Zitat von Happylife1981:Sehe ich absolut genauso. Das was da von ihr kommt ist in keinster Weise die Bemühung eine Lösung zu finden. Ich verstehe, dass sie verletzt ist, dass es kein Zusammenziehen gibt. Das kann man AndiY auf jeden Fall vorwerfen, dass das nicht gut gelaufen ist. Aber sie zeigt für mich ganz klar, dass sie seine Kinder ...
Zitat von aequum:Sie übt ausschließlich Kritik, macht dir nur Vorwürfe aber Null Lösungsvorschläge. Frage sie was sie 1. konkret was sie sich vorstellet, wie du dich verhalten solltest und wie du den Umgang mit deinen Kindern gestallten müsstest. Und 2. wie sie sich persönlich einbringen will, sowohl in die Beziehung mit dir ...
Zitat von MissLilly:Das kann und will sie nicht, denn dann müsste sie zugeben, dass sie das Wechselmodell mit den Kindern aus seiner ersten Ehe abgeschafft sehen will und sie sich maximal dazu herablassen könnte, seine Kinder alle14 Tage für maximal 2 Tage unter einem Dach zu ertragen.
Zitat von MissLilly:Also ich denke das sicher nicht, da bei Ani keinerlei Verantwortungsbereitschaft (zu irgendetwas) überhaupt vorhanden bzw. erkennbar ist. Ich erlebe ihn eher als einen Menschen, der Angst vor dem Alleinsein hat.
Zu diesem Thema möchte ich etwas sagen. Das Thema Lösungsfindung steht für uns beide oben auf der Liste. Ich suche konkrete, konstruktive, erlebbare Lösungen. Das kommuniziere ich genau so.
Dazu kam dann die Aussage „Ich habe keine Lösungsvorschläge, denn mir fällt nichts mehr ein. Es gibt kein „Wir“, es gibt nur ein „ihr“ und ein „ich mit Baby“. Es gibt keine Kompromisse. Ich denke Vater sein beginnt schon vor der Geburt, aber davon merke ich nichts. Du übernimmst keine Verantwortung für Dinge die ich anspreche und Dinge die mich verletzen. Du übernimmst keine Verantwortung für die Wunden die du hinterlässt“.
Dieses Muster, dass auf konkrete Fragen eine emotionale Reaktion folgt, finde ich problematisch. Ich glaube sie möchte sich einfach nicht festlegen oder sich an feste Regeln binden.
Ich weiß, dass sie sich wünscht, dass ich und die Kinder im Zusammenleben so funktionieren, dass sie sich wohl fühlt.
Ich denke viel darüber nach, damit der Knoten platzt.
Mein Fazit ist weiterhin: Wir sollen ihr Leben und ihren Alltag nicht stören, sie möchte selbst sich nicht an unseren Rhytmus anpassen und wir sollen Rücksicht auf ihre Gefühle, ihre ADHS typischen Alltagssituationen und ihre Wünsche nehmen. Das habe ich verstanden. Das können wir aber nicht gewährleisten. Allein meine Aussage, dass wir das nicht gewährleisten können, bedeutet für sie, dass wir einfach nicht wollen.
Konkrete Lösungsvorschläge bedeuten für sie, dass sie an Regeln und Normen des Zusammenlebens gebunden ist, was ihre Freiheit einschränkt, was sie unzufrieden macht.
Zitat von DieDirekte:„Wird sie mir das Kind vorenthalten. Sie verknüpft Partnerschaft und Elternschaft 1:1. Elternschaft ohne Partnerschaft schließt sie aus“ @AndiY Wende dich umgehend ans Jugendamt, an eine andere Familienberatungstelle oder an einen Rechtsanwalt für Familienrecht. Sie darf dir das Kind gar nicht vorenthalten. Das ...
Danke nochmal für den Schubs. Ich habe heute Kontakt zur psychologische Erziehungs- und Familienberatungsstelle, angedockt an das Jugendamt, aufgenommen und hoffe dort zeitnah einen Termin zu bekommen. Meine mir bekannte Elternberatungsstelle würde den Fall ablehnen, da sie Angst hat, dass Ani voreingenommen ist, wenn ich dort schon öfter alleine (wegen meiner großen Kinder) war.