...




Ja, na klar. Aber was, wenn diese Emotionen gegen eine selbst gerichtet sind? Dann bin ich in ihren Augen der Verursacher der Situation. Die fühlt sich verletzt und zurückgewiesenn und hat 2 Strategien 1. - sie greift mich direkt an oder 2. sie zieht sich zurück
Ich bekomme es nicht hin da liebevoll drauf zu reagieren und sie abzuholen. Ich gestehe ihr alle ihre Gefühle zu, habe aber das Problem mit ihrem dazugehörigen Verhalten.

Beim Thema Pferd ist sie sauer auf mich, weil sie sich das Tier gekauft hat um bei mir nicht so alleine zu sein. Jetzt macht das alles keinen Sinn mehr und sie möchte es zurückgeben. Sie ist sauer, dass sie damit nun alleine den Aufwand hat. Sie wirft mir vor, dass ich mich auf der Verantwortung für das Projekt ziehe.
„Und ja, ich find, sich da jetzt aus der Verantwortung zu ziehen, damit machst du's dir sehr einfach.“

Sie haben gestern noch sehr lange geschrieben. Da sind so Sätze dabei wie:

„Nein, du übernimmst keine Verantwortung, für die Verletzungen, die du zufügst, dass du manchmal sehr feige bist. Du ziehst die falschen Schlüsse, zu meinem Verhalten und meinen Emotionen. Ich habe diese Gefühle nicht, um dich zu bestrafen. Sowas sinnloses. Aber dein Verhalten führt nicht dazu, dass ich dir vertrauen kann, mich bei dir sicher fühle, mich auf dich verlasse. Wie sollte ich mich deiner Meinung nach Verhalten?„

Oder
„Ich finde du belügst dich selbst, wenn du sagst, dass dass wir Teil deiner Prioritäten sind aber dass du nicht mehr geben kannst und dass da Platz für uns ist. Du belügst dich selbst, wenn du sagst, dass du Angst um uns hast und Verantwortung übernimmst.“


Zum Thema wie es weitergeht:

Mit der Entscheidung getrennter Wohnungen „hast deine Prioritäten deutlich gemacht, mir und underem Baby unsere Position gezeigt. Dementsprechend auch mein Verhalten und meine Emotionen. Ich finde schade, dass mein Baby und ich hinten runterfallen. Das war immer meine Angst, aber das muss ich akzeptieren. Es war naiv von mir zu glauben, dass du als Vater für unser sein wirst“

„ Ich sehe dabei aber zusätzlich auch deinen fehlenden Einsatz zur Zusammenführung und Integration mit mit und deinen Kindern. Du hast nicht versucht es zu ermöglichen. Dann bleib mit den Kindern allein.“

#1557


A
Ich hab ihr auf Ihre Sorge hin, dass sie alleine mit dem Kind ist versprochen:

Ich hab ihr auf diese Sorge hin versprochen:

„Ich möchte für dich und unser Kind da sein. In der Kinderfreien Woche sowieso. Im
Wochenbett habe ich meine Kinder bereits größtenteils abgegeben. In der Kinderwoche kannst du unsbesuchen kommen, die Kinder freuen sich doch darauf Zeit mit ihrem Geschwisterchen zu verbringen. Wenn unser Kind größer ist, kann es die KinderWochenenden auch hier verbringen, dann hast du Zeit für dich. Also bin ich trotzdem 10-11 Tage von 14 Tagen bei euch.
Dass du das als „Hobby, wenn es grade mal passt“ degradierst, finde ich hart. Am Ende ist es deine Entscheidung als Mama wie du es handhabst. Aber ich würde es mir so sehr wünschen, dass wir das hinbekommen.“

Darauf kommt dann:

„schön ausgerechnet. Wie aus dem Labor. Du möchtest für uns da sein, bist es aber jetzt schon nicht…“

„Ich baue nicht auf jmd, auf den ich mich nicht verlassen, dem ich nicht vertrauen kann. Das kostet mich zu viel Kraft.“
Danach:
„Ich wünschte, es wäre nicht so schmerzhaft und ich wünsche mir, dass ich irgendwann aufhören zu weinen und schon schlafen kann.“

Und dann aber:
„Ich bräuchte dich auch jetzt schon, ich bräuchte dein Interesse, ich bräuchte deine Zuneigung, deine Nähe, dein Verständnis, deinen Rückhalt.“ „Aber du bist nicht da“
„So sehr es mich verletzt und traurig macht, ich habe darauf keinen Einfluss.“

„Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe. Du bist selbstgerecht und machst es dir sehr leicht. Du sagt immer, du willst nicht, du kannst nicht, das ist nicht dein Problem.“


Aus meinem Vorschlag macht sie dann:
„Das was du schreibst sind Forderungen und Ansprüche, die du stellst. Das hat mit Unterstützung nichts zu tun.„

#1558


E-Claire
Zitat von AndiY:
Ja, na klar. Aber was, wenn diese Emotionen gegen eine selbst gerichtet sind? Dann bin ich in ihren Augen der Verursacher der Situation. Die fühlt sich verletzt und zurückgewiesenn und hat 2 Strategien 1. - sie greift mich direkt an oder 2. sie zieht sich zurück
Ich bekomme es nicht hin da liebevoll drauf zu reagieren und sie abzuholen. Ich gestehe ihr alle ihre Gefühle zu, habe aber das Problem mit ihrem dazugehörigen Verhalten.

Du darfst auf mich sauer sein, aber bitte nicht so - ist was ich lese. Sei mir nicht böse, aber ich finde Dich sehr widersprüchlich und nicht aus der Deckung kommend.

Mich würde interessieren, wie in Deiner Vorstellung sie mit einer negativen Emotion zu Dir so umgegangen werden müsste, dass es für Dich leichter wird.
Wenn ich auf jemanden sauer bin, dann gehe ich entweder zu demjenigen und drücke das aus und sage, was mich daran gestört hat, also das, was Du als Angriff bezeichnest. Oder aber ich ziehe mich zurück, um eben über Ruhe meine Emotionen der jeweiligen Situation selbst zu regulieren, was bei Dir Gefühle von Liebesentzug hervorruft.
Wie müsste es laufen, so dass Du besser damit umgehen könntest? Was sind da Deine Vorstellungen?

Zitat von AndiY:
„Nein, du übernimmst keine Verantwortung, für die Verletzungen, die du zufügst, dass du manchmal sehr feige bist. Du ziehst die falschen Schlüsse, zu meinem Verhalten und meinen Emotionen. Ich habe diese Gefühle nicht, um dich zu bestrafen. Sowas sinnloses. Aber dein Verhalten führt nicht dazu, dass ich dir vertrauen kann, mich bei dir sicher fühle, mich auf dich verlasse. Wie sollte ich mich deiner Meinung nach Verhalten?„

Ich finde sie in ihren Versuchen mit Dir ins Gespräch zu kommen sehr authentisch, und sie hat die gleiche Frage wie ich, wie müsste es denn laufen?

Mir fällt immer wieder auf, wie sehr Du festhältst, aber gleichzeitig nichts gibst.

Dieser Satz gestern Abend, Du kannst dich nicht trennen, weil sie sonst damit Recht hätte, dass Du sie sitzen lässt, über den würde ich an Deiner Stelle mal sehr intensiv nachdenken.

x 5 #1559


A
Sorry, ich schreibe das ganze vom Handy - inklusive Vertippern und komischer Rechtschreibkorrektur.

#1560


A


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